14 min mustsee!

Für alle, die sich für Energie-und Ressourcenpolitik interessieren, die wissen wollen, wie sich der Ölpreis in den nächsten Jahren entwickeln könnte, seien diese ca 14 Minuten (auf 2 Teile) von Michael Cerveny, bei unserer ersten VET (Vienna Energy talks) nachdrücklich ans Herz gelegt.



edit:
Michael Cerveny bezieht sich hier auf einen früheren Vortrag:
Steuern wir auf eine Energiekrise zu.

2 Gedanken zu “14 min mustsee!

  1. Hallo Herr Chorherr,

    ja genau das ist es, mir gefallen ja alle Versuche wie VET um das
    Thema an die Menschen zu bringen!
    Ich kann mich nur des Eindrucks nicht erwehren, dass vermutlich fast
    alle, die auf Ihrer Seite nachlesen diesen Dingen sehr aufgeschlossen
    gegenüberstehen und das schon verstanden haben.
    Zum Thema gibt es ja neben „the most important video youll ever see“
    auch einen interessanten Film über den Vortrag von Dennis Meadows. Der
    hat übrigens kürzlich in Wien vom ClubofRome und der BA veranstaltet
    einen Vortrag über sein Lebensthema – Limits to growth – the 30 years
    update – gehalten. Habe ich mir gegönnt und war höchst bemerkenswert,
    wenn auch nicht wirklich bahnbrechend neu für mich – ein Video vom
    Vortrag in ähnlicher Form kann man hier

    ansehen, das ist der Vortrag
    den er in Japan anlässlich der Verleihung des Japan Prices gehalten hat.

    Der Punkt ist wohl wie man es schafft an Menschen ranzukommen und
    diese „verstehen zu machen“.
    Ich bin zwar kein Mitglied der Grünen, aber ein politisch
    interessierter Mensch.Wir haben ein altes Haus aus den 60er Jahren
    soweit hergerichtet, dass wir heute unseren Strom mit der Sonne
    erzeugen, und zwar soviel wie wir jährlich verbrauchen und noch soviel
    dazu wie wir mit unserem nächsten Elektroauto für 6 – 8000 KM pro Jahr
    im Nahverkehr benötigen. Heute fahren wir noch mit einem Toyota Prius.
    Das warme Wasser macht uns die Sonne zu 65 % und der Rest wird von einem GasBrennwertGerät erledigt. Wir brauchen heute nur mehr 250 m3 Gas pro Heizsaison für warmes Wasser und für gelentliches Dazuheizen. Wie wir
    das Haus gekauft haben waren es 4400 m3 Gas pro Heizsaison. Wir heizen
    unser Haus hauptsächlich mit einem Kachelofen, der nicht nur Strahlungs-
    sondern auch Konvektionswärme abgibt und der über einen Kanal die
    Warmluft direkt ins Dachgeschoss bringt. 6 – 7 m3 Holz für ein – nun gut
    isoliertes – Haus mit 140 m2 Wohnfläche sind da nicht übel. Im Garten
    haben wir ein Glashaus, dass uns die meiste Zeit des Jahres mit frischem
    Gemüse versorgt. Ein Schwimmteich im Garten erfreut uns das ganze Jahr,
    und erfrischt uns an heissen Tagen mit Trinkwasserqualität ohne
    Chlorgeschmack und Energieaufwand für Umwälzpumpen. Wenn man es einmal verstanden hat dass all das die Lebensqualität drastisch verbessert geht
    es ja so einfach.
    Ich kenne so viele Menschen die wissen alles, aber sie machen oder
    ändern nichts. Uns ist klargeworden, dass man nicht warten kann bis
    andere aktiv werden. Es liegt am Einzelnen. Wir haben uns nicht von
    einem Tag auf den anderen geändert, das passiert langsam, aber wenn man
    einmal verstanden hat worum es geht trägt sich das selbst. Die
    schwierigste Investition – wenn auch die kostspieligste – war die
    Photovoltaikanlage, aber nach Jahren des vergeblichen Wartens auf ein
    vernünftiges Ökostromgesetz in diesem Lande war der Leidensdruck so
    gross, dass wir im Sommer des Vorjahres entschieden haben wir machen es
    trotzdem. Bereut haben wir es keine Sekunde.
    Selbst versuche ich oft Bekannte zu einem Diskussionsabend einzuladen
    wo über ein bestimmtes Thema wie zB Klimawandel, Nahrungs
    (Lebens)mittel, PeakOil, Gentechnik u.a.m. einen Film anzusehen und im
    Anschluss darüber zu diskutieren. Die meisten interessiert es nicht
    wirklich oder sie schaffen es nicht verschiedene Erkenntnisse im
    Alltagsleben umzusetzen. Und wenn ich meine „Gleichgesinnten“ Freunde
    dazu treffe ist es zwar nett aber wir leben das ja schon und glauben
    erfasst zu haben was in dem Bereich enorm wichtig ist. Mich freut es
    dann schon mal wenn ein Bekannter sich auch ein Hybridauto kauft weil er
    verstanden hat dass es nichts angenehmeres und gleichzeitig
    umweltfreundlicheres derzeit am Markt gibt. Rad- und Bahnfahren ist halt
    nicht immer möglich.
    Zur Homepage und Ihrem Einsatz möchte ich Ihnen mal gratulieren und
    Ihnen schreiben, dass ich Sie da sehr bewundere, ich bin sicher es nicht
    nicht einfach im politischen Alltag.

    In diesem Sinne alles Gute und weiterhin viel „erneuerbare“ Energie
    für Ihre Projekte !

    Andi Mayerhofer

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  2. Südafrika Sehr geehrter Herr Chorherr,

    vor dem Hintergrund des eben Gesehenen zwei Fragen die durchaus ernst gemeint sind::
    1. Werden Sie sich die Flugtickets für Ihr lobenswertes Südafrikaengagement mittelfristig überhaupt noch leisten können?
    2. Kompensieren Sie den CO2-Ausstoß dieser Flüge bei atmosfair oder ählichen Einrichtungen?

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