Parkgebühren

Diese Gebührenerhöhung finde ich gut und richtig.
Wir haben uns sehr dafür eingesetzt, dass es so kommt.
Jetzt herrscht (fast) Gleichklang:
Eine Stunde Kurzparken in Wien auf öffentlichem Grund kostet (fast) soviel wie eine Stunde Benutzung unserer Öffis.
2 Euro das eine, bald 2,1 Euro das andere.
Ja, das ist jetzt eine beträchtliche Erhöhung der Kurzparkgebühren.
Im internationalen Vergleich liegen wir damit ziemlich im Mittelfeld:

Und noch ganz wichtig: Das Parkpickerl, das Anrainer zahlen wird um 15 Euro/Jahr billiger.
Ja, all das ist Grüne Politik:
Wo wir wollen, das es die Menschen mehr benutzen (Öffis) wird es deutlich billiger (Jahresticket um 1 Euro/Tag)
Wo wir wollen, dass die Menschen umsteigen (Kurzparken im knappen öffentlichen Raum) wird es teurer.
Ausserdem:
Die Parkometerstrafen werden ebenfalls erhöht. Das Organmandat wird von 21 auf 36 Euro erhöht.
Beide Massnahmen bringen Mehreinnamen von rund 50 Mio Euro.
Um auch in finanziell schwierigen Zeiten Geld für sinnvolle Massnamen zu haben.
Wer möchte, dass sich etwas ändert, muss etwas ändern.
That`s it!

42 Gedanken zu “Parkgebühren

  1. die parkometerstrafen, das jahresticket, die verteuerung des kurzparkens: super!

    aber wo bitte ist eine verbilligung des parkpickerls grüne politik? „yay, wir wollen das die leute die innenstadt noch mehr mit autos verstellen, damit unsere straßen noch enger werden.“ :/

    aber ansonsten: super. auf jeden fall auf dem richtigen weg. 😉

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    • @bobschi das Parkpickerl soll massiv in die Aussenbezirke ausgeweitet werden. Da sollen 100 000e ab nächsten Jahr bezalen, die bisher nix bezahlt haben.
      Und Bezirksvorsteher/innen, die das gar nicht so wollen, sollen zumindest nicht total dagegen sein.
      Deswegen kleine Verbilligung…

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    • Das Parkpickerl ist wirklich das größte Problem. So sehr ich Anrainer in Außenbezirken in U-Bahn-Nähe verstehe (da ist wirklich alles voll mit Pendlern) – in den Innenbezirken ist der Parkplatzmangel hausgemacht.
      Ich bin ja schon gespannt, wie die jetzigen Pickerlflüchtlinge das handhaben. Wenn die sich ein Parkpickerl holen, wirds in den Innenbezirken erst richtig eng.

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    • Kurzfristig, ist noch enger in der Innenstadt eh gut. Weil je unwahrscheinlicher es ist dort (s)einen Parkplatz (wieder)zufinden desto weniger werden die leute ihr auto wegbewegen. Langfristig werden die Leute dadurch draufkommen dass sie das Auto gar nicht brauchen.

      Macht man es umgekehrt teurer aergern sich Leute kurzfristig, aber es aendert langfristig nix.

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    • Seh ich anders Wenn keine Parkplätze vorhanden sind, ist der Aufschrei bei jeder Infrastrukturmaßnahme [Radweg, Straßenbahngleis (13er…), Fuzo (bin schon auf die Mahü gespannt), evtl. mal wo breitere Gehsteige] extrem.

      Wenns so teuer ist, dass die Leute ihre Autos lieber in die Garagen stellen, sind plötzlich wieder Parkplätze frei, die oben genannten Infrastrukturmaßnahmen sind wieder einfacher möglich, und als Nebeneffekt bekommen Gewerbliche wieder einen Parkplatz. Ist für den Installateur auch kein Spaß, wenn er vor jeder Thermenwartung ewig suchen muss.

      Die Platzverschwendung für Parkplätze find ich mittlerweile viel schlimmer als den normalen Straßenverkehr.

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  2. super ENDLICH mal in die richtige Richtung. „gefällt mir“.
    Der nächste Schritt muss sein, den Platz in der Stadt gerecht aufzuteilen, denn wenn 30% des modal Split 90% des Straßenraumes ziemlich exklusiv zugeteilt bekommen, dann stimmt ja was nicht. Schon garnicht, wenn quasi alles, was im öffentichen Raum aufgestellt wird, auf den 10%-Raumanteil kommt (Mistkübel, Verkehszeichen,…).

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  3. Parkpickerl also vielleicht sollten die Politiker bevor sie so etwas wie Parkpickerl einführen mal selber mit den Öffis fahren – denn wenn man zB von der Krottenbacherstrasse in die Herbstrasse fahren will (offentlich) dann braucht ma die 3fache Zeit – aber unsere Politik werden ja eh vom chauffeur bis vor die Türe gefahren – danke!!

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  4. Parkpickerl für Anrainer Wann kommt eigentlich einmal ein Parkpickerl das für Anrainer gedacht ist?

    Wir borgen uns vielleicht einmal im Monat ein Auto von Bekannten aus und das steht dann vor oder nach den Wegen 6-8 Stunden vorm Haus. Dafür dürfen wir nicht nur alle 2 Stunden das Auto umparken, sondern jetzt dann 12*7*2 = EUR 168 zahlen.

    Würden wir mit einem eigenen Auto 353 Tage ganztags den öffentlichen Raum verstellen müssten wir aber nur mehr EUR 120 zahlen.

    Nicht sehr durchdacht …

    Wie auch die Bestrafung für Radfahrer die an einigen nicht zusammen hängenden Tagen oder Wochen aus unterschiedlichen Gründen (Wetter, Gesundheit, Transport) auf die Öffis umsteigen. Die zahlen in Zukunft ja auch mehr.

    Grüne Politik ist derzeit: entweder nur Öffis, oder nur Auto, oder nur Fahrrad. Alles andere wird teurer.

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    • Sobald ich mir also einmal öfter ein Auto ausborg kommt es mir teurer und dafür darf ich noch alle 2 Stunden runter laufen. Weil das geborgte Auto wird einen anderen Hauptwohnsitz in der Zulassung haben und ich krieg deswegen erst gar kein Parkpickerl. Quasi als Dank dafür, dass ich über 300 Tage nicht noch zusätzlich Platz verbrauch. Da wäre es besser gewesen das Parkpickerl zu belassen wie es ist und zusätzlich eine Parkkarte für Anrainer mit reduziertem Tarif einzuführen.

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    • anrainer / privates car-sharing privates car-sharing (z.b. im bekanntenkreis) wie es der poster „n“ praktiziert, koennte m.E. sehr zur reduzierung der anzahl der autos beitragen.

      ich fordere deshalb, dass es unterstuetzt wird in form von:
      – spezielle parkpickerl-loesung (falls in mehreren bezirken verwendet)
      – absicherung durch eine organisation, die anerkannte mustervertraege + versicherungen zur verfuegung stellt

      wir teilen uns ein auto in 3 haushalten (innerhalb der familie), und es steht trotzdem zu ca. 95% herum. leider beruflich manchmal notwendig.

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    • Ganz toll wäre auch dass man die Bonusstufe nicht nach einem autofreien Jahr verliert (oder dass die Bonusstufen aller Teilnehmer eines solchen Vertrages erhalten bleiben). Die Versicherungen wird das natürlich nicht freuen.

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  5. Bauts um Wien eine Mauer Am Besten wird sein, ihr errichtets um Wien herum eine Stadtmauer, denn wir als NiederösterreicherInnen haben bald gar keinen Anreiz mehr nach Wien zu fahren, das Ticket für die Öffis für Einzelfahrten wird teurer und jetzt auch das Kurzparken unverhältnismässig teuer, da kann ich nur sagen vielen herzlichen Dank, und die Geschäfte, die ich bisher in Wien aufgesucht habe, werden mich in Zukunft nicht mehr sehen, da nenn ich nicht Wirtschaft ankurbeln das nenn ich in die falsche RIchtung denken…..

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  6. Tangierende Massnahmen…! Super fuers erste, jetzt muss aber zur Peitsche auch Zuckerbrot kommen:
    P+R im Umland mit Jahreskarte gratis
    Neuzonierung(Zone 100+ bis Baden, Korneuburg, Pressbaum)
    Taktverkuerzung Schnellbahn,Bus im Umland auf 10 min.
    Takt der U-Bahn zur prime time 2min.
    Ausbau Radhighways zur raschen Querung der Stadt (pro Bezirk ein Radhighway)

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  7. Parkpickerl um 15 und Jahreskarte um 84 Euro billiger, gut für die Umwelt und ein Schritt in richtige Richtung, nur das FALSCHPARKEN um 36 Euro ist ein Hohn.
    FALSCHPARKER und SCHWARFAHRER sollten das gleiche zahlen, also 100 Euro!

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    • FLOPS in Grün Ich bin so etwas von enttäuscht. zuerst der Flop mit der Jahreskarte und nun der Wahnsinn mit der Parkraumbewirtschaftung. Die Jahreskarte wird um lächerliche 19% billiger und die Parkgebühren werden dafür gleich um 66%. Wo ist da der Ausgleich? Hat sich jemand schon mal Gedanken gemacht, dass vielleicht auch Mütter und Väter ihre Kinder vom Kindergarten oder der Schule abholen und das länger dauert als 10min – wir kleinen verdienen nicht so viel, als dass wir das alles ausgleichen könnten. ICH BEREUE ZUTIEFST EUCH GEWÄHLT ZU HABEN !!!

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    • @Christian du kannst dir ein auto leisten – und kannst (willst) dir keine parkscheine um 1 €/30 min. leisten bzw. reißen dir das loch ins geldbörsl und bereust deine wahlentscheidung? und dass autofahren teurer werden würde, ist bei einer grünen regierungsbeteiligung ja nicht ganz unvorhersehbar – was du dir da erwartet hast, versteh ich noch nicht so ganz.

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    • @cgri da geht es sicher nicht darum sich einen Parkschein zu leisten – wenn ich mir ausrechne wieviel ein auto pro Monat kostet (Mineralösteuer, Motorbezogene Steuer,Vignette…) – und dann vielleicht noch 3,20€ für eine Stunde im Parkhaus zu zahlen (denn man findet garantiert keinen Parkplatz bei dem Geschäft welches man aufsuchen möchte) dann stösst man natürlich auf ein gewisses Mass an Unverständnis. Noch dazu kann man ja wohl nicht verlangen auf das Auto zu verzichten – sollen doch die Grünen mal mit 2 Kindern zum Merkurmark einkaufenn fahren -(und zwar für die ganze Woche) und das öffentlich – also bitte vorher nachdenken

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    • Abholen/Einkaufen mit 2 Kindern: Man braucht nur das richtige Fahrrad, dann kann man in der Stadt leicht aufs Auto verzichten!
      In meinem Fall ist das ein Yuba Mondo (gekauft bei heavypedals.at im 4ten, dort kann man diverse Lastenräder vor dem Kauf durchtesten).
      Auf den 80cm langen Gepäckträger mit Fußstützen passen locker und legal 2 Kinder drauf. Das Abholen von Kindergarten / Schule ist so schon mal kein Problem.
      Falls man die Kinder zum Wocheneinkauf mitnehmen muss, hängt man einfach noch einen kleinen Anhänger dran und hat Platz genug.
      Macht zusammen etwa 1200€, keine Park- oder sonstige Gebühren, tägliches Workout inklusive.
      Falls man eine zierliche Frau ist, kann man sich bei Bedarf noch einen Elektromotor einbauen lassen, kostet zwar nochmals 1000-1500€ aber dann kann man wirklich sämtliche Wege in Wien am Rad zurücklegen…

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  8. Parkscheine Hallo! Ich bin als Angestellte in einer Trafik beschäftigt, dass heißt, sehr zeitig aufsperren! Deshalb bin ich auf mein Auto angewiesen, um von meinem Wohnort am Rande der Stadt zu meinem Arbeitsort zu kommen.
    Das Parkpickerl für Anrainer nimmt natürlich mein Chef in Anspruch!
    Jetzt muss ich von meinem kargen lohn noch mehr für Parkscheine berappen – nicht böse sein, aber das empfinde ich als Gemeinheit!!!!!

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    • Als Grün-Wähler finde ich das gut. Als jemand, der beruflich in Wien mit dem Auto unterwegs sein muss (viel Zeug mit, schön angezogen, sehr flexibel sein muss, oft 10 Ziele pro Tag anfahren muss, um mich dort mit Kunden zu treffen) finde ich das nicht gut.

      Bessere Lösung, als ständig das Signal „Autos raus aus der Stadt“ zu senden wäre folgendes:
      – Jahreskartengebühr für Öffis von z. B. 360€ (wie jetzt)
      – City-Maut in exakt der gleichen Höhe
      – diese City-Maut ist gleichzeitig die Jahreskarte für Öffis
      – und erlaubt das Parken in Park&Ride Parkplätze am Stadtrand ohne weiteren Kosten

      Das hätte beträchtliche Vorteile: keine Diskriminierung des Individualverkehres mehr (echt Leute, als Autofahrer und Melk-Kuh der Nation und Steuer-Parkschein-Mineralölsteuer-Versicherungssteuer-usw.Steuer-zahlender Bürger fühle ich mich ziemlich schlecht behandelt), jeder Autofahrer in Wien hätte automatisch ein Öffi-Ticket, jeder Pendler sofort einen Parkplatz und ein Öffi-Ticket und die Stadt Wien auf einmal sehr viel mehr Geld.

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    • Oh, der arme Individualverkehr Ich bemitleide ihn jeden Tag, wenn ich 90 Sekunden lang auf meine 5 Sekunden Grünphase warte. Das sind Lenkungsmaßnahmen, die sollen wehtun.

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    • Ich sehe das so: Es gibt viele Wege vom Rand der Stadt bis hinein. Wer das mit dem Auto macht, muss dafür eben entsprechend bezahlen. Bisher war das eben absurd billig bis kostenlos, jetzt ändert sich das endlich.
      Bei manchen Leuten wird das hoffentlich ein Umdenken erzeugen, die anderen zahlen dann eben für ihre Bequemlichkeit.

      Wer beruflich mit dem Auto den ganzen Tag durch die Stadt kreuzen muss, hat dies als Selbstständiger hoffentlich in seiner Kostenkalkulation drin (und kann sich in Zukunft über weniger Verkehr und mehr freie Parkplätze freuen) oder braucht sich nicht drum kümmern weil ohnedies die Firma die Kosten übernimmt.

      P&R Anlagen kosten verdammt viel Steuergeld. Ich sehe nicht ein, warum diese kostenlos sein sollen. Am Stadtrand ist der Grund billiger, deswegen können dort Parkplätze billiger als in der Stadt angeboten werden. Das Parken sollte (ganz marktwirtschaftlich) immer teurer werden, je weiter man in die Stadt hineinfährt. Wenig Platz => hoher Preis

      Ad Melkkuh: All diese Abgaben muss man nur zahlen, weil das Auto so einen massiven Einfluss auf die Umgebung hat. Das Fahrrad braucht kaum Stellplatz, kein Mineralöl, keine Versicherung (wegen dem geringen Gefährdungspotenzial) und die MWSt. beim Erwerb muss man ja auch zahlen. Man ist also mitnichten eine Melkkuh, man zahlt bloß für den Luxus, den man sich gönnt. (Ein Privatjet ist übrigens noch teurer!)

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  9. status quo = Abzocke! Ich habe nicht so sehr ein Problem mit der Gebührenerhöhung, sicherlich ist es nie erfreulich wenn etwas teurer wird, als um die Begleitumstände.
    Ich empfinde die Art und Weise als reine Abzocke: Wenn die Öffis wenigstens wirklich billiger geworden wären. Viele Leute müssen nicht täglich in die Stadt pendeln, diese Personen haben von einer verbilligten Jahreskarte nichts weil sie sich so und so nicht rechnet. Für solche Personen stellt sich die Frage ob sie einmalig mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt fahren, beides teurer machen ist Abzocke. Sobald mehr als eine Person im Auto sitzt rechnen sich öffentliche Verkehrsmittel sowieso nicht mehr, zumindest nicht solange Einzelfahrten so teuer sind. Selbst das Fahrrad ist keine Alternative wenn man für schlechtes Wetter eine Einzelfahrt löst. Ist der Grundsatz der Grünen in der Frage „Entweder nur Öffis oder nie Öffis“?
    Ein weiterer Punkt ist, dass die öffenltichen Verkehrsmittel fast nur innerhalb vom Gürtel eine Alternative zum Auto sind. Gerade am Stadtrand, bedingt durch geringe Bevölkerungsdichte etc., fahren die Busse „mit der Kirche ums Kreuz“. Da kommen auch die von den Grünen gerne zitierten Autofahrten mit nur wenigen Kilometern zustande. Wenn ich zu meinen Großeltern fahre habe ich die Wahl ~4 km mit dem Auto zu fahren = ein paar Minuten und das von Haustüre zu Haustüre oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln = 30 Minuten Fahrzeit und 1-2x umsteigen inkl. Wartezeiten + Fußweg von/zu Stationen. Für solchen Fahrten kann es keine (sinnvolle) Alternative mit öffentlichen Verkehrsmitteln geben und das sollten auch die Grünen einsehen und Leute nicht dafür bestrafen dass sie nicht innerhalb vom Gürtel wohnen wollen. Inwiefern das Fahrrad eine Alternative ist sei jedem für sich überlassen, wenn man auf dem Weg, so wie es bei mir der Fall wäre, mehrere steile Straßen fahren muss sehe ich das Fahrrad nicht als Alternative so man nicht verschwitzt ankommen will. Wenn man gemütlich fährt ist man dann auch nicht mehr schneller als mit der Straßenbahn …
    Ich frage mich ob bei solchen Entscheidungen überhaupt über verschiedenste „Zielgruppen“ nachgedacht wird, nicht jeder Wiener muss täglich in die Stadt pendeln, nicht jeder Wiener hat eine U-Bahn Station vor der Haustüre … Am Stadtrand greifen logischerweise innerstädtische Verkehrskonzept nicht, daher finde ich diese Pauschalierungen unfair, kontraproduktiv und eine Abzocke vieler Wiener.
    Mir würden noch genug Gedanken zu dem Themengebiet im Kopf schwirren („Parkpickerl“+Erweiterung, Service der WL, Fahrten außerhalb der U-Bahn Betriebszeiten, …) aber dieser Kommentar ist so schon lange genug.
    lg
    ein Wiener Student

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    • Ich verstehs nicht Wenn Sie studieren, müssen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit täglich in einen Innenbezirk, d.h. Sie haben wahrscheinlich eh schon eine Jahreskarte, oder Sie wohnen in einem Innenbezirk. Wenn Sie da wohnen, bekommen Sie auch ein Parkpickerl, das günstiger ist.
      Wie man für 4km eine halbe Stunde brauchen soll, frag ich mich schon. Riecht sehr nach 10 Minuten Fußweg von der Bushaltestelle entfernt. Das ist halt nun mal so, wenn die Großeltern so weit weg vom Schuss wohnen. Es verbietet Ihnen ja niemand, das Auto zu nehmen, aber mit solchen Begründungen fahren tausende herum, und das ist für viele Anrainer an größeren Straßen eben der Horror.

      Wie wärs mit einem E-Bike? Mir ist zwar schleierhaft, wie man sich auf 4km so verschwitzen kann, aber wenn da echt >100hm Unterschied sind, wär das doch ne Alternative.

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    • Die Wahrheit steht auf facebook NICHTS ist billiger geworden, den Rest der angeblich „billigeren“ Jahreskarte müssen die Leute halt über Steuern, Abgaben und Belastungen bezahlen. Selber schuld wer den Grünen glaubt!

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    • @Wolfgang 1.) Ja, ich habe als Student ein Semesterticket, nachdem ich auf eine FH gehe gilt das aber sowieso nicht für mein komplettes Semester, das ist aber ein anderes Thema. Ich kann aber auch über meinen Tellerrand hinausblicken, eine Fähigkeit die wohl vielen Politikern fehlt weshalb es zu Pauschalirrungen kommt.
      2.) Parkpickerl bekomme ich nur, wenn das Auto auch auf mich angemeldet ist … Sobald in meinem Wohnbezirk also das Parkpickerl kommt brauche ich ein eigenes Auto und kann nicht mehr das meiner Eltern verwenden wenn ich auch mal bei mir parken will … Ich glaube nicht, dass das ein so seltenes Szenario ist, dass Kinder die Autos ihrer Eltern/Verwandten mitbenutzten. Dafür muss auf jeden Fall eine Lösung geschaffen werden bevor das flächendeckende Parkpickerl kommt: Sei es mehr als ein Parkpickerl pro Fahrzeug zuzulassen, personengebunden Parkpickerl etc.
      3.) Die halbe Stunde brauche ich nicht für 4 km mit Bus/Straßenbahn fahren. Nachdem Bus/Straßenbahn aber einen riesigen Umweg fahren und locker auf die doppelte Fahrtstrecke kommen ergibt sich diese Fahrtzeit.
      4.) Sie können gerne einmal mit dem Fahrrad die „Wittgensteinstraße“ fahren, wenn Sie da nicht ins schwitzen kommen sind Sie wohl sehr gut trainiert oder fahren sehr gemütlich 😉
      5.) E-Bike: Ist keine Frage innerorts eine Alternative allerdings sehe ich da zwei Probleme die wären I) Der Anschaffungspreis und II) Wo stelle ich es ab und lade es auf? Dafür müsste die entsprechende Infrastruktur mit absperrbaren und videoüberwachten Fahrradabstellanlagen geschaffen werden. Solange einem selbst ein 10 Jahre altes, angekettetes Citybike auf öffentlichen Fahrradständern gestohlen wird stelle ich dort sicher kein E-Bike ab 😉
      6.) Das beste Forstbewegungsmittel innerorts ist wohl ein Roller mit 125-350ccm: Bei Staus kann ich ganz legal vorfahren, ich finde immer einen Parkplatz, ich brauche keinen Parkschein, ich kann Helm etc. unter der Sitzbank oder einem Topcase verstauen. Ich frage mich nur ob dies das Ziel der Grünen ist?!

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    • Na dann antwort ich mal ernsthaft 1) Dass das Einzelticket teurer geworden ist, ist natürlich schade für die, die es brauchen, aber wenn man bedenkt, dass zu dem Zeitpunkt (ist ja noch ein halbes Jahr) drei Jahre vergangen sind, ist eine knapp über 10%ige Erhöhung verständlich. Die Inflationsrate steigt, besonders wegen der Treibstoffe, und die Busse fahren auch nicht mit Luft und Liebe.
      Andererseits wars früher so, dass sich die Jahreskarte ab 250 Tickets ausgezahlt hat. Jetzt rechnet sie sich schon ab 183 Einzeltickets. Hört sich immer noch nach viel an, sind allerdings ca. 92 hin&zurück-Fahrten, d.h. das hat man auch als nicht-immer-öffentlich-Fahrer bald mal herinnen. Für Leute, die alle heiligen Zeiten mal in Wien sind, macht das nicht so viel Unterschied.
      2) Das ist natürlich ein Problem. Da wärs gscheiter gewesen, das Auto umzumelden (man kann da nämlich auch die Bonusstufe mitnehmen). Im Umkreis von 4km von dort wirds aber eh kaum Parkpickerlzonen geben, d.h. es wird wahrscheinlich nicht so schwer sich davor zu drücken. „Flächendeckende Kurzparkzone“ heißt nicht, dass der ganze Bezirk zur Kurzparkzone wird, sondern dass die Kurzparkzone ncht an jeder Straße ausgeschildert ist, sondern nur bei der Einfahrt in diese Zone.
      3) Dann war das ein Missverständnis. trotzdem ist das ein schöner Spaziergang, der nur wenig länger dauert, als die Öffifahrt. Und zurüc gehts dann ja bergab.
      4) Schöne Gegend, ja, dort schwitz ich auch. Aber die Oma hat ja sicher ne Dusche.
      5) Ich bin auch kein Verfechter von E-Bikes, weil ich den Akkus keine extrem lange Lebensdauer zutraue. Die Akkus kann man afaik rausnehmen, und in der Wohnung aufladen, aber das Fahrrad an sich muss man natürlich wo abstellen. Die Fahrradklauproblematik ist in Wien leider wirklich problematisch.
      6) Motorräder und Mopeds können auch geklaut werden. Ansonsten: Besser als ein Auto ist das schon. Eben weils nicht so viel Platz verschwendet.

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  10. Grüne – nein danke Bedanken können wir uns bei denen, welche doch wirklich glauben dass wenn die Grünen was zum sagen haben, es besser wird. das haben wir schon bei der FPÖ gesehe – und das sehen wir ja auch jetzt. blöd daher reden kann man schnell, aber sinvolle Arbeit zu erbringen geht anscheined nicht.Es wäre doch Sinnvoller am Rande von Wien Gratisparkhäuser zu bauen damit die Pendler(und das sind sicher nicht wenig) gratis parken können – rechne ma sich die monatliche Belastung zusammen (Auto,Parkgarage und Jahreskarte) muss mann sich überlegen ob man sich die Arbeit überhaupt leisten kann.Und bezüglich Abgase und so – also bitte – die tausende Autos welche auf der Tangente täglich fahren(oder eher stehe) können ja wohl schwer weggelassen werden- oder wie sollen die Wiener zu ihren Produkten oder Dienstleistungen bekommen – via Offis?? aber vieleicht kann man sich als Normalsterblicher ja in ein paar Jahren elektroautos leisten (ich wäre der Erste der solch ein Gefährt kaufen würde). aber leider wird ja jeder andere Scheiss finanziell unterstütz – nur eben solche nicht.

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  11. tja das finde ich bezeichnend auszug aus einem FB statement vom team vassilakou.

    Maria Vassilakou @Dieter Wally: Die neuen Gebühren führen nicht zu Mehreinnahmen. Da das PArkpickerl billiger wird und durch die neuen Gebühren weniger Leute mit dem Auto in Wien parken (Berechnungen zeigen, dass der Parkdruck um 25% sinkt), ist die Reform unterm Strich ein „Nullsummenspiel“. Es geht hier also nicht um Mehreinnahmen, sondern um verkehrssteuernde Maßnahmen. lg, team Vassilakou

    wie jetzt??? mehreinahmen oder nullsummenspiel oder planslosigkeit

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    • @sk Lustig, Sie beantworten Ihre Fragen selbst!
      Weil verkehrssteuernde Maßnahmen nicht vom ersten Tag an in vollem Umfang greifen, gibt es zunächst Mehreinnahmen.
      Sobald die Maßnahmen wirken, schwinden diese Mehreinnahmen und man ist wieder beim Ausgangspunkt, nur dass es dann weniger MIV und mehr Lebensqualität gibt. 🙂

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  12. Ungleichheit Ich finde das einen riesengroßen Skandal, dass Falschparken in Zukunft nur 36€ kosten wird, Schwarzfahren hingegen 100€. Wenn Kinder und Jugendliche vergessen zu zwicken, werden sie ungleich härter bestraft als Erwachsene, die auch nicht zu den Ärmsten gehören, da sie sich ein Auto leisten können! Das mindeste wäre eine Angleichung der beiden Tarife.

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