emotionale Bindung

hab gar nicht gewusst, dass man zu so einem Eisending eine „Beziehung“ entwickeln kann. Ein kleines Feuer im Wohnzimmer verändert dieses enorm. hier das Video:

5 Gedanken zu “emotionale Bindung

  1. Sehr gutes Video. Ist das richtig, dass die Feinstaubbelastung wegen der Pellets gering ist? Gibts dazu Werte im Vergleich zu Holzöfen dieser Art? Und hab ich das richtig verstanden: ca 1 Sack Pellets pro Tag? Lg, jupe

    Gefällt mir

  2. verständnisfrage ich sympathisiere mit den dingern schon sehr, aber der genannte pelletsverbrauch ist für mich kein kaufargument.

    hab ich das richtig herausgehört, dass du einen 50kg-sack pro tag verbrauchst?

    Gefällt mir

  3. Romantisch ja, aber … Romantisch ist ja dieses kleine Öfchen vielleicht, aber ich erlaube mir, hier Zweifel an der (ökol./ökon.) Sinnhaftigkeit dieser (Einzel-)Beheizung anzumelden: Wenn ich es richtig verstanden habe, so benötigst du ca. 15 kg Pellets pro Heiztag a 3,-, also rund 90,- p.Mon. und das für die Beheizung EINES Raumes? Dieser kleine Ofen ist ja wohl nicht für die ganze Wohnung gedacht, oder? Wie kommen die Pellets zu dir / in den Ofen? Sack für Sack per Rad oder zu Fuß? Oder per Tanklaster 1x pro Jahr? Wohin kommt die Asche? Welche Abgase produziert der Ofen (Abgasgutachten)?

    Pelletsheizungen sind sicher super, wenn es große zentrale Anlagen sind (für z.B. ein Haus), die einen Pelletslagerraum im Keller haben und wo alles automatisch abläuft. Bevorzugt am Land in der Nähe eines Produzenten. Aber als kleine Einzellösung in der Stadt??

    Ja, Pellets sind nachhaltig, CO2-neutral und aus heimischen Wäldern (Abfallholz usw.). Aber sie müssen produziert, getrocknet, gelagert und transportiert werden (LKW!), verursachen daher ebenso (fossile) Emissionen, Lärm und Verkehr. Man stelle sich mal vor, jeder in Wien hätte so einen Ofen … Als Substitution von alten Öl-/Feststoffheizungen sicher toll und förderwürdig, aber sicher keine sinnvolle Alternative zu bestehenden, modernen Gasheizungen. Es gibt wohl keinen saubereren Brennstoff als Methan. Weiters benötigt man keine zusätzliche Transportlogistik, da Gas im bereits bestehenden Leitungsnetz „unsichtbar“ transportiert wird. Und auch die beste Pelletsheizung emitiert mehr Feinstaub, NOx, krebserregenden organische Verbindungen, … als jede Gasheizung. Ich denke, es wäre sinnvoller, wenn man hier zweierlei Wege verfolgen würde, anstatt nun auschließlich auf das „Wunderding“ Pellets zu setzen: 1. Pellets dort wo z.B. uralte Ölzentralheizungen zu ersetzen sind und wo die Infrastruktur passt. 2. Biogas-Netzeinspeisung für die vielen bereits bestehenden, sauberen Gasheizungen. Damit verringert man den CO2-Ausstoß und die Importabhängigkeit. Biogas hat weiters den großen Vorteil des echten Kreislaufs – es wird ausschließlich der Kohlenstoff entnommen/genützt, die Nährstoffe gehen im Kreis (Feld-Gülle-Feld). Bei Pellets sind die Nährstoffe weg.

    Und natülich: Thermische Sanierung & Null-Energie-Häuser. Ein Hasu, das man heizen muss, ist heutzutage eingentlich schon eine Fehlkonstruktion. Hier wäre das größte Potenzial …

    Gefällt mir

  4. besser als alternative energiequellen ist energiesparen Also 50kg sack/tag erscheint mir auch enorm viel für einen so kleinen ofen. Und lagerung/nachfüllung erscheint mir auch eher umständlich.
    Ich habe gerade am eigenen leib die erfahrung gemacht, dass das größte potential wohl in der thermischen sanierung liegt. Bin vor kurzem vom altbau in einen nagelneuen niedrig-energie-neubau gezogen. Wenn man nicht selber dort wohnt kann man sich kaum vorstellen, wie gut die dämmung ist. Meine wohnung ist im dicht verbauten gebiet und in keiner randlage (also rund herum sind andere – beheizte – wohnungen) mit großen südseitigen fenstern.
    Auf jeden fall hab ich 20 Grad in der wohnung ohne (bis jetzt) ein einziges mal meine heizung einzuschalten – außer vielleicht im bad.
    Das spart wirklich!

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.