16 Gedanken zu “totaler Werbeterror

  1. finds super mich störts echt absolut garnicht, im gegenteil, ich finds echt wirklich super.

    vor allem wenns schöne plakate sind, wie die von h&m.

    die u-bahn ist so trist und grau und traurig und dreckig… ich finde da tut jedes bisschen farbe gut. und die fotos sind ja wohl doch etwas übertrieben – wobei ich das witzig finden würde, wenn tatsächlich auch der fußboden bewerbt werden würde.

    dazu kommt, dass es in der u-bahn sowieso scheiß egal ist. da siehts keiner, bzw. zerstört es kein stadtbild, wie die o-busse in salzburg es tun.

    kunstrasen in der u-bahn wäre sicher auch witzig. einzige frage: wie putzt man da am schnellsten die kotze der fußball fans weg?

    im gegenzug wärs allerdings fein, wenn die fahrkarten dann gratis (oder zumindest extrem preisreduziert) werden würden.

    PS: heute garnicht am feiern? 😀

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  2. to be precise Ich hasse es. Ich hasse es, sogar wenn ich s nicht sehe. Es reicht zu wissen, dass es so ist. Grrr.
    und RollingBoards.
    und jede mittelgrößere Ansiedlung von hier bis Vlasivostok wird durch ein leuchtendes rot-gelbes M angekündigt.
    und
    und
    ..
    ADBUSTERS!!!

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  3. als ich davon gelesen hatte, ist mir auch das grauen gekommen. seit kurzen werden wir schon akustisch enorm zugemüllt, bald auch visuell.
    die ganzen durchsagen, dass ich meine zeitungen mitnehmen soll und auf welcher seite ich aussteigen soll, nerven mich schon fast jeden morgen. dass altpapier behälter in den stationen gegen liegen bleibende zeitungen helfen könnten, ist den wiener linien anscheinend noch nicht in den sinn gekommen. stattdessen laufen die normalen afallbehälter über, was für ein noch schlechteres stationsbild sorgt.
    jetzt aber noch die ganzen stationen und u-bahnen zuzupflastern ist heftigst. kann man in zukunft überhaupt nicht mehr in ruhe von a nach b fahren? es scheint mir, als würden die wiener linien mehr platz in den wagons schaffen wollen, indem sie die fahrgäste hinaus ekeln.

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  4. kein Entrinnen in dem angegebenen Link steht folgendes:
    >Laut Fred Kendlbacher, bei der Gewista für „Transport Media“ zuständig, wird beim „Station Branding“ die gesamte Station vom Bahnsteig über die Rolltreppen bis Ausgang mit Werbebotschaften versehen. „Ein Entrinnen, ein Vorbeischauen gibt es nicht bei dieser Werbeform“, betonte er.

    –> und dieser Typ ist vermutlich noch stolz drauf, dass er anderen was aufs Auge drückt, wonach keiner gefragt hat und WO ES KEIN ENTRINNEN GIBT.

    Ich frag mich, ob die Wiener Linien es finanziell nötig haben, solche Art von Werbeflächen anzubieten. Ob diese Mehreinnahmen sich irgendwie für den Kunden, der das ja ertragen muss, positiv auswirken, ist zu bezweifeln.

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  5. Widerlich Das ist ja absolut widerlich.
    Diese Form von Werbung wäre für mich ein Grund von Öffis auf Pkw zu wechseln. 66 Prozent der Befragten finden das Gut? Das kann ja wohl nur ein Scherz sein. Könnte man da vielleicht mal eine seriöse Umfrage machen?

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  6. Die GEWISTA sollte sowieso schleunigst beschnitten oder abgeschafft werden. Keine einzige europäische Großstadt hat so viele große Plakatflächen wie Wien, und nebenbei versickern Gelder für öffentliche Leistungen wie von den Wiener Linien in pseudo-privatwirtschaftliche Kanäle.

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  7. Ein Kampf gegen Werbung… … mit den Mitteln der Werbung. Eigentlich köstlich.

    Ich halte die Toleranz gegenüber Werbung und sicher öfter mal auch „überbordender“ Werbung eigentlich für einen ganz brauchbaren Indikator dafür, wie mans in den Tiefen der eigenen Psyche mit der Marktwirtschaft und allen politisch damit aufs engste verflochtenen Formen der Freiheit hält (zB freie Meinungsäusserung, Erwerbsfreiheit, um das nur anzureissen…)

    Wem diese Dinge sehr wichtig sind, der nimmt Werbung nicht in erster Linie als „Terror“ wahr, sondern als lebendigen Ausdruck einer von Vielfalt profitierenden Gesellschaft – und auch als auf Gegenseitigkeit beruhendes Geschäft der Gemeinschaft mit den Privaten. Wenn die Wiener Linien ihre Flächen verkaufen, kann mein U-Bahn-Ticket eben auch günstiger bleiben.

    Wenn im Kopf allerdings der nicht vollständig überwundene katholische Antikapitalismus dominiert, dann wird Werbung natürlich sehr schnell zum Terror: Schon wieder jemand der aus „blosser Profitgier“ seine Leistungen am Markt bepreisen und verkaufen(!) möchte – das kirchliche Zinsverbot haben wir zwar fallengelassen, die jahrhundertelang eingeübten Emotionen jedoch nicht.

    Wir – die Österreicher – wollen der Welt also lehren, dass eine Europameisterschaft auch im Ambiente Ostberlins Mitte der 80er Jahre stattfinden kann. Wir begrüssen die Veranstaltung mit der Ansage, dass wir auf jede mit ihr verbundene Umwegrentabilität eigentlich gerne verzichten – wir ham eh genug Kohle und wollen doch nur unsere Ruh.

    Verbleibt ja eigentlich nur die Hoffnung, dass man den Kampf gegen die Werbung dann auch bis zum nächsten Wahlkampf nicht vergisst: Jene schöne Zeit, in der alle demokratisch vereinbarten Werbebeschränkungen zugunsten jener Politik fallen, die sich selbst nicht an an das halten will, was sie den Stadtbewohnern auferlegt. So gesehen: Ja, liebe Grüne: Bitte befreit uns doch von Ergüssen wie „Daham statt Islam“ – und wir verzichten dann dafür auch gerne auf Eure nächste Weichspülerkampagne…

    Aber halt – stop – retour – da hat mir wohl meine katholische Erziehung wieder ein Schnippchen geschlagen… also nochmal ganz von vorn: Bitte liebe Grüne, terrorisiert mich doch unbedingt weiter. Denn jedes Mal wenn ich mich von Euren Werbebotschaften – wie zB der oben dargestellten – genervt fühle werde ich irgendwie auch daran erinnert, dass Eure Freiheit mich zu nerven auch meine Freiheit bedeutet, Euch zu nerven.

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  8. kommt darauf an wenn dadurch die u-bahn finziert wird und nicht die Stadt wien oder die parteien, find ich das ok.
    zudem wird dann etwas bunter in der bahn…

    Kollegin riegler möchte sich auch mit gewalt profilieren, oder?

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  9. ronald mcdonald´s und co ich finde werbung in u-bahn stationen legitim, gerade bei so einer großveranstaltung wie der em. allerdings muss beachtet werden:

    1. womit moechte ich werben?
    2. welches außmaß ist zumutbar?
    3. wem kommt die werbung zugute?

    Die Wiener Stadtwerke Holding AG sollte etwas soziale verantwortung und kreativität zeigen

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  10. So, wie es hier auf den fotos aussieht, hat es was. Einen Anteil an U-Bahnstationen und -zügen zeitlich befristet so bunt zu machen, könnte ich mir ganz attraktiv vorstellen.
    meine bedenken würden da eher am rande liegen: nicht alle stationen zupflastern (sonst wird ma jo deppert), wegweiser müssen gut lesbar bleiben, die oberflächen dürfen nicht abgescheuert ausseehen.
    Ich gehe davon aus, dass für die Wr.Linien dabei odentlich was übrig bleibt.

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  11. wie wärs wenn man die Mariahilferstraße als Werbefläche benützt?
    oder z.B. öffentliche Gebäudefassaden, auch wenn sie nicht gerade saniert werden?
    und alle Politiker tragen ab nun auch Werbebanner so wie Formel 1 Fahrer und andere Sportler *g*

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  12. Es ist leider wirklich furchtbar, wie die Kombination zwischen Gewista und Gemeinde (denn ohne Hilfe der Stadt wäre ein solcher Werbe-Wahnsinn nicht möglich) Wien verschandelt.

    Die Frage ist, was man dagegen tun kann? Ist das wirklich alles rechtlich gedeckt? Gibt es hier Vereinbarungen zwischen Abteilungen der Stadt und der Gewista? Wie kann ein einzelnes Werbeunternehmen dermaßen viel Einfluß haben und die gesamte Stadt zukleistern?

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