Was Politik bei der Sonnenenergie (nicht) kann

Politik kann für eine sinnvolle Entwicklung attraktive Rahmenbedingungen schaffen.
Oder sie kann es eben nicht.
Wobei man das Wort „können“ auch durch „wollen“ ersetzen kann.
In Österreich kann/will sie offensichtlich nicht.
Wie nachfaolgende Grafik zeigt, welche die Entwicklung der Zukunftstechnologie Sonnenernergie (genauer hier Fotovoltaik, also Stromerzeugung) im Jahr 2008 zeigt:


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5 Gedanken zu “Was Politik bei der Sonnenenergie (nicht) kann

  1. es gibt Ökoeffizienteres In den österr. Alpen stehen bereits ca. 5000 MW Spitzenkraftwerke. Die sind abgeschrieben, Co2-frei und eben für die Spitzenlastabdeckung errichtet.
    Wozu daher teure PV fördern?
    Damit der Strompreis in die Höhe getrieben wird?!
    Aber wenn schon Ökospitzenkraft, dann doch eher Biogas, das kann in jede Last gefahren werden, ist wesentlich planbarer und verfügbarer als PV und Wind, ist allemal billiger als PV und zudem heimische Wertschöpfung. Und fürs Grundwasser ist es auch gut.

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  2. Ein klares JA zu PV! Ich bin auch klar FÜR PV. Warum?

    1. Unsere Sonne ist unsere einzige nachhaltige Energiequelle und das noch für quasi ewig. PV ist die *direkte* Umwandlung, also schon jetzt ziemlich effizient im Vergleich zu z.B. Biomasse (wieviel Energie kann man aus 1 m2 Ackerland gewinnen und wieviel aus 1 m2 Dachfläche mit PV?)
    2. Wir haben Mio. m2 ungenützter Dach- und Fassadenflächen, die wir so optimal zur Sonnenernte einsetzen können OHNE die Landschaften zusätzlich mit Windrädern, Energiepflanzenackerland, … usw. zu belasten (klar, auch dort sollte man ausbauen, da erst der Mix aus allen nachhaltigen Quellen zu einer zukünftigen Komplettversorgung führen kann.).
    3. PV wird in Zukunft massiv effektiver und billiger (siehe Computerindustrie – was hat ein Notebook/PC vor 20 Jahren gekostet/geleistet??). Umsatz und Technologieentwicklung gehen hier rasant voran. Die Preise fallen (im Gegensatz zu Öl & Co.), die Effizienz steigt von dzt. rund 15% auf bald 30-40%.
    4. PV erzeugt Strom vor Ort und kann direkt verbraucht werden (z.B. im Sommer um den höheren Stromverbrauch durch Klimaanlagen zu decken). Der Überschuss geht ins Netz und wird dort (in Zukunft) intelligent verteilt („Smart-Grid“) und gespeichert (Akku im Haus/Akku im E-Auto, H2, Druckluft, …). Dazu gibt es bereits viele funktionierende Projekte und Konzepte.
    5. PV ist vor Ort völlig emissionsfrei und landschaftlich gut integrierbar (kein Ackerflächenverbrauch, Nutzung von Hausdächern, Brachflächen, kein Lärm, keine Abgase, …).
    6. PV-Module haben schon jetzt & in unseren Breiten eine ziemlich rasche energetische Amortisation (d.h. Energie, die zur Erzeugung der Panele nötig ist vs. Energie, die dann von der PV produziert wird) von max. ein paar Jahren. Die garantierte Lebensdauer der Module liegt jetzt schon bei über 20+ Jahren.
    7. PV verursacht im Betrieb keine Folgekosten (Wartung, Betriebsmittel, …), außer ggf. eine Reinigung der Flächen. Sowohl Biogas, als auch Windräder usw. benötigen permanente Wartung, Betriebsmittel, Maschineneinsatz, …

    Ein interessanter Link (unter vielen, bitte einfach selbst mal forestlen* …): http://www.oekoenergie-blog.at/tag/photovoltaik/

    *) http://www.forestle.org -> „googlen“ und Regenwald retten!!

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