Autofahrer schalten Grosshirn aus

Autofahrer schalten auf Routinestrecken das Grosshirn aus, belegt eine Studie

Bei der Debatte um die Benzinpreise wird das Grosshirn in der Regel nicht einmal eingeschaltet.
Dass Diesel an einigen Tankstellen berteits teurer sei als Benzin (welch Provokation) fand sogar empörten Eingang in die 19.30 Zeit im Bild.
Ich warte ja darauf, dass dieses Thema in der Armutdebatte aufgegriffen wird, so nach dem Motto, wenn schon keine Grundsicherung, dann doch wenigstens billigen Sprit.
Ich versuchs nochmal (sicher vergeblich) mit Argumenten.
Der Anteil der Treibstoffkosten an den Gesamtkosten des Autos wird völlig überschätzt (bitte Freunde, Bekannte schätzen lassen)
Tatsäächlich sind es rund 20%.
Wirklich sparen kann man bei der Anschaffung, wen man will.
Aber darum gehts ja nicht, wenn das Grosshirn ausgeschaltet ist.

6 Gedanken zu “Autofahrer schalten Grosshirn aus

  1. Genauer gesagt… … wirklich sparen kann man, indem man KEINES anschafft, und das viele Geld dafür in eine schönere, zentraler gelegene Wohnung investiert. Mehr Lebensqualität, mehr Zeit, weniger Stress. Vermögensaufbau statt Vermögensvernichtung.

    Wer hingegen „im Grünen“ wohnen will, tut dies nicht nur auf Kosten der Umwelt, sondern bescheisst sich meiner Ansicht auch selbst. Aber das scheint manchen ja Freude zu bereiten…

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  2. also ganz kann ich die daten der grafik nicht nachvollziehen:

    1. 1327€ pro jahr würde ca. 19-22000km pro jahr entsprechen je nachdem wie hoch man den verbrauch annimmt, ich hab 6-7 liter angesetzt
    wenn ich mich recht erinnere ist der „durchschnittsösterreicher“ ca. 10000km im jahr unterwegs!?

    2. 3406€ abschreibung pro jahr auf 8 jahre gerechnet würde 27248€ ergeben. das „klassische“ mittelklasse auto (vw golf) kostet um die 20000€. d.h bei 8 jahren 2500€, restwert nicht berücksichtigt! von den oft üblichen rabatten ganz zu schweigen…

    gebrauchtautos gibt’s noch um einiges billiger, ich selbst hab eines vor 6 jahren um 5000€ erstanden, jährliche km ca. 8000

    gibt’s zu der grafik infos welche annahmen hier getroffen worden sind?

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  3. Wo ist da die Teuerung? Immer das übliche mit den Autokostenstatistiken. Was da natürlich nicht eingerechnet ist, ist die Inflation, die zwischen 1997 und 2005 15 Prozent betragen hat. Demnach ist zumindest die Anschaffung sogar deutlich billiger geworden.

    Außerdem sehe ich, daß vor allem die die gefahrenen Kilometer in die Höhe geschossen sein müssen und auch der steigende Dieselanteil seinen Teil betgetragen hat, denn Benzin ist zwischen 1996 und 2005 kaum teurer geworden. Siehe auch http://www.leckse.net/artikel/verkehr/treibstoffpreise-oesterreich

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  4. Autofahren sollte noch teurer werden, als es jetzt ist. Und die Bahn sollte dann nur mehr 1/6 dessen kosten.

    ich bin der Meinung, dass autofahren wirklich noch immer zu billig ist, vor allem aufgrund der Inflation billiger geworden ist. –> die Folge: mehr Leute fahren Strecken mit dem Auto, die sie mit dem Rad oder zu Fuß oder mit den Öffentlichen Verkehrsmittel erledigen könnten.
    Ich seh ein, dass am Land ein Auto notwendig ist. Deshalb sollte man je nach Wohnort das Auto günstiger oder dreimal so teuer erhalten. Schließlich gehts um die Umwelt die zerstört wird.

    Weiters sollte man auch ein komplettes Rauchverbot von Zigaretten in ganz Österreich einführen. Eine Zigarette verschmutzt genausoviel die Luft wie ein Dieselauto!!! Und es gibt mehr Raucher als Autofahrer.
    Rauchen gehört unter Strafe gestellt. Ich seh wirklich nicht ein, warum ich gezwungen werde in der Öffentlichkeit (sei es bei der Straßenbahn, oder in der Arbeit, auf der Uni, etc.) passiv zu rauchen. Das schadet auch meiner Gesundheit sehr stark. Die Politik sollte hier restriktiver sein. Das würde auch das Gesundheitssystem sehr stark entlasten. Eine bessere Gesundheitsreform würde es nicht geben.

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  5. „Autofahrer schalten das Grosshirn aus“ sie schalten auch dann das Großhirn aus, wenn Autofahrer angasen, über 80 km/h über Zebrastreifen fahren um die danach folgende grüne Ampel noch zu erwischen. Oder wenn sie angasen, obwohl die Ampel rot ist und dann kurz vor der Ampel stark abbremsen. Solche Leute gibt es genüge in Wien, leider. Auch unter den Polizisten gibt es leider Rowdies, die so ein Fahrverhalten aufweisen, wenn sie nicht im Einsatz sind (habe ich bereits erlebt, dass mich Polizisten fast auf einem Zebrastreifen niedergeführt hätten. und sie waren nicht im Einsatz).

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  6. Verkehrsaufkommen reduzieren Es ist nicht einzusehen, dass das Verkehrsaufkommen noch ständig wachsen muss. Viele Autofahrer sind auch noch auf die jährlich gefahrenen Kilometer stolz. Aber streng genommen zeigt es doch eher, dass man häufig zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Keiner will Autos abschaffen; sie erleichtern uns das Leben in vielen Bereich. Jedoch sollte es nicht als selbstverständlich betrachtet werden und bewusster eingesetzt werden. Mit diesem Bewusstsein kann jeder in seinem Bereich Fahrten reduzieren und so Energie, Zeit, Geld und Nerven sparen und etwas für die Umwelt tun.

    Und die Politik kann dazu auch ihren Beitrag leisten, indem sie stärker in strukturschwache Gegenden investiert und so die Voraussetzung für mehr Arbeitsplätze fern der Zentren schafft.

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