4 Gedanken zu “big teacher statt big brother

  1. Dass du das hier thematisieren würdest, habe ich erwartet.

    Wenn man so einen Versuch macht, dann aber wissenschaftlich, mit Kontrollgruppen.
    Eine Klasse wie in Schweden, also mit Fernsehkamera und Star-Lehrern.
    1x mit Fernsehkamera und neuen Durschnittslehreren.
    1x ohne Fernsehkamera mit Spitzenlehrern.
    1x ohne Fernsehkamera mit neuen Durchschnittslehreren.
    1x ohne Veränderung.

    Ich würde vermuten, dass die Kamera den Unterschied macht und sowohl Lehrer als auch Schüler motiviert. Dan Ariely weist in Predictably Irrational glaube ich auch auf solche Studien hin, die zeigen, dass uns Beobachtung motiviert.

    Das Problem an der Lösung mit den Spitzenlehrern ist, dass diese immer nur eine Minderheit sein werden.

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  2. Coole Sache! Ich denke der wichtigste Effekt so einer Aktion ist es, daß das Thema Unterrichtsqualität in den Mittelpunkt gerückt wird.

    Die Idee sollten wir aufgreifen, das vorgeschlagene „Teachmania“-Format wäre sicher ein Renner (jedenfalls interessanter als die zigste Regurgitation von „Dancing Stars“ etc.

    Dieter liegt auch richtig – die Kamera spornt (Lehrer & Schüler) zu Spitzenleistung an. Selsbtverständlich haben nicht alle Lehrer Star-Potential aber im Sinne der Sportförderung dröhnt uns der ORF ja auch von früh bis spät mit Sportübertragungen zu, da hat Teachmania schon seinen Platz!

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  3. Die Idee ist sexy, aber solche Erfolge sind in der Normalschule nicht reproduzierbar. Ich nehme an, dass viele Leute für eine bisschen Berühmtheit noch mehr machen würden als Mathematikübungen. Sogar mit dem Hrn. Lugner würden die Leistungen steigen!
    Es bleibt die Tatsache, dass bei ausreichender Motivation von SchülerInnen und LehrerInnen unglaubliches Potenzial geweckt werden kann.

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  4. schön wäre es auch mal über Politiker zu diskutieren. Das sind nämlich die eigentlichen Privilegienritter.

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