Eine Nordost-Tangente fürs Rad


(und mehr nette Fotos in Cremers Photoblog)
Mitten im 20. Bezirk.
Noch ist hier eine Bahntrasse.
Noch.
Wenn in den nächsten Jahren der Nordostbahnhof aufgelassen und auf diesen 44ha ein neuer Stadtteil entwickelt wird, braucht die Bahn diese Trasse nichtmehr.
Eine Riesenchance für einen kreuzungsfreien, breiten, sicheren, urbanen Weg durch die Stadt.
Samt Anbindung möglichst vieler „bike-cities“
Und wenn, dann nicht kleckern, sondern klotzen:
Der ganze nordwestbahnhof soll Bike-City werden.


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7 Gedanken zu “Eine Nordost-Tangente fürs Rad

  1. Mehr kreuzungsfreie Radwege Das wäre echt super!
    Generell sollte mehr für kreuzungsfreie Radwege unternommen werden.
    So wie die Autofahrer ihre Autobahn haben, sollten Radler ihre kreuzungsfreien Radwege bekommen.
    Der Radweg an der Lände ist ein gutes Beispiel, da kommt man einfach viel schneller und stressfreier vorwärts!

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  2. Rad-Highways Ich unterstütze die Forderung, dass es Rad-Highways durch die Stadt geben soll, vollkommen. Ich würde auch fordern, dass auf diesen Highways gewisse Mindestanforderungen an die Qualität gesetzt werden. Diese sollten unter anderem Mindestbreite, Mindestkurvenradien und maximale Ampelwartezeiten umfassen. Meiner Ansicht nach gibt es in Wien derzeit nur zwei Radwege, die Anspruch auf einen Rad-Highway erheben könnten: Der Donaukanal-Radweg und streckenweise der Gürtelradweg.

    Den Wiental-Radweg als Wiental-Highway zu bezeichnen (außer es ist damit der zukünftige Radweg im Wientalbecken gemeint) find ich dagegen grenzwertig. Die vielen Kurven und Engstellen beinhalten hohes Konfliktpotential mit FußgeherInnen, die Kreuzungssituationen mit dem Autoverkehr stellen durch ihre Führung Schikanen dar und haben langen Ampel-Wartezeiten. Was den Wiental-Radweg entgültig abwertet ist, dass dieser knapp vor dem Naschmarkt endet und man entweder über die Gußhausstraße oder die Margaretenstraße/Operngasse ausweichen muss.

    Ich hab meine Spinnereien noch weiter gesponnen und auf meinem eigenen Blog online gestellt: http://plepe.twoday.net/stories/4863245/

    Stephan.

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  3. Ich befürchte nur, dass die SP da nicht mitmacht. Da müssten sie ja eingestehen, dass die Idee der Grünen für eine lebenswertere Stadt gut ist… .

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  4. Südgürtel die Idee der Rad-Highways ist wirklich gut – allerdings gehört dringend der Südgürtel (Matzleinsdorferplatz bis nach Südbahnhof) als Radweg umgesetzt. der Weg endet im Nichts

    weiter so
    davroi

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  5. gute idee die idee gefällt mir sehr gut.
    wie sieht aber die entwicklung mit dem wientalhighway aus? ist inzwischen fix das er kommt oder gibt’s noch immer größere blockaden? bis wann können wir mit einer umsetzung rechnen?
    auf jeden fall braucht die stadt mehr solcher radwege.

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  6. ganz nette Projektidee.
    noch wichtiger finde ich aber das endlich ein genug breiter Wiental-Highway für Radfahrer gebaut wird:
    Man kann ja einen breiten Fußgängerweg, einen extrabreiten doppelten Radweg (d.h. mind. 2-spurig in beiden Fahrtrichtungen) erstellen.
    Das kann ja von der Konstruktion her ja nicht so schwer sein.

    Wie wärs eigentlich mit Rad-Highways die via lange Brückenradwege über ganze Straßenzüge schweben. So würden die Radfahrer nicht die Autos stören und die Autofahrer nicht die Radfahrer.

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  7. Status? Darf man nachfragen, wie es um dieses Projekt steht? Gibt es Chancen auf (teilweise) Umsetzung? Wurde es behandelt?

    Es ist zwar sicher nicht eine der drängendsten Hauptverkehrsrouten, aber wäre in jedem Fall eine tolle Sache und ein eindeutiges Bekenntnis zu einer zukunftsweisenden Verkehrsplanung.

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