Rad&Wien

zu dieser Grafik gabs einige kritische Kommentare.
Also hab ich eine neue produziert.
Zum Thema: Was woanders möglich ist, wenn man will.


zum Vergrössern, anklicken
Einwände dazu?

4 Gedanken zu “Rad&Wien

  1. Da ich mich persönlich angesprochen fühl: Danke für die Grafik, nein, keine Einwände dazu… 😉

    Liken

  2. Doch, einen kleinen. Gibts vergleichbare Statistiken für z.B. ein öffentliches Verkehrsnetz bzw. gefahrene Auto-km?

    Liken

  3. Was Wien braucht: ein Lügenschlußprogramm ! Weil ich gerade wieder die wundersame Radwegkilometervermehrung in Aktion beobachten durfte (Wien 16, Schumeierplatz/Arltgasse: Von der Thaliastraße bis zur Radroute Hasnerstraße wurde eine Schrägparkzone angelegt, damit 2m weniger Fahrbahnbreite + ein angeknabberter Gehsteig, die restlichen 4m Fahrbahn wurde Einbahn mit Radfahrerlaubnis gegen die Einbahnrichtung. Kann sich jemand ein 12-jähriges Schulkind vorstellen, das sich auf 4m gegen einen Tiefergelegten behauptet ?)….

    „Radfahren gegen die Einbahn“ ist mittlerweile zum Werkzeug zur Stellplatzbeschaffung degeneriert (siehe etwa 2., Gr. Sperlgasse).
    Während die Bezirksverkehrskommission Zeter & Mordio schreit, wenn es darum geht, eine 5 – 6m breite Einbahn (z.B. Stuwerviertel im 2.) für den Radverkehr zu öffnen, hat man keinerlei Sicherheitsbedenken, eine Radroute für Schrägparkplätze auf 4m und weniger zu verschmälern (z.B. Goldschlagstraße im 15.).
    Blaha sagt. „Kein Problem“, ARGUS hat ja lange genug dafür gekämpft, daß RgE auch bei 3.75m durchgeht…

    Formal darf man weiterhin Radfahren – nur in der Realität (in der Autos weit über die Schrägparkmarkierung hinausragen) muß man sich sein Recht erst erkämpfen, etwa gegen einen Kuhfänger – SUV. Und statt 25 km/h sind es jetzt 15 mit einem defacto – Stopp bei jeder Ecke.

    Aber: Die Radwegkilometer werden mehr !

    Und das liest man im Masterplan Verkehr (http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/verkehrsmasterplan/strassennetz.htm):

    „Höchste Priorität besitzen die Mindeststandards für FußgängerInnen. Danach sind die Ansprüche des Öffentlichen Verkehrs zu berücksichtigen. An nächster Stelle stehen Komfortverbesserungen für FußgängerInnen über die Mindeststandards hinaus auch in jenen Straßen, die nicht zum Hauptnetz des Fußgängerverkehrs zählen. Nach den Erfordernissen der FußgängerInnen und des öffentlichen Verkehrs sind die Mindeststandards für den Radverkehr im Hauptradverkehrsnetz anzuwenden, wie z. B. Radverkehrsanlagen in den Hauptstraßen, Mitbenützung von Busfahrstreifen, sichere Führung bei Straßenbahn- und Bushaltestellen, keine Umwegführungen über das Nebenstreckennetz. An nächster Stelle folgt schließlich der Kfz-Fließverkehr, er hat Priorität vor dem Ruhenden Verkehr im MIV-Hauptstraßennetz. Eine Änderung der Prioritäten ist immer dann möglich, wenn wichtige Gründe vorliegen (z.B. besondere Erfordernisse für den Wirtschaftsverkehr).“

    Papier ist zum Auswischen da…

    Wir brauchen ein Lügenschlußprogramm in Wien !

    Liken

  4. wir haben diese Grafik auf http://www.autolos.com übernommen, hier in der Schweiz und v.a. in Zürich gibt es auch grossen Handlungsbedarf, diese Woche erschien ein Artikel im Tages-Anzeiger zum Thema Velo Förderung.
    BTW: Christoph, es wäre toll, wenn du unser AUTOLOS Blog einmal vorstellen bzw. verlinken könntest. Danke! Gruss von Florin

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.