2 Gedanken zu “zur city-maut

  1. So wird’s sicher nix Sorry lieber CC, aber die Idee einer Staumaut ist schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt (im Ggs. zu einer echten City-Maut). Warum?

    1. Was soll das Ziel sein? Reduzieren des Einfallstraßenverkehrs? Der betrifft primär die im Stau stehenden, und zwar auf Schnellstraßen und Autobahnen. Diese führen glücklicherweise nicht durch Wohngebiete.
    2. Eine Staumaut, die sich gegen Pendler richtet, führt zum Krieg zw. dem roten Wien und dem schwarzen NÖ, einerseits wegen der Speckgürtelbewohner (=Steuereinnahmen für nö. Gemeinden), andererseits wegen der Shopper (=wieder Steuereinnahmen), dazu kommt das Lamento der „gefährdeten“ Arbeitsplätze…
    3. Das wahre Unheil sind die bequemen Stadtfahrer im Inner-Gürtel-Bereich, wo diese die Lebensqualität durch Abgase, Feinstaub, Lärm, Flächenraub etc. reduzieren. Außerdem behindern sie Fußgänger, Radfahrer und Öffis.

    Ergo: City-Maut im eigentlichen Sinn, Verbesserung des öff. Verkehrs, Verbreiterung der Gehsteige, Rückbau von Parkflächen, Ausbau von Parkflächen (Wortspiel 😉 etc.

    Tja, und dafür sollten die Grünen ENDLICH, ENDLICH Stimmung machen. Wenn ich mir die Wr. Verkehrspolitik so anschaue, dauern Veränderungen ohnehin Jahrzehnte, und dann sind sie meist zum Schlechteren. Also los, verdammt noch einmal!

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  2. Tempolimit statt Maut Ich wäre dafür den gesamten Bereich innerhalb des Gürtels (ausgenommen B1 und B227) in eine 40 km/h Zone zu verwandeln.

    Das würde die Öffis im Vergleich zum MIV relativ gesehen etwas schneller und damit attraktiver machen, sowie weniger Lärm und Feinstaub bedeuten.

    Und man hätte als Fußgänger weniger das Gefühl wenn man einmal unvorsichtig eine Straße überquert sich in absoluter Lebensgefahr zu befinden.

    Außerdem bin ich dafür das Parkpickerl zu einen fairen Preis herzugeben (sprich teurer machen). Es sollte der Preis dafür herangezogen werden den es kosten würde die ~15m² öffentliche Fläche zu mieten!!
    Das wäre nur fair den Menschen gegenüber die kein Auto haben und damit keine öffentliche Fläche verbrauchen, schließlich gehört öffentliche Fläche allen Menschen und nicht nur den Autofahrern.

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