12 Gedanken zu “Warum Radler (manchmal) Regeln brechen MÜSSEN

  1. super video gesetze sind dazu da, das zusammenleben unter den menschen zu verbessern, nicht um stur eingehalten zu werden, komme was wolle. im video sehr mutig dargestellt:::

    ich frage mich daher was dieses militante nichtrauchergetue bei den grünen verloren hat. heute schon wieder ein absurder vorschlag der parteispitze zur abschaffung von zigarettenautomaten. gehts bitte noch aufhetztender und restriktiver!?

    warum sollen radler regeln manchmal brechen dürfen während raucher auf der anderen seite verfolgt und aus der öffentlichkeit verbannt werden sollen!?

    mir scheint, da wird sehr nach persönlichen vorlieben politik betrieben!

    VERBIETEN VERBOTEN!

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    • Wie die Sucht von einer Person Besitz ergreift… erinnert an jene Pilze, die Ameisen befallen und manipulieren.
      Traurig !

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    • Glaub auch nicht, dass das was gebracht hätt Wenn jemand seinem kleinen Bruder die Bankomatkarte zum Zigaretten kaufen leiht, dann kann er die Zigaretten auch für ihn kaufen. Insofern eine ziemlich sinnlose Aktion.
      Ansonsten begrüße ich jedoch den langsam endlich ernstzunehmenden Nichtraucherschutz. Nachdem Nichtraucher jahrzehntelang ignoriert und vollgepofelt wurden, tut sich schön langsam was. Und das gute ist: Es ist gar nicht so wichtig, wie lahm sich die österreichische Bundesregierung hier verhält, da das Thema eh bald von der EU erledigt wird.

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    • radler vs. raucher radler schränken die freiheit ihrer mitmenschen nicht ein, sondern bewegen sich zum wohle aller sehr schadstoffarm und effizient durch die stadt. raucher beeinträchtigen die lebensqualität ihrer mitmenschen in einer oft rücksichtslosen art und weise. diese beiden gruppen zu vergleichen erscheint mir also nicht ganz passend.

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    • Der heutige „Standard“-Artikel … … hat mein Bild der Grünen schon etwas erschüttert. Forderungen, die man eher von ÖVP/FPÖ kennt, was das Radfahren angeht, finden wohl keine Mehrheit bei den Grünen, hoffentlich eher die Ansicht, dass es rote Ampeln, Einbahnen usw. ohne den massenhaften Autoverkehr gar nicht erst gäbe.

      Dagegen überraschen mich die Reaktionen zu den Zigarettenautomaten schon sehr. Tabak an sich würde ja nicht verboten (was eben sicher kontraproduktiv wäre, wie die Geschichte bei anderen Substanzen zeigt), es gäbe ja immer noch reichlich Trafiken. Die Automaten könnten ja auch nur noch in privaten Einrichtungen sein, aber ein Verschwinden aus dem öffentlichen Straßenraum könnte schon ein starkes Signal sein. Ansonsten hoffe ich schon sehr, dass bei den Grünen doch eine „dulden, wo es wirklich niemand stört, und beim Aufhören helfen wo es geht“-Haltung vorherrscht, was das Rauchen angeht.

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  2. Eigene Kampagne Den Wiener Grünen würde es wohl sehr gut anstehen, ein eigenes Wiener Video (etwa gemeinsam mit dem ORF- Wien Heute) zu produzieren.

    Nicht, um Verkehrsteilnehmer gegeneinander moralisch „auszuspielen“, sondern um aufzuzeigen, dass Verständnis für andere VTN zu weniger Frust und mehr Lust im nichtmotorisierten und motorisierten Verkehrsalltag führt.

    Schließlich wollen alle VTN rasch, sicher und stressfrei ihren täglichen Arbeitsweg zurücklegen. Auch sollte mit einer Kampagne ein größerer Diskussionsprozess zur Verbesserung des status quo eingeläutet werden.

    Grüße vom -nicht immer glücklichen- Alltagsradler in Wien!

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  3. ich glaub ich hab nicht richtig gelesen heut (derstandard.at): „Konkret will die Wiener Vizebürgermeisterin Rotlicht-, Zebrastreifen- und eben Gehsteigradlern wie Öllinger auch mit der Polizei auf den Leib rücken.“

    ursachenbekaempfung ist immer besser als symptombekaempfung.

    zur vermeintlichen gefaehrdung (rotlicht, zebrastreifen): radfahrer schaffen es extrem selten, andere verkehrsteilnehmer zu toeten (im gegensatz zu autofahrern), hab trotz aller muehe (und geruechten) noch nie ein beispiel dafuer gefunden …

    eine subjektiv empfundene gefahr am gehsteig ist sicher da (v.a. bei leuten, die nicht radfahren). fragen wir uns doch, warum sie nicht auf der strasse/radweg radeln – zu gefaehrlich wg. der autos?

    der radanteil in wien hinkt nach – die ursachen sind denke ich bekannt (sicherheit auf der strasse, abstellanlagen, diebstahl), da muesst halt massiv investiert werden.

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    • massiv investieren Massiv investieren ist schon gut. Aber woher das Geld nehmen?
      Schon bei kleinen Beträgen, etwa eine Vignette für die Benützung der Radwege, werden viele Radler mit den merkwürdigsten Argumenten lauthals protestieren, dass für sie alles gratis sein muß.
      Ob da eine Finanzierung für Investitionen gelingen wird?

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    • kostenwahrheit mehr radverkehr senkt die versteckte quersubventionierung der oeffentlichkeit fuer den motorisierten individualverkehr, investitionen (ein klacks verglichen mt einer neuen autobahn) zahlen sich somit mehr als selbst zurueck.
      jemandem der dies nicht nachvollziehen will (publiziert ist zu dem thema genug), kann ich aber leider auch nicht helfen.
      ich denke eine oeffentliche diskussion ueber kostenwahrheit ist notwendig, um dieses bewusstsein zu schaffen. jedenfalls fuer diejenigen, bei denen der horizont ueber’s lenkrad hinausgeht.

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    • ad bm:

      Und wer zahlt die 2-3 Milliarden Euros, die die Lobauautobahn kosten soll?
      Sicher nicht die AutofahrerInnen alleine, sondern alle SteuerzahlerInnen. Und kommen Sie mir bitte nicht mit der Mär vom Autofahrer als Melkkuh der Nation. Der Autoverkehr wird von der Allgemeinheit massiv quersubventioniert.

      Die Stadt Wien gibt 2011 angeblich 6 Mio. Euro für den Autoverkehr aus. Soviel kostet eine einzige Volksgarage.

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    • Salzburg sogar in Fußgängerzonen erlaubt Radfahren ist in Salzburg sogar in Fußgängerzonen, in der Innenstadt erlaubt, wenn man Fußgänger nicht gefährdet und schritttempo fährt.
      Das wäre doch auch ein Kompromiss für die Gehsteige in Wien?

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