feige EU

Sie nahm einen grossen Anlauf
formulierte grosse Worte, die mir Respekt abverlangten
und jetzt?
Sind sie schmählich in die Knie gegangen.
Berichte hier und hier.
Mut macht jedoch, dass die Menschen klüger sind.
In den USA bricht der Automarkt in seiner Gesamtheit ein, (für US Verhältnisse extrem sparsame) Kleinwagen wie Smart oder Mini boomen jedoch.

5 Gedanken zu “feige EU

  1. „Ursprünglich hatte Umweltkommissar Stavros Dimas die Hersteller dazu verdonnern wollen, bei allen ab 2012 verkauften Wagen einen Grenzwert von 120 Gramm CO2 je Kilometer einzuhalten.“
    LOL
    120 Gramm maximal statt 160 Gramm Durschnitt? Wie soll denn das bitte gehen, wenn man nicht alle Autos, die kein Prius sind, abschafft?

    Die EU-Kommission kann nicht per Beschluss den Luftwiderstand und die Gravitationskonstante verändern oder die Gesetze der Thermodynamik abschaffen. Der einzige, der das bekanntlich kann, …… ist Barack Obama.
    Die Kommission ist nicht feig, sondern einfach realistisch.

    Das fällt für mich in die Kategorie der Suche nach einer Zaubertechnologie. Motto: „Wir wären ja so gerne umweltfreundlich, wenn nur die gemeine Autoindustrie endlich ein Auto baut, das mit Luft fährt“.

    Autos mit <120gr gibt es ja. Aber diese sind unbeliebt. Die EU könnte aber schon heute alle anderen Autos verbieten. Problem gelöst. Offenbar hofft man auf ein Wunder.

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  2. damit die Umwelt auch ein wenig wieder zum Zug kommt, ist die Finanzkrise in diesem Sinne wirklich nüztlich.

    aber vorher selbst bei hohem Ölpreis ist jedem SUV Fahrer der Preis egal und dass man mit Kleinwägen Sprit spart.

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  3. die EU kapiert auch nicht, dass man durch 0-Energie-Häuser, die zusätzlich noch ihren Eigenbedarf an Strom produzieren, den Großteil unseres Energiehungers lösen könnte.
    Man braucht nur das gesamte Geld, was in die Atomindustrie fliesst, ab nun zu solchen umweltfreundlichen Projekten fliessen lassen. Das gäbe Mrd. von EUR an Subventionen für die Wärmedämmung, für erneuerbare Energie, usw.
    Natürlich würden jede Menge an Firmen aufschreien, aber die Privatwirtschaft wird das aushalten, denn Unternehmen müssen auch jetzt schon flexibel sein. Und umweltfreundliche Produkte werden damit langfristig billiger, weil die Massenproduktionen davon steigen.

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  4. Die kalifornische Firma Tesla, an der zahlreiche Internet-Größen als Investoren beteiligt sind, hat einen Sportwagen vorgelegt, der in die Schale eines Lotus-Zweisitzers einen Batterien/Antriebs-Komplex einbaut, der mit einer Übernacht-Ladung an Strom ca 300 km weit kommt und das mit sagenhaften Fahrleistungen. Das ist das neue Industrie-Paradigma.

    RUF, der deutsche Porsche-Veredeler, hat einen 911 mit Elektro-Antrieb vorgestellt mit ähnlicher Reichweite. Man ist zuversichtlich damit in Kürze die Fahrleistungen eines Standard-911 zu erreichen. BMW hat einen Elektro-Mini in produktionsreifem Zustand als Prototyp. Und so weiter.

    Offenkundig ist Toyota und Honda mit der Hybrid-Technologie soweit davon gefahren, dass die restlichen, besonders auch die deutschen Hersteller die Einbindung des Verbrennungsmotors ins Elektro-System überspringen wollen, um gleich beim „reinen“ Elektroauto zu landen.

    Kann mir irgendwer sagen, wie das funktionieren soll? Bin ich Hausbesitzer mit Garage ist mir klar, wie ich ein solches Auto nächtens „auftanke“. Aber in der Stadt mit einem ganz normalen Parkplatz? Ganz abgesehen davon, dass der billige Nachtstrom schnell sehr teuer sein wird, wenn nenneswerte Teile der Auto-Population Strom saugen. Wo immer der wieder in diesen Mengen herkommen mag.

    Ich glaube, dass die Japaner da pragmatischer waren und sind. Der Honda Insight 2, der im kommenden Frühjahr auf den Markt kommend wird, das bislang billigste vollwertige Hybrid-Auto, ist ein Beweis dafür. Der erzeugt sich seinen Strom selber, und das scheint mir realistischer zu sein als die neuen puristischen Elektro-Visionen der Europäer und Amerikaner.

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