Neu am Blog

Viele haben es mir vorausgesagt:
„Durch twitter (manche nennen es microblogging) & facebook wirst Du seltener bloggen“.
Und so kam es tatsächlich.
Kurze Gedanken, links auf interessante Artikel, etc wurde von mir v.a. per twitter verschickt.
Drum ab heute am blog: Rechts meine tweets.
Quasi die Kurzkommentare.
Eine erste Aktualisierung/Verbesserung dieses Blogs.
Es feiert bald seinen 5. Geburtstag.
Denn es wurde vor der letzten Gemeinderatswahl gestartet.
Und jetzt soll es schrittweise besser werden.
Drum meine Frage in diesem Zusammenhang:
Was sonst soll hier am Blog noch verändert werden?

6 Gedanken zu “Neu am Blog

  1. Ad Twitter usw. lieber Christoph Chorherr,

    mir waren und sind die besuche hier immer viel wert. diese virtuelle nähe aber, nein, nicht nähe, diese imagination direkter, brandaktueller information, die twitter absondert, hat mich immer seltener hierherkommen lassen. und wenn ich dann da war … war halt auch oft kein neuer text zu lesen. (kein vorwurf! nur zur sicherheit erwähnt 😉

    ich hab natürlich auch kein patentrezept, nur vielleicht soviel: mich würde es mehr freuen, hier regelmaessig echte information (und wenn wirklich mal notwendig auch kommunikation) hier zu erfahren. twitter ist nett, lustig, muss man auch nicht damit aufhören … nur ist es nicht einmal im ansatz möglich, irgendetwas sinnvolles (neben wetter, fußball und progutes dort zu kommunizieren. (ausser vielleicht zehneindreiviertel halbminuten früher zu erfahren, dass ein flugzeugträger unter eine autobahn gefallen ist.)

    twitter also ja, ab und an. und jedenfalls dem blog unterordnen.

    (ob das jetzt da neben auf der seite das blog aufwertet oder nicht, ist wohl geschmacksache. schaut halt immer aktueller aus. aber ist es das auch nur annähernd wirklich, wenn da der karli und die marlies (aktuelle zwei obersten tweets hergenommen) irgendwelche sätze schreiben? (die in einem ganz anderen kontext natürlich sinn ergeben mögen … ach … ich verschreib mich da; wahrscheinlich in der angst, mir erklärt jetzt gleich im nächsten kommentar wieder irgendein primaner, wie wichtig microbloggidings ist … 😉

    ein lieber gruss aus graz,

    christian

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  2. Hallo Christoph,
    nach wie vor zählt dieser Blog sicher zu den Top3 Politik Blogs in Österreich. Eine große Runderneuerung ist nicht erforderlich. Aber 1x Aufräumen wäre genial:
    1. bei den Themen links (vieles alt)
    2. den Videoblog nach unten schieben solange es dort nix Neues gibt – oder updaten
    3. neue Bilder/neue Stories im Header

    Inhaltlich gefallen mir am besten jene Beiträge, die möglichst konkret sind, Best-Practices besonders.

    Viel Erfolg weiterhin,
    Martin

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  3. Transcripte der Reden Wenn ich mir etwas wünschen darf – Transkripte der Reden wären praktisch. Sie sind wohl arbeitsaufwändig, aber bei manchen Reden gibt es sie vielleicht ohnehin.

    Kann ich lesen, ohne den Bürokollegen auf den Geist zu gehen (und ohne mir Kopfhörer suchen zu müssen), kann man durchsuchen.

    Ansonsten vielen Dank für das Blog – für mich sind die Gedanken und Texte hier immer eine Bereicherung.

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  4. Habs woanders schon vorgeschlagen, aber hier noch mehr: 1) breiter, am besten sechs Thumbnails mehr, un die Youtube-Videos dafür nicht so verstümmeln.
    2) Wenn man mit einem nicht so smarten Phone herschaut, wär eine optimierte Mobile-Variante fein. Die Kommentarfunktion könnte man sich da eh sparen.
    3) Mehr auf die Diskussion eingehen. Man sollt zwar als Blogger die Distanz wahren, aber schon das Gefühl geben, dass das auch gelesen wird. Das ist meiner Meinung auch der Grund, warum auf Blogs von andern Grünen und auch auf der Grünen-Website selbst kaum kommentiert wird. Da werden Presseaussendungen rausgeschickt, und das wars.

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  5. Studien dt. Unis über das Online-Verhalten von Studenten (und somit über eine der größten Zielgruppen grüner Politik) haben gezeigt, dass Blogs nur zu etwa 2 %, twitter zu 10 % und soziale Netzwerke zu über 50 % aktiv genutz werden. In Ö werden die Zahlen vermutlich leicht davon abweichen, aber doch ähnlich sein.
    Extrinsisch gesehen heist das: Aktivitäten in den sozialen Netzwergen deutlich ausbauen!
    Trotzdem bin ich der Meinung, dass Ihr Blog – den ich nebenbei gesagt sehr schätze – Flaggschiffcharakter haben sollte, auch wenn sich die inverstierte Arbeit vielleicht erst langfristig rechnet. Meine z.T. oben schon genannten Vorschläge zum Blog:
    Schlagzahl der Beiträge erhöhen, diese dafür deutlch kürzer. Themen „Anreissen“, oder extrem pointiert zur Diskussion stellen – mehr als bisher. Etwas öfter auf Kommentare eingehen – man möchte als Steakholder ja schließlich ernst genommen werden 😉 Dass heisst generell: a weng mehr „bottom-up“ und wendiger „top-down“ Kommunikation.
    Ziel sollte sein, Ihren Bolg bei ORF + überreg. Zeitungen als „Sprachrohr der grünen Volksseele“ weiter zu etablieren.

    Viel Erfolg beim sanften Relaunch!!

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  6. Was ich mir wünsche Über relevante Probleme und Chancen der Stadt auf anspruchsvollem Niveau […] diskutieren, schreiben Sie in Ihrem Begleittext. Das ist eine Eingrenzung, eine Richtung, eine Anforderung – sehr schön. Aber: Allzu viele substanzielle Diskussionen habe ich hier bisher nicht erlebt, und auch viele Beiträge lassen bei mir Wünsche offen (das heißt nicht dass sie schlecht sind, aber es geht noch besser).

    Das Ziel derer, die sich hier versammeln ist ein politischer Diskurs, und es muss ein Diskurs sein, der Widersprüche aushält, und sie offenlegt: er sollte keinen Gesinnungszwang als Voraussetzung kennen, wohl aber Regeln und Höflichkeit beachten, ohne die er ohnehin nicht auskommt (ein Ideal, gewiss, aber man kann es probieren). Es geht darum, hier auch Leute anzutreffen, die anderen politischen Lagern angehören, und die sich an einer politischen Diskussion beteiligen wollen, weil sie diese schätzen, und weil sie wissen, dass das ein Weg ist Probleme zu lösen oder überhaupt erst sichtbar zu machen .

    Es gilt einer Entwicklung Rechnung zu tragen, die in machen (eher den deutschen, als den österreichischen) Zeitungen zu beobachten ist, dass nämlich die Lesenden immer häufiger selbst Schreibende sind oder es werden: Der Bürger blättert nicht nur in seiner Zeitung, dort wo er kompetent ist, oder einen Missstand entdeckt hat, nimmt er selbst die Feder in die Hand.

    Warum also nicht die Möglichkeit implementieren, und jede Woche (oder häufiger) einen Gastbeitrag veröffentlichen? Völlig egal von wem, das kann irgendein Blogger, ein Parlamentarier, der Bundespräsident, oder einer Ihrer Leser sein. Der Beitrag muss thematisch passen, die Qualität stimmen, und die Auswahl der Autoren transparent sein. Hauptschreiber bleiben weiterhin Sie, es hat aber den Vorteil, dass für Sie weniger Druck vorhanden ist, etwas liefern zu müssen (jeder Blogger weiß: ein Blog schreit wie ein hungriges Tier), und gleichzeitig bekommen alle das, was sie wollen: Eine breite thematische Palette, Diskussionen, und eine größere Zahl an Lesern.

    Ich hoffe das war nicht zu persönlich.

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