Wiederholt sich Geschichte?

Es war einmal ein Parteiobmann und Bundeskanzler, der auch als Volkskanzler gelten wollte. Der hatte einen sehr ehrgeizigen Parteifreund, von dem er glaubte er, er sei wirklich sein Freund.
Dann kam es , wie es kommen mußte: der ehrgeizige Parteifreund wollte ihn ablösen.
Auf einmal ging das nicht, denn der Kanzler war ja immerhin Volkskanzler.
Also wurde der Freund zuerst „geschäftsführender Parteiobmann“, und ein runden Jahr später, nach verlorener Wahl, die man dem Volkskanzler ankreidete, auch Bundeskanzler.
Kommt das bekannt vor?
Wiederholt sich Geschichte?
Das ganze spielte sich Anfang der 50er Jahre in Österreich ab, der Volkskanzler hiess Leopold Figl, der ehrgeizige „Parteifreund“ Julius Raab.
Interessant, wie diese Geschichte weiterging.
Um den menschlich tief enttäuschten Figl zu besänftigen, holte ihn der „neue“ Kanzler und Parteichef Raab als Aussenminister zurück in die Regierung.
Und erst dort wurde Figl wirklich „unsterblich“, als er mit der Legende:“Österreich ist frei“ den Staatsvertrag unterzeichnete.
Kann Gusi daraus Hoffnung schöpfen?
Das hat mir übrigens heute mein Vater erzählt, mit dem es immer interessant ist, über Geschichte zu plaudern.

Ein Gedanke zu “Wiederholt sich Geschichte?

  1. Das kann sich nicht wiederholen, weil die roten, so wie die im Moment auftreten, nach der Wahl für lange Zeit nicht mehr den Kanzler stellen werden…

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