Statt Pendeln

Absurd:
„Die Pendler“ werden ja allenorts wegen hoher Spritpreise als die eigentlichen Sozialfälle angesehen, die man dringend entlasten müsse.
Pendlerpauschale erhöhen, Mineralölsteuer senken.
Warum eigentlich überhaupt „Pendeln“:

7 Gedanken zu “Statt Pendeln

  1. titel. „verschlüsselung“ kommt in dem zusammenhang garnicht gut rüber, zumindest bei mir.
    die braucht nicht (wesentlich) mehr bandbreite (ein bissl overhead ist z.b. beim austausch der public keys am beginn einer vpn verbindung notwendig, aber sonst ~nix).

    allgemein gibts wohl auch kaum arbeitsrelevante anwendungen, die mehr bandbreite benötigen, als die meisten dsl anschlüsse (mehr als 1-2mbps down, >512kbps up) locker schaffen. videotelefonie wäre eine beispiel, wo ein wenig mehr sicher nicht schaden würde. aber sonst… taugt das eher nicht so gut als argument zum ausbau der internet versorgung imho. den von der telekom (einer a.g., die zu <25% dem staat gehört) zu verlangen, ist ein wenig zu spät (t.w. leider).

    die argumentation bzgl pendler im allgemeinen war sehr diplomatisch, ich könnte das nicht so gut 😉

    die idee mit dem homeworking ist natürlich unterstützenswert, zumal da praktisch alle direkt beteiligten gewinnen (arbeitgeber, wie -nehmer).

    ps: bitte das video blogging nicht überstrapazieren. es ist nett und abwechslungsreich, wenn mans hineinstreut, aber ich glaube es nutzt sich ab, wenn mans zu oft macht. ich lese auch gerne von dir 🙂

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  2. sparen Hallo!
    Eine kurze Frage vorweg: Haben sie in ihrem Büro die Heizung aufgedreht, denn bei mir in der Wohnung ist ohne Pullover heute schon fast zu frisch?!

    Ich finde die Idee des Arbeitsplatzes zu Hause (also 2 Tage die Woche zu Hause arbeiten) sehr sinnvoll. Ich rate nur jedem einmal von den Universitätsinstituten bis zu den kleinsten Finanzdienstleistungsfirmen,… einen kleinen Lokalaugenschein durchzuführen und man wird feststellen, daß überall die Menschen stumm und für die Art ihres Jobs (9 Stunden etwas in den Computer zu klopfen) erstaunlich motiviert vor dem Computer sitzen. Zu Mittag wird dann vielleicht gemeinsam essen gegangen.
    Wenn man zu Hause arbeitet kann man durch kurze Ereldigungen nahe des Wohnortes (Einkaufen, Mittagessen…) die eigene Umgebung positiv beenflussen. Es gäbe aufgrund der Nachfrage mehr Restaurants in den Wohnsiedlungen am Stadtrand und Nahversorger würden sich ansiedel… Kurze Wege können zu Fuß gegangen werden und fördern die Gesundheit der Leute. Es gibt noch eine Reihe weiterer Vorzüge des Arbeitens (teilweise) von zu Hause. Ich kann nur jedem raten sich bei seinem Arbeitgeber über solche Möglichkeiten zu informieren.

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  3. Bei mir schon Realität Ich kann diesem Beitrag viel abgewinnen. Glücklicherweise konnte ich mit meinem Arbeitgeber bereits eine Regelung finden und pendle nur mehr für zwei Tage pro Woche nach Wien. Durch eine mittelmäßige öffentliche Anbindung gehen 3,5 Stunden für Hin- und Rückfahrt auf, die ich lieber in Arbeit oder Zeit mit meiner Familie investiere 🙂 Durch die Regelung ist es auch möglich, dass meine Frau weiterhin ihren Beruf ausüben kann.

    Wirklich breite Internetanbindungen gibt es erst seit wenigen Wochen hier in Oslip, jetzt muss ich erst die Vertragsbindung mit meinem jetzigen Provider abwarten.

    So bleibt nur zu wünschen, dass aus diesem Privileg der Normalfall wird.

    Ich freue mich schon auf weitere Videos!

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  4. Neuer Einblick Nona, wenn man selber drin steckt, verliert man gerne den Blick fürs Ganze. Gibt es Handfestes, die Ihre Charakterisierung der Gruppe „Pendler“ belegt?

    Sonst ein gutes Konzept – das aber auch Arbeitgeber vorsieht, die sich von ihrem paranoiden Kontrollzwang verabschieden und so etwas ermöglichen…

    sG

    [PS: geile grüne Sanduhr!]

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  5. wärs da nicht einfacher die Pendlerpauschale nur für den öffentlichen Verkehr einzusetzen, und die Wohnbauförderung nur für 0-Energie Häuser (Passivhäuser) zu verwenden?

    also mir wäre ein Büro mit einem Arbeitsplatz schon lieber. Zu hause ist man doch viel zu sehr abgelenkt. Und man lernt zu Hause keine Leute kennen. Das Büro hat schon auch eine sehr starke soziale Komponente. 1-2 Tage Homework könnte ich mir aber schon vorstellen.

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