2 Gedanken zu “No, Mr Krugman!

  1. Black & White Irgendwie kann ich mich nicht mit der Idee anfreunden die auch CC transportiert:

    Dass Wirtschaft ein Subsystem ist.

    Der Text, dass alles mögliche der Wirtschaft und ihrem unersättlichen Wachstum „geopfert“ werden muss obwohl es sich ja nur um einen (kleinen) Teilbereich der menschlichen Existenz handelt hat schon einen superlangen Bart, wurde in zig Anläufen durchgekaut und vor allem von linker – vermeintlich wirtschatsferner – Seite immer wieder aufgekocht. Trotzdem haut ein kleiner Knicks im Wirtschaftswachstum im Handumdrehen zigtausende Arbeitsplätze um wie nix. Einfach futsch, die Klavierstunde für die Tochter, der Kreativurlaub auf Gomera, der monatliche Besuch im Konzerthaus. Aus mit Kultur. Ende.

    Ich denke, dass es Zeit ist einmal einen anderen Ansatz zu probieren: wir sagen „Alles ist Wirtschaft – nichts ist ausser Wirtschaft“ und stellen die Wirtschaft in den Mittelpunkt, ins Ausgangszentrum unserer Betrachtungen. Wir versuchen auch Phänomene wie Kunst, Muße, Freizeit, Sport und Häusergulasch in Qualität und Quantität durch wirtschaftliche Zusammenhänge zu erklären.

    Ich bin überzeugt, dieser Ansatz bringt uns wesentlich weiter im Bezug auf ein Verständnis unserer sozialen Umwelt und wie diese gelenkt werden kann als die alte Leier vom bösen Wirtschaftswachstum.

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  2. Wo fordert Paul Krugman denn Zersiedelung? Er hat sich anlässlich des letzten Ölpreisschocks gegen die Zersiedelung in den USA ausgesprochen und sich beklagt, dass Obama den Republikanern zuliebe den Ausbau bzw. Wiederaufbau der Eisenbahn aus dem Konjunkturpaket genommen hat.

    Die US-Wirtschaft kann vieles produzieren, womit die Lücke in der Nachfrage verringert werden kann. Dazu gehören Windkraft und Wärmeisolierung.

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