7 Gedanken zu “ohne Worte

  1. Paranormal, oder zufallsgesteuert war die Entscheidung des Wiener Landesvorstands einen Großteil der Grünen Vorwähler als Unterstützer abzulehnen sicherlich nicht.

    Robert Korbei lässt in seinem Blog ja ganz unverblümt durchblicken was David Ellensohn im Kent klar ausgesprochen hat: die „linke“ Fraktion sieht in den „Grünen Vorwahlen“ eine Kommandoaktion um den „liberalen“ Flügel zu stärken.

    Da der Landesvorstand offenbar mehrheitlich durch nach Eigendefinition „linke“ Grüne besetzt ist, war es notwendig die Grünen Vorwähler – die vermeintlichen „liberalen“ – auf ein beherrschbares Maß zu schröpfen, mit aberwitzigen Begründungen:

    Auf dem Antragsformular unterschrieb jeder Vorwahlaspirant „Ich will bei der Partei mitarbeiten und mitentscheiden.“ – in der Ablehnungsbegründung des Landesvorstands liest man: „Leider konnte der Vorstand in Ihrem Ansuchen keine Bereitschaft zur aktiven Teilhabe an den Wiener Grünen erkennen. Deshalb können wir Ihnen den Status als UnterstützerIn der Wiener Grünen nicht zuerkennen.“

    Die Vorwähler sind da ganz unvermittelt zwischen die Fronten der grüninternen Grabenkämpfe geraten. Schade dass die Sandkastenspiele in der Partei schon derartig wichtig genommen werden, dass ein ganzer Schwung engagierter Grünwähler mit einem Federstrich aufgerieben wird.

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  2. Also ich habe folgende Kriterien ausmachen können (in diversen netz-meldungen):

    Ablehnung: Mehrere Formulare mit der gleichen Handschrift ausgefüllt
    Annahme: „Sonst irgendwie angedockt“ (mail bereits in grün-verteiler oder was?)
    Begründung nachholen: vermutlich wenn keine der obigen kriterien zutriffen oder durch ein „falsches“ ankreuzen der massenmail-checkbox ausser kraft gesetzt werden 😉

    Fragt sich nur warum ich nun dabei bin. Ich war weder vorher „angedockt“, noch habe ich massenmails zugestimmt.
    Dafür war ich VW-Antragsteller erster stunde…

    @CC: ganz schön frech 😉 geht etwa schon der wahlkampf los?

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  3. Ich verstehe… .. diese ganze Diskussion über die „grünen VorwählerInnen“ eigentlich nicht, weil für mich die Sache vollkommen klar ist:

    Es gibt keine „grünen VorwählerInnen“ im Parteistatut. Es gibt UNTERSTÜTZER (die dann dieses eingeschränkte Wahlrecht haben) und wie diese Bezeichnung schon sagt, sind das Menschen, die die Grünen UNTERSTÜTZEN, also bei einer der zahlreichen Andockstationen (BG, TO, PEZ) mitmachen, oder auch „grün bloggen“, aber aus betimmten Gründen kein Parteimitglied sein wollen oder können. Alle diese UNTERSTÜTZUNGEN sind relativ leicht nachvollziehbar und da steht diesem „Mit-Wahlrecht“ auch sicher nichts im Wege. Einfach nur ein Formular ausfüllen ist KEINE UNTERSTÜTZUNG. So weit so klar…

    Ob man „grüne VorwählerInnen“ etablieren möchte – also Menschen, die sich gerne (aber ausschließlich) in den Listenerstellungsprozess einklinken wollen – ist eine interessante, aber ganz andere Diskussion:
    Solche „Vorwahlen“ könnten zB. übers Internet stattfinden und dann bei der eigentlichen Wahl ein gewisses Gewicht haben.

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