2 x Reichtum

1.) Wiedereinmal Besuch der autofreien Siedlung in Floridsdorf. Profil macht eine Reportage.
Und wieder beeindruckend: was sich an Lebensqualität, an „Reichtum“ realisieren lässt, wenn man statt hunderten Garagenplätzen anderes finanziert:
Zum Beispiel Beete am Dach für die Bewohner

2.) Nachdrückliche Empfehlung:
Ein Kurzbesuch ins Burgenland zum Kaiser der Paradeiser.
Hier kann man bei einer Führung die Geschmacksunterschiede von hunderten Paradeisern riechen und schmecken. Gezüchtet werden hier tausende verschiedene Arten.
Es ist absurd: Beim Wein gibts eine Vielfalt und einen Kult, der schon groteske Züge annimmt.
Bei unseren Alltagslebensmitteln (Paradeiser, Erdäpfel, Salaten etc.) begnügen wir uns meist mit einer geschmackliche Fahlheit und einer Verarmung, die erschrecken lässt.
Verglichen mit unserem Weinkult: Man gehe in eine Vinothek und bestelle „einen roten halt“. Weil sonst gibts nichts.
Diese Paradeiser eröffnen grössere Welten, als jede Vinothek.

3 Gedanken zu “2 x Reichtum

  1. faymann, schicker sind SUPER!! schönes beispiel. als alternative empfehle ich gasometer: hier zeigt die stadt, wie man es nicht macht: u-bahn-station halb überflüssig (westlich grenzt „gate2“ an – grundstücksspekulation der BAI, vermeintlicher baucontainer ist eine staplerführerschein-garage). null öffentliche bankerln. null park. flächenwidmungsplan-überdehnung durch gesiba mit fake niveau-angabe und 10 stockwerken auf 24 m (wie geht das?) bei „ville verde“. einkaufsstraße total am ende. eine erfolgreiche kooperation von bawag-ögb-wbv-gpa-gesiba-häupl auf kosten der gutgläubigen gasometer-bewohner. vielen dank!!

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  2. zu 2.) Hallo,

    Meine Anmerkung zu: „Bei unseren Alltagslebensmitteln (Paradeiser, Erdäpfel, Salaten etc.) begnügen wir uns meist mit einer geschmackliche Fahlheit und einer Verarmung, die erschrecken lässt.“ Dem stimme ich grundsätzlich zu, möchte aber ergänzen, dass der Familienbetrieb Herret Tomaten aus Wien-Simmering eine wahrlich köstliche Tomatensorte anbaut und verkauft, und dieser Paradeiser geschmacklich uns wieder an Omas Gemüsegarten erinnert.

    Lieben Gruß
    Manfred

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