Die Zukunft des Wohnens


Heute ein persönlicher Tip, eigentlich keine Empfehlung, sondern fast ein „Muss“.
Eine Ausstellung über 11 konkrete Wohnformen, in Frankreich, in Japan, Chile oder in Österreich.
Die Ausstellung „Wohnmodelle“ läuft bis 22.2. im Künstlerhaus in Wien, auch ihre Darstellung im Internet ist sehr lehrreich.
Was mich v.a. angesprochen hat.
Bei den meisten Ausstellungen und Publikationen über Architektur fehlt das Wesentlichste: Der Mensch, und wie es ihm im „neuen Haus“ geht.
Drum war die Vorgabe an die präsentierten Wohnmodelle:
Sie müssen mindestens 2 Jahre in Betrieb sein, und ihre Qualitäten (bzw Schwächen) werden von ihnen, den Bewohner/innen in einer Sprache, die alle verstehen ausgedrückt.
Und weil sehr viele (die überwiegende Mehrheit) keine Pläne lesen kann, veranschaulichen grosse Modelle (eines gar 1:1-siehe Foto oben) die Wohnmodelle.
Schon lange hab ich nicht eine derart gute Ausstellung über Architektur besucht.

3 Gedanken zu “Die Zukunft des Wohnens

  1. Schöne Wohnung. Und beachtenswerter Tipp.

    Nagut, dann probier ich es anders:
    Querverweis
    http://chorherr.twoday.net/stories/5510226/#5514606
    Sehr geehrter Herr Chorherr,
    falls Sie ab und an in Ihre Kommentare gucken, könnten Sie mir eine/n kompetente/n Grüne/n nennen, welche/r sich – vertretend für die Partei – für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einsetzt?
    Hat die grüne Partei als Gesamtheit eine bestimmte Meinung, mit welcher sie sich zur Frage des Rauchverbots äußert?
    Wird diese Meinung wo trotz drohenden Stimm(ungs)verlusts auf der einen – oder jeweils anderen Seite – irgendwo kundgetan?
    Können wir Wähler/-innen und mehrheitlich Nichtraucher/-innen mit einer Meinung der Grünen zu dem Punkt rechnen, die in irgendeiner Weise definierbar ist?
    Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.

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  2. Kalt. Von der Raumaufteilung und dem Wohnkonzept mögen diese Projekte ja durchaus sinnvoll sein. Vom optischen her fällt mir da meistens nur „Bausünde“ ein.
    Geschmäcker sind verschieden, aber warum sich heutzutage niemand etwas wirklich schönes bauen traut, ist mir ein Rätsel. Die U-Bahn Stationen von Otto Wagner sind wohl unbestritten schöner, als die neuen. Also warum bauen wir nicht wieder was schönes? Stattdessen kommt das übliche blabla von wegen „klare Strukturen, schlichte Formen“. „Schnörkellos“ scheint was positives zu sein, trotzdem sind wir stolz auf unsere Schnörkel.
    Sobald jemand den Mut hat, von diesem Architektenskylineeinerlei abzuweichen, heißts Kitsch.

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  3. Danke für den Tipp.

    Bin heute – natürlich unwissend – am Künstlerhaus vorbeimarschiert und hätte sogar Zeit gehabt. Zuhause lese dann diesen Post. Argh. Hoffentlich geht sich das bis 22. noch aus.

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