Ich hätte da einen Vorschlag

Die Regierung möchte unser Budget sanieren.
2 Mrd Euro lautet das Sanierungsziel.
Ich hätte da einen Vorschlag:
Streichung der völlig unverständlichen, sozial ungerechten und ökologisch vertrottelten steuerlichen Begünstigung der privaten Nutzung von Dienstfahrzeugen.
Das wird in der öffentlichen Diskussion kaum erwähnt (am 27.12 durfte ich diese Idee in der ZIB2 ansprechen), bringt aber erstaunlich viel Geld.
Kurze persönliche Vorgeschichte, wie es zu dieser Idee gekommen ist.
Jüngst Diskussion mit einen Vorstandsdirektor eines grossen österreichischen Unternehmens. Über die Zukunft des Euros, die Universitäten und deren Finanzierung bis zur ökologischen Steuerreform.
Meine Argumemtation, ein paar Cent mehr Mineralölsteuer mehr könnten wir Österreicher uns wohl leisten, quittiert er mit einem Lachen.
„Macht`s es ruhig, Leute mit Top-Einkommen samt Dienstwagen wie ich zahlen davon keinen Cent.“
Und das geht so:
Überlässt ein Unternehmen einem Angestellten einen Dienstwagen zur privaten Nutzung, hat der Angestellte 1,5 % der Anschaffungskosten des Autos, maximal jedoch 600 Euro/Monat als „Sachbezug“ zu seinem Einkommen hinzuzufügen.
Damit ist dann steuerlich alles erledigt.
Dafür erhält er nicht nur das Firmenauto, sondern auch dessen laufende Kosten ersetzt, häufig auch eine Benzinkarte sowie einen Firmenparkplatz gratis.
Das Unternehmen schreibt die Kosten von der Steuer ab.
Ebenso der Arbeitnehmer.
Da es sich meist um Personen mit besserem Einkommen handelt (Billakassierinnen erhalten selten Dienstfahrzeuge), beträgt ihr Grenzsteuersatz 50%, d.h. die Hälfte der max 600 Euro kosten dann ohnehin nur mehr die Hälfte.
Die Kosten der „dicken“ Oberklasseautos betragen jedoch ein Vielfaches von 300 Euro/Monat.
Der oben genannte Vorstandsdirektor fährt einen „7erBMW“. Allein die monatliche Leasingrate beträgt 1200 Euro, wie er mir stolz erzählt.

Nach diesem Gespräch hab ich mich auf die Suche gemacht, und jene erstaunliche EU- Studie gefunden.
„Company car taxation“
Darin wird auf 66 Seiten penibel die Steuerbegünstigungen von Firmenautos in allen EU Ländern errechnet.
Die wichtigste Zahl daraus: Österreich entgehen durch diese Vorgangsweise beinahe sagenhafte 1,6 Mrd Euro/Jahr.
Wie kommst man zu dieser Zahl?
Wichtig ist die Abschätzung der Anzahl der Dienstwagen in Österreich.
Diese beträgt bereits 50% der Neuzulassungen!
Hervorzuheben ist, dass gilt: Je Oberklasse desto Dienstauto. In der obersten, schwersten und teuersten Autoklasse beträgt der Dienstwagenanteil 76%!
In Summe ist von einer Zahl von rund 500 000 Dienstwagen in Österreich auszugehen.
Berechnet man nun die tatsächlichen Kosten eines Autos (Anschaffung/Abschreibung, Benzin, Versicherung, Service, etc.) und stellt dann diesen Ausgaben den mit 600 Euro brutto/Monat (d.h. 300 Euro Netto) begrenzten zu versteuernden „Sachbezug gegenüber“ und multiplizier das mit der Zahl der Dienstwagen, dann ergibt sich dieser riesige Steuerausfall.
Übrigens:Die Spritkosten steigen wegen des Ölpreises seit Jahren, die Mineralölsteuer wurde mehrfach erhöht. Die 600 Euro „Sachaufwand“ wurden seit vielen Jahren nicht erhöht.
Wer mir bis hierher gefolgt ist, kann es auch so betrachten:
Es ist doch absurd, dass ein Unternehmen und ein Arbeitnehmer steuerlich dann deutlich schlechter gestellt ist, wenn er mit dem Fahrt oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, d.h. kein Dienstauto will/braucht. Denn für den klassischen Lohnbestandteil sind von den Unternehmen im vollen Umfang Lohnnebenkosten zu entrichten, die sich deutlich reduzieren, wenn er ein Auto als Lohnbestandteil zur Verfügung stellt.
Wie hoch letztlich der Steuerausfall ist, ob wirklich 1,6 Mrd (was mehr als 75% des Sanierungsziels der Bundesregierung ist) oder „nur“ ein paar 100 Mio Euro, eins ist jedenfalls klar: Es ist sehr viel Geld.
Aus ökologischen wie sozialen Gründen muss doch gelten:
Egal ob jemand als Gehaltsbestandteil einen Dienstwagen privat nutzt oder seinen Lohn voll ausbezahlt bekommt, ersteres darf nicht steuerlich besser gestellt sein.

update 29.12.
Danke für die wichtigen Kommentare.
Da waren wichtige Hinweise und auch einiges an wichtiger Kritik dabei.
1.) Jene 1,6 Mrd, die Zahl, welche die EU Studie nennt, dürfte wirklich zu hoch gegriffen sein. Denn was Dienstwagen, bzw. nur Leasingauto ist, wird hier nicht unterschieden. Wie hoch die Zahl der Dienstwagen (vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, mittels „Sachbezug“ steuerlich geltend gemacht) wirklich ist, konnte niemand exakt sagen. (Hat jemand einen Hinweis?Bittebitte) Genau weiss es das Finanzministerium.
Jedenfalls, wie auch ober schon geschrieben: Wenn es nicht 1,6 Mrd Euro, sondern „nur“ ein paar huntert Mio sind, es ist jedenfalls ein grosses Einsparpotential.
2.) Wird der Sachbezug brutto oder netto berechnet, und hab ich hier einen Fehler gemacht, wie „bobo“ meint?
Nein, nach Gespräch mit zwei Steuerberatern: Sachbezug erhöht das Bruttoeinkommen, netto kosten die gesamten privaten Autokosten (plus Benzin etc.) dem Angestelten max 300 Euro (Grenzsteuersatz). Das ist der Kern der Begünstigung und sozial wie ökologisch nicht zu rechtfertigen
3.) Ich irre mich, schreibt „rokory“ weil ich die Luxustangente vergesse.
Stimmt, einerseits: Der Arbeitgeber kann Autoanschaffungskosten von max
40 000 Euro steuerlich geltend machen. Bei Sprit-Erhaltungskosten etc. bleibts unbegrenzt.
Insofern mindert sich die Abschreibemöglichkeit für das Unternehmen.
Jedoch: Für den Angestellten belibt der volle Vorteil erhalten. Egal wie teuer das Auto is, egal wieviel er fährt. er zahlt max. jene 600 Euro (brutto)
4.) Ganz grundsätzlich zur Kritik in manchen Kommentaren: Ich habe gar nichts gegen die private Nutzung von Dienstwagen. Klarerweise soll es weder verboten werden (wäre ja absurd) noch soll sich zwangsweise der Arbeitnehmer ein eigenes Auto stattdessen kaufen müssen. Nur: Die steuerlich deutliche Begünstigung gehört abgeschafft!
Nochmals: Warum soll jemand steuerlich bestraft werden, d.h. deutlich mehr (Steuer) bezahlen , wenn er mit Öffis bzw mit dem Fahrrad unterwegs ist, gegenüber jemanden, der ein Dienstauto bekommt.
Das, und nur das ist der Punkt.
5.) Klar muss auch die Pendlerpauschale hinterfragt werden, aber das ist eine (wichtige) andere Geschichte.
Nochmals danke für die Diskussion bisher. Weitere Beiträge werden den Vorschlag weiter schärfen.

43 Gedanken zu “Ich hätte da einen Vorschlag

  1. Schwer dafür Diese Dienstwagenbegünstigung habe ich auch noch nie verstanden. Bin ebenfalls sehr dafür, diese Regelung abzuschaffen (und damit auch gleich das Steuersystem zu vereinfachen, das hier einfach nur fehlsteuert).
    Danke für diesen Vorschlag!

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  2. Blick falsch Argumentation ist zwar der Logik nach richtig, aber allein vom Neidgedanken geprägt, womit eine Änderung von vornherein verhindert wird. Ein Blick auf die deutsche Steuersituation für betrieblich genutzte KFZ zeigt den Fehler im österreichischen System: Die 1,5% und der Sachbezug können angewandt werden egal, ob das Firmenfahrzeug ein „Goodie“ ist oder tatsächlich betrieblich genutzt ist und damit betriebliche Notwendigkeit. Im Vergleich zu Deutschland ist es sogar so, das bei uns die betriebliche Nutzung von KFZ deutlich teurer ist.
    Das wahre Kernproblem in Österreich bei den KFZ ist, dass der Besitz eines KFZ im Vergleich zur Nutzung überproportional besteuert wird. Das führt dann dazu, dass der optimale Verkehrsmittelmix verhindert wird. Hat man erst mal ein Auto gekauft, dann bleibt einem nichts anderes übrig als es intensiv zu nutzen.

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  3. Bitte umsetzen Bin gerade schwer erschrocken von diesen Fakten. Ich hoffe sehr, dass Ihr das massiv in die aktuelle Diskussion bringt – selbst wenn es nicht 1,6 Mrd sondern nur 300 Mio. wären. Es wäre trotzdem viel Geld!

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  4. Danke! Lieber Christoph,
    Danke für diese Rechereche.
    Dieser Umstand ist den Unternehmen natürlich voll bewusst. Mir allein wurde in meiner Manager-Laufbahn 3 x ein Dienstwagen angeboten. Die letzten beide Male habe ich das abgelehnt, weil es mir so absurd vorkam, in Wien einen Dienstwagen zu besitzen. Der geldwerte Vorteil hätte sich in meinen Fall trotz hohen Einkommens niemals gerechnet, weil meine Fahrtkosten niemals 300 EUR im Monat ausmachten. Trotzdem sagten viele meiner Manager-Kollegen auch aus Wien ja zu einem Dienstwagen, weil um 300 Euro man eben sonst nie einen Audi oder BMW besitzen kann. Und wenn er dann auch hauptsächlich in der Garage herumsteht …
    Perverse Welt, mit der wir jedenfalls Schluss machen sollten!

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  5. Verwechslung Das Thema Dienstwagen aufzugreifen ist sicher ein guter Plan, schon allein wegen der sozialen Treffsicherheit. Nur zweifle ich an der Zahlenbasis, und das kommt wie folgt: tatsächlich stehen etwa 50 Prozent der jährlich neu zugelassenen Fahrzeuge nicht im Besitz der/des Lenkerin/Lenkers, sondern im Besitz eines Unternehmens. Dabei handelt es sich allerdings zumeist um Leasing-Unternehmen. Rund die Hälfte der im Besitz von Leasingfirmen stehenden Fahrzeuge entfällt jedoch nicht auf „Firmen-Dienstwägen“, sondern auf Privatpersonen, die Fahrzeuge aus verschiedenen Gründen leasen (anstatt sie zu kaufen), teils auch auf kleine Selbständige.

    Die oben angeführten Beispiele betreffen dagegen höchstens zehn Prozent des errechneten Gesamtvolumens (wir dürfen ja nicht die Firmen-Dienstautos belasten, die tatsächlich im engeren Sinn ihren Zweck erfüllen, etwa bei KundenberaterInnen, die oft viele Tausend Kilometer pro Jahr von Geschäftspartner zu Geschäftspartner zurücklegen, und das sind zumeist keine Großverdiener). Allerdings wäre selbst ein Volumen von 150 Millionen Euro pro Jahr ein lohnenswertes Ziel einer Sparmaßnahme. Nur möge das erreichbare Volumen bitte nicht so drastisch üebrschätzt werden.

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    • Ich würd das mehr als Best Case Szenario sehen und nicht als einfache Überschätzung. Aber 150 Millionen – das sind immer noch 4,5x „Uni-Nottöpfe“ – da kann man schon ein bissi was damit stopfen.

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  6. @christoph
    wär doch eine bedingung für die zustimmung zur schuldenbremse!?
    aber zunächst genau recherchieren was es bringen könnte!
    bin schon gespannt welche gegenargumente unsere effen und vaupen bringen (sowas kann ja nicht sein)

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  7. Pendlerpauschale? Warum höre ich von den Grünen nichts mehr zum unsozialen Pendlerpauschale. Wer viel verdient lukriert hier mehr als Wenigverdiener (hat aber wohl die selben Kosten um Einzupendeln). Viele Frauen und Halbtagskräfte erhalten nahezu gar nichts (werden die ins Büro getragen?)

    Warum unternimmt man nichts, um das kleine Pauschale (zumutbare Öffi-Nutzung) zu ökologisieren. Ich kann das Gejammere vieler Pendler nicht mehr hören: „Das Öffi fährt nicht wenn man es braucht, es ist halt so weit weg vom Häuserl, ist schmutzig, fährt so langsam,…)

    Wem es unzumutbar ist, der bekommt ohnehin ein großes Pauschale. Alle anderen mögen die Öffis nutzen und nicht mein Steuergeld!

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  8. Ein guter inhaltlich interessanter Beitrag. Dennoch auch ein frauenerniedringender Beitrag! Siehe Satz: Billakassierinnen erhalten selten Dienstfahrzeuge! Es gibt viele Berufsgruppen die keine Dienstfahrzeuge haben, warum also die weiblichen Kassiere besonders als unterste Gruppe darstellen.

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    • Weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung als prototypisch für schlechte Arbeitsbedingungen und wenig Entlohnung gesehen werden.

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    • Einkommensverhältnisse Dann sagen wir halt, dass es die Billakassiere betrifft.Oder Tischlerlehrlinge, männlich. Stimmt genauso.

      Wieso soll der Beitrag deswegen frauenerniedrigend sein? Klingt für mich eher nach Ablenkungsmanöver eines Dienstwagenbesitzers.

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  9. typos mir ist klar, daß zeit knapp ist in deinem leben, aber ein rechtschreib-check/nochmal drüber lesen (lassen), kostet nicht viel und würde den gesamteindruck deutlich erhöhen. ausgelassene oder überzählige wörter und buchstaben, die ganze sätze unleserlich machen, stören den gedankenfluß zum eigentlichen thema.
    inhaltlich kann ich nur zustimmen. 🙂
    selbst, wenns nur den verwaltungsaufwand+1eur deckt, würd ich eine änderung befürworten.

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  10. Leider falsch Obwohl ich grundsätzlich zustimme, dass die Besteuerung von Kfz neu geregelt gehört, ist der Beitrag leider sachlich falsch. Es gibt nämlich so etwas wie eine Luxustangente. Diese liegt bei ca. 40.000 Euro. Schon ein gut ausgestattetes Mittelklasseauto (z. B. VW Passat) kann darüber liegen. Dies wirkt sich dann auch auf die Absetzbarkeit der laufenden Kosten aus. Beispiel: Anschaffungspreis 60.000. In diesem Fall sind auch die laufenden Kosten für die Firma nur zu 2/3 absetzbar.

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    • Leider noch was falsch Der Sachbezug ist netto zu zahlen (nicht wie angegeben brutto).
      Gerne geübte Praxis in der Führungsetage ist es daher, die – im Passat Beispiel 1.200 Euro – brutto den Managern auf den Lohn draufzuschlagen.

      Trotzdem ist das immer noch eine ziemliche Subvention, hin zu den reicheren Gesellschaftsschichten und hin zu unökologischen Transportmitteln.

      Aber man sollte richtig rechnen, schon alleine um es den Befürwortern nicht allzu leicht zu machen 😉

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  11. Sonst hab ich oft das eine oder andere hier zu nörgeln – diesmal nicht: ausgezeichneter Vorschlag – weg mit den Steuerprivilegien für die Privatnutzung von Dienstfahrzeugen! Die derzeitige Regelung steht wie richtig erkannt aus ökologischen als auch sozialen Gründen nicht im öffentlichen Interesse also sollte es auch keine Subventionen dafür geben.

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  12. es gibt auch andere … Als ehemaliger „Nutznießer“ eines Firmenwagens (Angestellter, durchschnittliches Einkommen) kann ich nur zu bedenken geben: Nicht alle Dienstwagenfahrer haben neben besten Gehältern auch noch Luxusautos zur Verfügung, denkt z.B. an Handelsvertreter, Mitarbeiter von Baufirmen u.Ä. (siehe Kollektivveträge!) Diesen Menschen werden keine Spitzengehälter bezahlt, sie brauchen für ihre Arbeit unbedingt ein Auto und dürfen meist als Zuckerl das Auto (Mittelklasse, den Arbeitsbedürfnissen angepasst) dann auch privat benutzen. Natürlich hat der Unternehmer da Vorteile gegenüber mehr Bezahlung. So ein Familienvater (je nach Wohnort) braucht aber auch privat ein Fahrzeug und es wäre noch unwirtschaftlicher, müsste er sich für seine Privatkilometer ein eigenes Auto anschaffen (könnte er sich meist ohnehin nicht leisten), der Sachaufwand ist für ihn aber finanzierbar. Da profitieren beide Seiten. Dass es – wie überall – Auswüchse gibt, nach dem Motto „wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“, darüber kann man ehrlich diskutieren. Aber bitte fundiert überdenken, wo man sinnvoll verbessern/einsparen kann, ein Baustellenleiter z.B. verdient sich kein „eat the rich“.

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  13. Danke für die Diskussion und die wichtigen Beiträge Danke für die wichtigen Kommentare.
    Da waren wichtige Hinweise und auch einiges an wichtiger Kritik dabei.
    1.) Jene 1,6 Mrd, die Zahl, welche die EU Studie nennt, dürfte wirklich zu hoch gegriffen sein. Denn was Dienstwagen, bzw. nur Leasingauto ist, wird hier nicht unterschieden. Wie hoch die Zahl der Dienstwagen (vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, mittels „Sachbezug“ steuerlich geltend gemacht) wirklich ist, konnte niemand exakt sagen. (Hat jemand einen Hinweis?Bittebitte) Genau weiss es das Finanzministerium.
    Jedenfalls, wie auch ober schon geschrieben: Wenn es nicht 1,6 Mrd Euro, sondern „nur“ ein paar huntert Mio sind, es ist jedenfalls ein grosses Einsparpotential.
    2.) Wird der Sachbezug brutto oder netto berechnet, und hab ich hier einen Fehler gemacht, wie „bobo“ meint?
    Nein, nach Gespräch mit zwei Steuerberatern: Sachbezug erhöht das Bruttoeinkommen, netto kosten die gesamten privaten Autokosten (plus Benzin etc.) dem Angestelten max 300 Euro (Grenzsteuersatz). Das ist der Kern der Begünstigung und sozial wie ökologisch nicht zu rechtfertigen
    3.) Ich irre mich, schreibt „rokory“ weil ich die Luxustangente vergesse.
    Stimmt, einerseits: Der Arbeitgeber kann Autoanschaffungskosten von max
    40 000 Euro steuerlich geltend machen. Bei Sprit-Erhaltungskosten etc. bleibts unbegrenzt.
    Insofern mindert sich die Abschreibemöglichkeit für das Unternehmen.
    Jedoch: Für den Angestellten belibt der volle Vorteil erhalten. Egal wie teuer das Auto is, egal wieviel er fährt. er zahlt max. jene 600 Euro (brutto)
    4.) Ganz grundsätzlich zur Kritik in manchen Kommentaren: Ich habe gar nichts gegen die private Nutzung von Dienstwagen. Klarerweise soll es weder verboten werden (wäre ja absurd) noch soll sich zwangsweise der Arbeitnehmer ein eigenes Auto stattdessen kaufen müssen. Nur: Die steuerlich deutliche Begünstigung gehört abgeschafft!
    Nochmals: Warum soll jemand steuerlich bestraft werden, d.h. deutlich mehr (Steuer) bezahlen , wenn er mit Öffis bzw mit dem Fahrrad unterwegs ist, gegenüber jemanden, der ein Dienstauto bekommt.
    Das, und nur das ist der Punkt.
    5.) Klar muss auch die Pendlerpauschale hinterfragt werden, aber das ist eine (wichtige) andere Geschichte.
    Nochmals danke für die Diskussion bisher. Weitere Beiträge werden den Vorschlag weiter schärfen.

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  14. Schon verdient… Bitte, die Politiker*innen reißen sich für uns den Allerwertesten auf – da ist es nur recht und gut, dass die den dann in bequeme, klimatisierte Sitze drücken können wenn sie nur wegen uns aufopfernd von A nach B reisen müssen.

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  15. Bezüglich Finanzkrise, „Sparen“ etc.: KenFM DIE GELDSENDUNG

    Es kommen zu Wort
    Prof. Franz Hörmann (Wirtschaftsuniversität Wien), Lia Rigler (Tochter von Michael Unterguggenberger), Wolfgang Broer (Historiker), Veronica Spielbichler (Leiterin Unterguggenberger Institut Wörgl) und Peter König (Weltbank). Wolfgang Schäuble (Bundesfinanzminister), Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Gregor Gysi (Die Linke) und Dirk Müller („Mr. Dax“) als Collage.

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  16. das mag vielleicht lästig sein… aber ganz ehrlich, wenn ich mir das so ansehe und mich in meinem Umfeld umschaue ( und zwar nicht bei der billa-kassiererin, die ich kenne, sondern bei den anwälten, ärzten und steuerberatern) , dann kannst das alles, alles knicken, weil sich mit genügend Zeit und Aufwand immer ein Schlupfloch finden lässt. Alternative: Flat Tax. Über „Wieviel Prozent“ sollen die Experten streiten, für mich ist das die einizge gerechte Form der besteuerung, die von jedem den gldichen Anteil nimmt, ohne Tricks und ohne Bullshit

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    • 1,6 Mrd. – 300 Millionen Danke für den sehr wichtigen und guten Beitrag um ein wenig Steuergerechtigkeit zu schaffen. Eine Frage habe ich noch, die ergibt sich mir derzeit aus den Zahlen noch nicht.

      Die genannten 1,6 Mrd der Studie sind ja zu hoch gegriffen, wie sie selbst schreiben. In der ZIB 2 am 27 reden sie von möglichen 300 Millionen.Sind die 300 Millionen eine vorsichtige Schätzung und könnten es auch 400 Millionen sein, oder woher stammt diese eine konkrete Zahl, die sie genannt haben.

      lg

      Thomas

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  17. warum eigentlich nicht umgekehrt? Das Problem ist, dass das Abschaffen dieser Begünstigung im Prinzip eine Steuererhöhung (auf das Einkommen) ist. Die würde zwar z.T. irgendwelche „Bonzen“ betreffen, größtenteils aber halt doch wieder den Mittelstand (wie Heidi schon geschrieben hat).

    Wir haben im internationalen Vergleich eh schon sehr hohe Steuern auf das Einkommen und der Staat muss sowieso bei den Ausgaben sparen, weil die Sturkturprobleme (Pensionen, Spitäler, Schuldendienst usw.) jede beliebige Steuererhöhung innerhalb weniger Jahre wieder auffressen. Es wäre deswegen wohl gescheiter daraus den Schuss zu ziehen, entsprechende Öffi-Karten steuerlich absetzbar zu machen – und nicht umgekehrt.

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  18. unnötige Infrastrukturgroßprojekte Gute und richtige Vorschläge.
    Es wäre aber auch wichtig, geplante Steuergeldverschwendung zu verhindern.

    Wir brauchen weder eine Lobauautobahn um 3 Mrd. Euro, noch eine Marchfeldautobahn um 500 Mio., noch den Koralm- oder den Brennerbasistunnel. Insgesamt sind hier sicher 20-30 Mrd. Euro einzusparen. Kosten, die nicht derzeit direkt budgetwirksam sind, aber mittelfristig uns allen auf den Kopf fallen werden.
    Details unter http://www.zukunft-statt-autobahn.at/

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  19. zwei Seiten Ich stimme zu, dass ein Dienstauto für den Dienstnehmer in vielen Fällen (wesentliche Ausnahmen wie Außendienstmitarbeiter wurden im threat schon genannt) vorteilhaft ist. Völlig zu kurz kommt aber die steuerliche Gesamtbetrachtung bei Dienstwägen. So bleibt die Seite des Käufers(Arbeitgeberseite) völlig ausgeklammert. Anschaffungen/Leasing von Pkw sind für Unternehmen in vieler Hinsicht steuerlich benachteiligt: idR kein Vorsteuerabzug, keine Abzugsfähigkeit von Kosten, die über der Luxustangente (Ako: 40k) liegen, die Nicht-Abzugsfähigkeit gilt dann sehr wohl auch zB für Versicherung etc, zwingender Ansatz von 8 (!) Jahren Nutzungsdauer. Zudem bleibt die Besteuerung des Pkw+dessen Versicherung+Betrieb selbst außen vor: NoVA, Umsatzsteuer, Kfz-Steuer, Mineralölsteuer spülen viel Geld in den Staatshaushalt.

    Aus dieser Gesamtsteuersituation eine steuerliche Bevorzugung von Dienstwägen zu stricken, erscheint mir dann doch sehr kurz greifend, auch wenn es aus einer Perspektive (Dienstnehmer) einen Vorteil geben mag. Dieser wird aber durch das anschaffende Unternehmen teuer gekauft.

    Generell habe ich ein Problem damit, wenn aus Einzelfällen (Bonze mit fettem Dienstwagen hat auch noch unbestritten einen Vorteil) unreflektiert versucht wird, im Detail sehr komplexe Dinge „einfach lösen“ zu wollen.

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  20. + pendlerpauschale Hallo Christoph,
    Ich stimme dem voll zu und möchte folgendes ergänzen:
    Wenn ein Dienstnehmer Anspruch auf Pendlerpauschale hat, Dann verliert er diesen nicht, wenn er ein Dienstfahrzeug bekommt.
    D.h. Obwohl dieser Dienstnehmer für die (weite) Fahrt zum Dienstort keinerlei Kosten mehr hat, erhält er steuerliche Unterstützung vom Staat fürs entfernt wohnen. Gleichzeitig verliert der Staat Steeureinnahmen, weil der Dienstgeber die Betriebskosten für die Fahrten zwischen Wohnort und Dienstort ja als Aufwand absetzt.
    Es gibt Null Anreiz für eine Dienstfahrzeugbenützer spritsparend zu fahren, weil ja die gesamten Kosten vom Dienstgeber getragen werden und via abgesetzten Aufwand vom Staat mitfinanziert werden.
    Wie soll eine praktikable unbürokratische und sozial wie ökologisch sinnvolle Regelung aussehen?
    Die meisten Dienstfahrzeuge werden an Mitarbeiter ausgegeben, die dienstlich eine erhöhte Strecken fahren (Vertrieb, Service….) und sind Mittelklasseautos unter EUR 40.000.
    Die 1,5% sind O.K.
    Die Obergrenze sollte abgeschafft werden.
    Die Pendlerpauschale sollte nicht gewÄhrt werden, wenn ein Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt wird.
    Und jetzt wirds schwierig eine unbürokratische Regelung zu finden um privaten Verbrauch und erhöhten Verbrauch herauszufiltern. Fahrtenbücher? Mühsam. Ponale für Verbrauchswerte über dem Durchschnitt? Auch bürokratisch….
    Alles Gute
    Paul Brandstätter

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    • das ist aber schon ein bisschen am Thema vorbei, denn ein Dienstwagen ist nicht als Sachbezug anzusetzen. Und warum die Obergrenze abschaffen? Damit der Durchschnittsverdiener ja um gottes Willen niemals am Ego des grün wählenden (statistisch belegt) Cayenne Fahrers antastet? Darum geht es doch in Wahrheit.

      Oder ist es die neue grüne Idee, dass der Arbeitnehmer den Arbeitgeber finanziert? Ich weiß ja, dass ihr neoliberal seid, aber SO radikal hätte ich euch nicht eingeschätzt 😉

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  21. DENKEN!? ist es eigentlich in der zwischenzeit selbst grün-politikerInnen verboten zu denken und zu recherchieren?
    wenn es nicht so traurig wäre, könnte es ja eh amüsant sein.

    so viel geballten unsinn, unwissen, ignoranz und billigsten populismus findet man teilweise nicht einmal in FPÖ-publikationen.

    aber das traurigste ist, wie viele denkbefreite man damit offensichtlich mitreißen kann. das zimmern von primitiven feindbilder funktioniert offensichtlich auf allen seiten. und selbst nach einigen kritischen kommentaren hier, die versuchen darzulegen, wie grundlegend falsch die angesetzten zahlen sein müssen, findet man immer noch genügende hirnlose claqueure.

    aber das macht ja nix, weil ihr seid ja die „guten“

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  22. Welche Begünstigung? Der Irrtum beginnt mit der Annahme, dass die private Nutzung des firmeneigenen PKW eine Begünstigung sei. Das ist nicht der Fall, da für Fahrzeuge allgemein überhaupt kein Sachbezug anzusetzen ist. Z.B. könnte der AG ohne weiteres dem AN ein Elektrofahrrad zur Verfügung stellen, was kein Sachbezug wäre. Aber warum etwas positives erwähnen, wenn man Autofahrer bashen kann…

    Für PKW gibt es extra den erhöhten(!) Sachbezug. Ein Sachbezug ist allgemein einzelfallabhängig, unterliegt also individueller Betrachtung, wobei die steuerliche Betrachtung maßgeblich für die SV-rechtliche Bewertung ist. Wer also mehr als 500km mit dem Auto privat im Monat fährt, zahlt mit 1,5% der Anschaffungskosten ziemlich genau so viel, als ein eigenes Auto Betriebskosten verursacht – abhängig vom Einzelfall etwas mehr oder weniger.
    Von den max. 600€ (=40.000€ Anschaffungswert, übrigens) ist vor allem die SV abzuführen (auch das macht man mit Betriebskosten nicht) und als Werbungskosten von der LSt absetzbar. So ist die Logik, warum das eine Begünstigung sein soll (gegenüber welcher Alternative begünstigt?) verstehe ich nicht und habe ich in der Fachliteratur auch noch nie gelesen.

    In der Praxis stellt diese „Begünstigung“ vor allem für junge Berufseinsteiger ein Aha-Erlebnis der wenig begünstigenden Art dar: Die seit 20 Jahren gesunkenen Gehälter, an deren unterer Grenze sich Akademiker mit „Billa-KassiererInnen“ treffen, werden mit dem Argument „aber dafür bekommen Sie ein Firmenauto, Sie können wählen zwischen Audi, BMW, VW…“ beim ersten Bewerbungsgespräch scheinbar aufgefettet. Wer könnte da widerstehen? Und dann treffen sich die Gehälter tatsächlich.

    Zudem sind die Betriebskosten, Wartungskosten, Reparaturen keineswegs (grundsätzlich) vom Arbeitgeber zu tragen, da gibt es KEINEN Rechtsanspruch! Der Sachbezugswert stellt die Nutzung (analog Taxi, Mietwagen…) dar, daher sollte man auf einen Sonderzusatz im DV bestehen. Das müsste zwar eine äußerst unseriöse Firma sein, aber soll vorkommen und stellt dar, dass es sich eben um keine Begünstigung handelt.

    Wen trifft eine Erhöhung des Sachbezugswertes?

    – junge Arbeitseinsteiger
    – Personen, die nicht an den ÖPNV angebunden sind
    – Arbeitnehmer, die ohnehin nur das KV Minimum erhalten

    Der SBZ PKW blieb auch deswegen über so viele Jahre in seiner Art unangetastet, weil SB angesichts der niedrigen Löhne in Österreich eine der letzten Möglichkeiten der AG sind, qualifiziertes Personal zu halten.

    Wen es nicht trifft: den erwähnten Manager, der kann sich den Vertrag ändern wie es beliebt.

    Fazit: Mit der Diskussion wird der Mittelstand (=rd. 4000€ Brutto, abzüglich 600€ Sachbezug 😉 ) gegen den Niedriglohnsektor ausgespielt – wenn sich die Grünen auf der Ebene bewegen wollen, weiter so, das kann man bei Strache aber auch haben.

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  23. Dienstwägen abschaffen Stattdessen sollte man Kosten für die 2.Klasse im Zug bezahlen.

    Wenn die Stadt Wien, die öffentliche Hand einen Dienstwagen oder 1.Klasse Zugticket finanziert, sollte das strafbar sein.

    Nur jene Leute fahren mit Dienstwagen, die auch zu abgehoben sind, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren!
    Beispiel: Vassilakou lässt sich mit Dienstwagen überall hinbringen.

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  24. Vorschlag von mir Hallo!

    Ich habe auch einen Vorschlag zu machen:
    Damit das ewige parteipolitische Hickhack ein Ende hat, wäre es doch sinnvoll sowohl die linken Anforderungen („Reichensteuer“) als auch die rechten („keine neuen Steuern“) unter einen Hut zu bringen, in dem man einerseits ein ausgabenseitiges Sparpaket schnürt, andererseits aber eine einkommensneutrale Steuerreform mit gleichem Volumen. Den Hauptvorteil sehe ich darin das man die „sinnvollen“ Steuererhöhungen ohne großen Gejammer über „Belastungen für den Mittelstand“ argumentieren kann, wenn das Geld daraus in eine Lohnsteuerentlastung oder ähnliche positive Massnahmen fliesst.
    Nach meiner Vorstellung könnten diese Seiten unter anderem grob folgende Punkte enthalten:
    a) Ausgabenseitiges Sparpaket:
    * Verwaltungsreform
    * Stichwort Frühpension
    * doppelte und sinnlose Förderungen streichen
    * Sparen bei Infrastrukturausgaben (Schine/Strasse)
    * dieser Vorschlag hier wegen Dienstwägen

    Dabei soll geachtet werden, das die Einsparungen primär bei den „Eigenkosten“ des Staates durchgeführt werden (sprich Effizienzsteigerung) und sowenig wie möglich bei direkten Leistungen an den Bürger (sprich Streichen von Leistungen).

    b) Steuerreform Mehreinnahmen:
    * Höhere Steuern auf Energie (Brennstoffe, CO2, Strom – insbesondere auf die „Verschwendung“ davon wie zB mit SUVs)
    * Wenn die EU27 nicht alle mitziehen wollen, dann soll die Finanztransaktionssteuer halt nur von den „Willigen“ eingeführt werden
    * „Korrektur“ der Grundsteuer
    * Wiedereinführung von Erbschaftssteuer
    * Streichen von möglichst vielen Steuerschlupflöchern die es Leuten ermöglicht Geld am Finanzamt vorbeizujonglieren
    * Abschaffen der Sozialversicherungshöchstbemessungsgrundlage

    Alles was halt primär „die Reichen“ oder „die Umweltsünder“ im Verhältnis mehr erwischt – und zwar so das diese sich nicht über eine (absichtliche oder unabsichtliche) Steuerlücke wieder drücken können.

    c) Steuerreform Mindereinnahmen:
    * Senkung der Lohnsteuer
    * Erhöhung der Förderungen für Wärmedämmung (bei der das Geld sowieso doppelt wieder „zurückkommt“: Bei Heizkosten und Kyoto-Zahlungen)
    * sonstige „grüne“ Zukunftsinvestitionen
    * sinnvolles Gegensteuern für Härtefälle bei a & b (zB Pendler die wirklich keine sinnvolle Alternative haben)

    So sollten eigentlich alle Parteien halbwegs zufrieden sein, denn auch wenn die Reichen und Umweltsünder zur Kassa gebeten werden, kann man es so gestalten das die ÖVP nicht mehr argumentieren kann, das dabei auch der Mittelstand belastet wird, wenn genau dieser durch diese Steuerreform auch profitiert.

    Ich persönlich bin ja ein Fan der Schuldenbremse, denn eigentlich sollte es selbstverständlich sein, das man nur soviel Geld ausgeben kann wie man hat. Die Politiker haben halt leider nicht soviel Hausverstand wie der Durchschnittsbürger, wobei leider auch immer mehr von denen sich ein Beispiel an der Politik nehmen.
    Klar wäre es gut wenn man in schlechten Zeiten auch etwas mehr Geld ausgeben kann, aber das funktioniert halt nur dann, wenn man in guten Zeiten darauf schaut „das mans hat, wenn mans braucht“. Ich den letzten Jahrzehnten hat man jedoch die Aufschwünge verpennt, und Nulldefizite nur durch verscherbeln des Familiensilbers anstatt durch vernünftige Finanzpolitik erreicht. ;o(

    Meta

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  25. Fahrender Arbeitsplatz Das Problem könnte man sehr rasch lösen.Da es sich bei einem Dienstkraftwagen um eine ausweitung des Arbeitsplatzes handelt und man bei jeder Fahrt quasi das Unternehmen representiert wäre es sinnvoll in Jedes Fahrzeug welches auf Unternehmen zugelassen wird ein EG-Kontrollgerät (Fahrtenschreiber) zu verbauen um die einhaltung der Täglichen Arbeitszeit kontrollieren zu können, ebenso würde das ausfüllen eines Fahrtenbuches wegfallen.
    Ich denke alleine diese Massnahme wäre für 2/3 Grund genug freiwillig auf ein Dienstfahrzeug zu verzichten.

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  26. die Steuer für Schnittblumen von 10 auf 20 Prozent erhöht und die Familienwägen nicht mehr als Dienstwägen abgesetzt werden können. Das wären genau 200 Mio. Euro Aiginger fordert von der Regierung deshalb eine rasche Steuerreform. Noch heuer sollten 200 Mio. Euro über die Lohnsteuer ausbezahlt werden, und dafür die Steuer für Schnittblumen von 10 auf 20 Prozent erhöht und die Familienwägen nicht mehr als Dienstwägen abgesetzt werden können. Das wären genau 200 Mio. Euro. „80 Prozent aller SUV mit Kindersitzen sind als Dienstwägen angemeldet“, so Aiginger.
    http://www.tt.com/home/8891326-91/aiginger-österreich-wachstumsprognose-2014-wird-nicht-halten.csp

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