ruinierte „Freiräume“ in Wien (6)

Zeit, der unrühmlichen Serie (ruinierte „Freiräume 1, 2, 3, 4, 5) eine sechste Folge hinzuzufügen.
Wenn ich diesen schönen Satz nochmals zitieren darf: das AUSSEN des Hauses ist das INNEN der Stadt.
Was dieses „AUSSEN“ Kindern bietet, sagt besonders viel aus.
Voila:
Das ist ein Kinderspielplatz im Vorzeige-Stadtteil Kabelwerk in Meidling.

Ich erspare mir weitere Worte dazu.
PS: Wer dieser wichtigen Serie (ruinierte „Freiräume“) weitere Folgen hinzufügen möchte, ist herzlichst dazu eingeladen.

5 Gedanken zu “ruinierte „Freiräume“ in Wien (6)

  1. „Kabelwerk – ein Stück Stadt – ein Stück von Allem“ müsste heissen:

    „Kabelwerk – ein Stück Scheisse – ein Stück von Altem“

    Hier wird das wichtigste Kapital abgewertet, das wir haben: unsere Kinder !
    Der K(r)ampf um eine lebenswerte Umgebung, Freiräume, Aus-Lebensraum für die Kinder treibt immer mehr Leute aus der Stadt hinaus !
    Immer mehr Kindergarten – FreundInnen meiner Kleinen, die aufs Land verschwinden. Zum nächsten akzeptablen Spielplatz muß man mit dem Bus fahren (in den „grünen“ 7. Bezirk).

    Ich kann den Verantwortlichen dieser Restflächenverwertung nur meinen HASS entgegenschreien ! Für sie sollte man öffentliches Teeren und Federn wieder einführen !

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  2. lieber christoph,

    ich finde es toll, dass du dich wieder wichtigen themen zu stadt und freiräumen in deinem blog annimmst.

    vielleicht könntest du in zukunft auch einmal die zunehmende optische umweltverschmutzung durch werbung in wien thematisieren?

    ich wohne nicht mehr in wien, aber jedes mal, wenn ich hinkomme erschrecke ich mich, wie grässlich viel werbung in der ganzen stadt klebt.

    vielleicht geht es dir ja ähnlich?

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  3. einspruch! lieber hr. chorherr!

    Ihre sorge um das kabelwerk in ehren, aber diese kleine spielecke, die Sie so negativ herausheben, hat mir und meiner kleinen tochter (2 jahre), aber auch etlichen anderen kindern/eltern, in diesem sommer wertvolle dienste geleistet: am vormittag eines heißen sommertags war das die einzige spielfläche, die nutzbar gewesen ist – schlicht weil sie sich aufgrund ihrer lage, zwischen straßenmauer und hausmauer, mit sicherheit im angenehm kühlen schatten befand.

    für ein nettes stündchen zwischen einkauf und mittagessen ist dieser spielplatz fast ideal: eine rutsche, die auch für kleinkinder gefahrlos zu erklimmen ist; eine schaukel, die zum schaukeln-lernen animiert und bei der es aufgrund ihrer höhe (oder besser: tiefe?) nichts macht, wenn ein kind mal rückwärts runterpurzelt; dazu zwei sitzbänke und eine menge kies – und kleinkinder lieben es, kies zu schaufeln und mit ihren kübelchen von einem eck ins andere zu tragen!!

    ärgerlich ist nur ein fakt: zwischen mauer und zaun ist eine lücke, durch die kleinkinder (aber die sind ja ohnehin beaufsichtigt!) und hunde (!) problemlos ein und ausspazieren können (man sieht es aufgrund dieses roten kastens auf dem foto nicht). und wie man als gelernter wiener weiß: spielplatz plus hund = scheiße. im wahrsten sinn des wortes. asoziale hundehalter kann man aber dem kabelwerk nicht ankreiden.

    um der fairness willen sollten sie aber jetzt bitte auch die zahlreichen anderen, ziemlich gelungenen, spielplätze und -flächen im kabelwerk erwähnen/abbilden, die teils von der stadt wien, teils von der kabelwerk-hausverwaltung betreut werden. einziges ärgernis dort: rauchende eltern, von denen man sich bei kritik am glimmstengel (der oft genug in und um die sandkiste entsorgt wird!) noch beschimpfen lassen muss. allerdings ist in dieser hinsicht z.B. im augarten noch viel schlimmeres zu hören…

    fazit: der kritisierte kinderspielplatz ist kein traum, aber er erfüllt seinen zweck absolut ausreichend. Sie sehen: es ist nur eine frage der perspektive.

    mfg

    bernhard
    (kabelwerkbewohner)

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  4. Babyspielplatz Meine Kinder und ich mögen diesen Spielplatz sehr, denn er ist super für ganz Kleine, die Rutsche hat eine Treppe, statt Sprossen und auf die Schaukel kommen auch die MInis locker rauf. Außerdem ist er fast immer schattig.
    Es gibt schlimmere Freiräume in Wien.

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