meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien

aktuelle Stunde, von uns eingebracht zum Thema „Stiefkind Fahrrad“
ich stelle mir vor, ich wäre Verkehrsstadtrat

12 Gedanken zu “meine Vision einer Radverkehrspolitik in Wien

  1. kleine technische anmerkung: wenn möglich den ton bitte direkt von der verstärkeranlage aufnehmen, das hallt IMO so schlimm, das ichs eigentlich nicht schauen würde, wenn das nicht eines meiner Lieblingsthemen wäre….

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  2. Super Inhaltlich natürlich auch noch ein kommentar:

    Schöne Rede, das spricht mich inhaltlich alles direkt an da ich selbst Radfahrer bin.
    Gut auch, das klargestellt wird, dass Radler auf die Straße gehören und dort normale Verkehrsteilnehmer sind. So sehe ich das auch.
    In dem Zusammenhang ganz interessant, die 10 Gebote für sicheres Radfahren:
    http://bernd.sluka.de/Radfahren/10Gebote.html

    Viele der Wiener Radwege finde ich übrigens ziemlich gut, besonders wenn sie durch roten Bodenbelag gut gekennzeichnet sind.
    Das schlimmste sind aber die noch recht häufigen gemischten Rad-gehwege. Ich brause normalerweise ja mit mindestens 20km/h dahin, da brauche ich keine Fußgänger 😉

    Was die Einbahnen Anbelangt: Das Thema ist aus meiner sicht nicht ganz so Heiß, da die wichtigsten einbahnen eh geöffnet sind. Allerdings kenne ich ein paar die wirklich sehr eng sind, da müsste man dann wohl einen Parkstreifen auflösen, mir solls recht sein. Die Autofahrer werden halt wieder sudern *g*

    Und ein kleiner Nachschlag noch für alle die es noch nicht kennen:
    http://vienna.mybikelane.com/

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  3. Super! Irgendwie schaffen sies immer wieder, mich dazu zu bringen, „trotzdem“ grün zu wählen. Jetzt müsste man nur noch was gegen die Fahrraddiebstähle tun. So fahr ich lieber U-Bahn. Wenn die jemand klaut, dann nehm ich halt die nächste.

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  4. sehr schöne rede und tolle idee mit der fernsehserie! fürs erste würd’s wohl auch schon eine werbeeinschaltung pro fahrrad tun ;-).

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  5. Ah, der scho wieder ! Na lass ma’n redn ! Oh Christoph, ich frage dich: Wie sehr hast du dich bei deiner Rede als Hofnarr empfunden ?
    Sich vor ein Plenum von Leuten zu stellen, die es gewohnt sind, Papiere zu beschliessen (vom „Verkehrskonzept“ über das „Klimaschutzprogramm“ bis zum „Masterplan Verkehr“), in denen der Vorrang des Nichtmotorisierten Verkehrs gegenüber dem Ruhenden Verkehr, die Umverteilung des Straßenraums zugunsten der Fußgeher/innen und Radfahrer/Innen gefordert wird – und dann auf der Ebene des Handelns GENAU DAS GEGENTEIL durchführen !
    Nämlich den Fußgeher/innen und Radfahrer/innen Platz wegzunehmen, um Stellplätze zu vermehren (mir fallen etwa die Radrouten Goldschlagstraße im 15, oder die Große Sperlgasse im 2. ein, wo man das Instrument des „Radfahren gegen die Einbahn“ zur Schaffung von Schrägparkplätzen = 2m weniger Fahrbahn missbraucht hat, mit dem Placet des Radwegkoordinators).
    Was ist mit „2m / 2.5m Mindestgehsteigbreite“ ?
    Selbst in die 5m – Zonen vor Schutzwegen / Radfahrüberfahrten werden ungeniert (Schräg-)Parkstreifen angelegt !

    Hast du den Eindruck, dass man mit diesen Typen (ich erinnere nur an Svihalek…) etwas Sinvolles machen kann ?
    Schau dir an, was unter Schicker „passiert“ ist – Wiedner Hauptstrasse, etwa !
    Oder jenes Panoptikum von verordneten Anfängerfehlern, den Mehrzwangstreifen in der Hütteldorfer Straße !
    Mehr Radwegkilometer = weniger Platz, das scheint die Zielvorgabe zu sein.

    Hast du erst einmal überhaupt den Eindruck, daß du in deiner eigenen Partei Rückhalt hast ?

    Wenn dich all das nicht kümmert, du es trotzdem tust, dann bist du eines:
    Ein RICHTIGER RADLER !

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  6. Entschließungsantrag im Parlament pro Radfahrer Am Mittwoch wurde der Antrag im Parlament (im Verkehrsausschuß) vertagt.

    http://www.parlament.gv.at/PG/PR/JAHR_2009/PK0579/PK0579.shtml

    Das ist schon mal eine nicht so schlechte Nachricht! immerhin wurde er nicht abgelehnt!

    ich forder euch hiermit auf, die abgeordneten im Verkehrsausschuß auf unser interesse hinzuweisen!
    http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/A-VE/A-VE_00001/MIT.shtml
    Nächste Sitzung ist am 1. Juli!

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  7. Wienradlerin Lieber Christoph
    ich finde deine Aktion wirklich supertoll. Immer dranbleiben! Du bist der Hort der Velrässlichkeit in dieser Sache.

    Ich bin selbst Wienradlerin und habe mich wie eine fahrlässig mein Leben bedrohende gefühlt, als ich die Währinger Hauptstraße runterfuhr. Im 9. ist noch wirklich viel zu machen.

    lg und alles Gute
    Herta

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  8. unverschämter Autofahrer Vor etwa 1 Monat wurde ja am Ring auf dem Abschnitt vom Kai (Urania) bis kurz vor Schwarzenbergplatz endlich nun auf beiden Seiten ein Radweg eingerichtet. Finde ich sehr gut, weil ich das ständige Fahrbahnseitenwechseln extrem nervig finde. Würde mich mal interessieren, was Autofahrer dazu sagen würden, wenn sie dauernd abbiegen und von der geraden Route abbiegen müssten.
    Im Zuge dessen wurde auch hinter dem Aufgang der U3-Station Stubentor ein ehemaliger Parkstreifen zum Radstreifen umformiert. Allerdings scheint mir das nunmehr vorhandene Parkverbot immer noch nicht allen Autofahrern durchgedrungen zu sein. Denn jedes Mal, wenn ich dort vorbeifahre, steht ein silbernes Wiener Diplomaten-Auto dort oder es parkt ein Lieferant. Besonders der Halter des silbernen Wagens ist sehr penetrant, da er/sie den ganzen Tag dort parkt. Der Strafzettel, den ich erst gestern in der Windschutzscheibe gesehen habe, wird wohl nie bezahlt werden, was man so von Diplomaten hört, ist es eh egal, ob sie das zahlen. Warum werden solche Autos nicht auch abgeschleppt? Passiert ja oft genug auch in anderen Bereichen!! Nur weil ein Radfahrer ausweichen kann? Wozu hat man dann den Radweg überhaupt angelegt?
    Was würde ein Autofahrer sagen, würden ein paar Leute einfach ihre Räder fein am Ring abstellen und damit die 3!!! Autospuren blockieren?

    Generell finde ist, dass Radwege sinnvoll geplant werden müssen, nicht etwa an Bezirksgrenzen enden sollten.
    Auch die Trennung von Rad- und Fußwegen möglichst auch am Boden sichtbar, finde ich gut. Andererseits sollten Radfahrer natürlich schon Rücksicht auf Fußgänger nehmen.

    Was ich persönlich auch noch gut finden würde, mehr Ampeln die auf Bedarf, aber dann sehr rasch für den Fußgänger oder Radfahrer umschalten und dann nicht allzu lange Grün bleiben. Ich denke da an die Ampel vor dem neuen EI in der Gußhausstraße, die absolut sinnfrei ist, weil wirklich nahezu niemand 30 sek wartet um 4 m Straße zu überqueren, dann aber die Autos warten müssen, obwohl keiner da ist.

    mfg
    Sylvia

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  9. was mir fehlt für eine grundsatzrede zum Rad fehlt mir die anzustrebende Leitidee, z.B. dass innerhalb des Gürtels der Autoverkehr nur noch eine marginale rolle spielen sollte. Das ergibt eine klare Orientierung für alle Maßnahmen. Man kann sich dann Schritt für Schritt überlegen wie eine Transformation bis sagen wir mal 2025 vor sich gehen sollte.

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