Radbrücke über den Gürtel kommt

hier fehlt dringend ein Lückenschluss,der jetzt kommen soll:

Fährt man das Wiental stadtauswärts, stellt der Gürtel eine gewaltige Barriere dar.
Geradezu abenteuerlich, und für Fussgänger, die aus der U-Bahnstation kommen, wirklich gefährlich ist´s hier:

dann geht´s nochmal über Schienen, bevor der Weg weitgehend unbehindert weitergeht:

im letzten Planungsausschuss des Wiener Gemeinderates haben wir beschlossen, quer über den Gürtel, und südlich vorbei an der Otto Wagner Station Margaretengürtel eine Rad-Fussgängerbrücke zu errichten.
Als erster Schritt wird dazu ein internationaler Architektenwettbewerb ausgeschrieben.
Das wird in einem schon stark befahrenen Bereich eine deutliche Verbesserung des Radverkehrs bringen.
Und hoffentlich kann dabei auch noch eine „schöne Brücke“ ausgelobt werden.
Bin schon sehr gespannt und werde weiter darüber beeichten, wenn´s Neuigkeiten dazu gibt.

7 Gedanken zu “Radbrücke über den Gürtel kommt

  1. Gleich ums Eck… Super, das Projekt liegt genau auf meiner Fahrrad-Route „Wohung-Schönbrunn“, die ich zwecks Joggen im Schlosspark ziemlich regelmäßig befahre. Freue mich auf barrierefreies Radeln!

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  2. so wie ich die wiener radwege kenne wird das sicher wieder so ein bescheuerter quirl
    oder eine lustige sammlung von mehreren 180 grad spitzkehren

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  3. Brücke sinnvoll? Also ich bins ja gewohnt auf diesem Blog Sachen zu lesen, die auf meiner Welle liegen, aber diesmal bin ich doch etwas überrascht. FussgängerInnen und RadfahrerInnen in andere Ebenen zu schicken, erinnert mich ein bisschen an die Politik der 50er bis 70er Jahre. Eine Brücke mag zwar Barrierefrei sein, allerdings sind immer höhenunterschiede zu überwinden. Und um über den Gürtel zu kommen werden wohl an die 5 Meter notwendig sein.

    Eine einfache Lösung, die ich mir vorstellen könnte wäre folgende:
    Bei der Kreuzung Linke Wienzeile # Westgürtel sollte der Radweg vom Gürtel kommend gar nicht die Strassenbahn kreuzen, das ist sowieso eine sehr unübersichtliche Stelle und für die RadfahrerInnen ein Graus (wieviele Kurven haben die PlanerInnen auf diesen Verkehrsinseln untergebracht?). Eine Kreuzung vom Wientalradweg mit den Strassenbahnschienen könnte sehr übersichtlich gestaltet werden.

    Der Wientalradweg läuft dann auf dem schmalen Streifen zwischen Strassenbahn und linker Wienzeile. Eventuell müsste die Würstlbude (oder ist das eine Bäckerei?) bei der U-Bahn-Station versetzt werden, damit der Radweg dahinter vorbeilaufen kann.

    Das erspart:
    1. Die Querung des Radweges vor dem U-Bahn-Eingang.
    2. Die Querung der Strassenbahngleise mitten im Stationsbereich.
    3. Ein Haufen scharfer Kurven (sowohl bei der Station, als auch bei der Kreuzung)

    Bleibt noch die Anbindung des stadteinwärtslaufenden Wientalradwegs an den Südgürtel. Da wäre aber eine Verbindung durch den Bruno-Kreisky-Park und eine Querung bei der Schönbrunnerstraße sicher sinnvoller.

    Stephan.

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  4. bitte nur keine „schoene“ bruecke Man wird natuerlich sehen was der Architekturwettbewerb bringt, nur ich fuerchte da werden entweder Rampen mit ordentlicher Steigung (Stephan hat recht wenn er schreibt 100m Rampen passen nicht ins Stadtbild) oder so tolle 180 grad kurven sein (wie zb. bei der Handelskaibruecke beim Milleniumstower).

    Sinnvoller waers die Autos in den Untergrund die 5m in den Untergrund zu befoerdern, nur das geht dort wohl leider wegen der UBahn nicht so gut 😦

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  5. Gürtel unter die Erde langfristig ists sicherl besser den gesamten Gürtel für die Autos unter die Erde zu legen. Man könnte so einen riesen großen Park mit einer Rad-Autobahn links und rechts von der u-bahn machen. Das wäre eine große Bereicherung für den Standort Wien.

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