Ein Gedanke zu “Grillparzer und das city bike

  1. Thinking big… … is beautiful – das gilt zumindest im Bereich „öffentlicher Verkehr“. Ein „bisserl“ öffentlicher Verkehr zwingt eben alle erst recht in den Individualverkehr, ein „bisserl“ Taktfahrplan gibts genausowenig – und die in Folge unzureichender Investitionen mangelnde Auslastung kann man dann schön als Argument gegen weitere Investitionen heranziehen.

    Investitionen in öffentliche Verkehrsstrukturen müssen massiv und dauerhaft vorhanden sein um die kritische Masse an Angebotsdichte deutlich und langfristig zu überschreiten – und dann gibts nach 10 Jahren als ROI aber fast eine Garantie, dass es „funktioniert“ und angenommen wird – das belegen zahlreiche internationale Beispiele, nur eines davon, das mir sehr nahe liegt ist der Eisenbahn-Nahverkehr in Holland. Dort geht man auch auf den Bahnhof, um in die nächste Stadt zu fahren – aber ohne sich vorher nach dem Fahrplan zu erkundigen, denn es fährt ohnehin ständig etwas.

    So und jetzt muss ich mal kurz auf eine Demo. Zu Fuss.

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.