11 Gedanken zu “„Stay hungry, stay foolish!“

  1. „Don´t lose faith and keep looking“ Das wünsche ich mir für unsere Politik, für einen dringend notwendigen „Change“ der politischen Ordnung, des politischen Kastendenkens in Österreich.

    Was den Menschen hierzulande den Nerv raubt, dass Politiker ihr Mandat als Erbpacht betrachten, als pragmatisiertes Definitivum ohne Ablaufdatum. Man muss nicht viel können, sich nur anpassen, oder wie das einst jemand so treffend formulierte: „Hände falten, Goschen halten“.

    Wir brauchen einen radilkalen Wandel, hin zu einer völlig neuen Art der Politik, mit Menschen, die Visionen nicht nur in Bezug auf ihre persönliche Karriereplanung haben, die ihr Leben besser machen wollen, indem sie unser Leben besser machen.

    Wie wir das erreichen ist mir noch nicht ganz klar. Mit dem derzeitigen Angebot, vor allem in den Großparteien, werden wir es nicht schaffen. Aber es gibt sie: Intellektuelle, egngagierte junge Menschen, die bis dato von der politischen Nomenklatura erfolgreich aufs Abstellgleis gestellt wurden. Die müssen wir holen und mit neuen Regeln dafür sorgen, dass sie nicht so werden, wie die derzeitigen Spitzen der Politik sind.

    Don´t lose faith, wir können es schaffen….!

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  2. Das ist nun das erste Mail, dass mich der verehrte Herr Chorherr maßlos enttäuscht, wenn er als einer der tatkräftig die Welt ein wenig besser machen will, auf den I-God reinfällt.

    Kontrast dazu
    robertglashuettner auf fm4.at
    „jobs war ein geschickter marketing- und geschaeftsmann. ist er wegen seines kleidungsstils und einiger semiphilosophischer sprueche schon mehr ein visionaer als andere (it-)innovatoren? sind nicht die techniker hinter den marktschreiern die eigentlichen stars? kann man die welt wirklich besser und aesthetischer machen wenn man mit der herstellung und produktion der eigenen produkte politische systeme ausnutzt und menschen ausbeutet? sind musiker/innen tatsaechlich kreativer, wenn sie ein schickes, aber ueberteuertes geraet mit jeder menge proprietaerer hard- und software nutzen?“

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    • @ Raphael ich halte die obige Rede einfach für sehr gut.
      Darin gehts gar nicht um Apple oder das Geschäft, sondern darum, was der Person Steve Jobs wichtig ist im Leben. Und darüber erzählt er jungen Studierenden.
      Das, was er in dieser Rede sagt, ist sehr bedenkenswert, auch wenn er ein „irgendwer“ wäre und nicht der Applechef.

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    • Jobs war mehr als ein Marketing- und Geschäftsmann Er hat zusätzlich ein verdammt gutes Gespür gehabt, sich die richtigen Menschen für die entsprechenden Aufgaben zu holen und gute Teams zu bilden.
      Abgesehen davon war er tatsächlich immer daran interessiert, bessere Geräte zu bauen, was nicht immer bedeuten muss dass sie alle Features haben sondern eben „die richtigen“.
      Dass er als Geschäftsmann auch ein Interesse daran hatte Geld zu machen, kann man ihm wohl nicht vorwerfen.
      Da ich selber im Audiobereich arbeite, maße ich mir den Grund für die Verwendung von Macs besser zu kennen als als irgendein Basher: die Macs funktionieren im Studio jeden Tag, Probleme treten zwar gelegentlich auf, sind aber schnell behoben. Bei Windows Systemen kann alles gut gehen und plötzlich (ohne jegliche Veränderung der Parameter) geht nix mehr. Die Fehlersuche dauert dann ewig. Das ist in einem professionellen Betrieb, der davon lebt dass alles möglichst reibungslos funktioniert, nicht möglich.
      P.S.: Ich persönlich habe eine Abneigung gegen Menschen, die nur ihre eigene (unfundierte) Meinung als einzig gültige Wahrheit akzeptieren.

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    • China hat viele Probleme, und die Arbeitsbedingungen sowie die Umweltverschmutzung, die bei der Produktion von Produkten für unseren Markt entsteht, ist ein großes.
      Es ist aber nicht so, dass FoxConn eine ausgelagerte Apple-Fabrik ist. In der Wikipedia gibts eine unvollständige Liste von bekannten Großkunden:
      http://en.wikipedia.org/wiki/Foxconn

      Das einzige, was hilft, ist möglichst wenig Produkte zu kaufen, bei denen man nicht weiß, was bei der Herstellung abgeht. Bei Elektronikprodukten ist somit das wichtigste, sie möglichst lange zu nutzen. Und da ists schon sinnvoller, ein Qualitätsprodukt zu kaufen, als irgendein Klumpert, das nach zwei Jahren auseinanderfällt.

      Abgesehen davon: wenn etwas in Europa hergestellt ist (was bei Consumer-Elektronik inzwischen Seltenheitswert hat), kommen halt die notwendigen Erze aus Afrika und bei der Gewinnung werden ganze Landstriche vergiftet, oder es wird irgendwelchen Bauern ihr Land geraubt.

      Es ist in der heutigen globalisierten Welt für den Konsumenten nicht so leicht. Und wenn man Produkt X nicht kauft, kauft man dafür Produkt Y und macht alles noch schlimmer.

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  3. no job, no cash, no hope ‎“Ten years ago we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope.
    Now we have no jobs, no cash and no hope.“

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  4. Eine der besten Reden??? Eine nette Rede eines erfolgreichen Geschäftsmann im Rahmen einer Abschlußfeier ist eine der besten Reden die Sie kennen?

    ein bissl nachhilfe kann vermutlich nicht schaden:

    ich hoffe Sie sehen jetzt zumindest den Unterschied.

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