funktionierende Freiräume 1

Hier hab ich schon oft Freiräume kritisiert.
Zeit, auch etwas Positives hervorzuheben.
Das funktioniert wunderbar:

der Reindlpark mitten im 14. Bezirk.
Ein wunderbares Kinder“frei“bad. (trotz extremer Raumknappheit)
Gar nicht zu Schwimmen, dafür ist es zu seicht.
Einfach plantschen, laut sein dürfen, sich abkühlen.
Gerade für jene, die allzukleine Wohnungen und sicher kein Zweithaus haben.
Denn „frei“ heisst hier für Kinder: gratis.
Wurde übrigens unter Bürgermeister Seitz gebaut (der zwischen 1923 und 1934 dieses Amt innehatte)-lang ists her.
Wär doch gar nicht so schwer, vergleichbare Freiräume gerade dort anzubieten, wo viele Menschen wohnen.
Und weil auch hier Kritik sein muss:
Mir ist kein Park bekannt, wo die Stadt Wien in den letzen Jahren etwas vergleichbares umgesetzt hat.
Irre ich mich?

5 Gedanken zu “funktionierende Freiräume 1

  1. Die Stadt Wien hat hauptsächlich Freiräume „privatisiert“ Ich war auch einmal im Reinlpark – Freibad, muss also 35 Jahre her sein.
    Und ich habe auch noch 3m breite Gehsteige gehabt, auf denen ich Radfahren
    gelernt hab. Auf denen ich mit meinem „Junior“ selbständig herumgekurvt bin.

    Seitdem hat die Stadt Wien sukkzessive Freiräume „privatisiert“, sei es an das
    Parkblech, sei es an Garagenbetreiber, Wohnbauträger, sonstige Investoren („Wiener Städtische“ etwa).

    Und den Kindern bleibt immer weniger Platz. Dafür fordern die „KinderfreundInnen“ Betreuungsplätze – Aufbewahrungsorte mit Zwangszeiteinteilung und Zwangsprogramm.
    Die Alternative: In Einkaufszentren herumhängen !

    Oder der Gameboy…

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  2. In Canada viele Wasserparks Hallo,
    lustige Wasserparks habe ich in Kanada mehrfach gesehen, z.B. in Vancouver.
    Da gibts gar kein „Becken“, sondern nur eine größere „nasse Fläche“ mit Spritzdüsen, kleineren Brunnen, Wasserspielen. Ist ein echter Hit. siehe z.B.
    http://www.whyvancouver.com/water-park-and-playground.html

    Toll auch in Chicago im 2003 eröffnete Millenniumpark die Fläche zwischen den beiden Video-Wall-Brunnen – die ebenfalls zum Pritscheln verwendet wird.
    http://www.millenniumpark.org/artandarchitecture/crown_fountain.html

    Viele Grüsse
    Laichi

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  3. SAGENHAFT, dass sie das hier mit bild verlinkt haben: ich habe 12 jahre quasi daneben gelebt, bis vor etwa
    20 jahren. grad in dieser zeit ist sowas speziell für kids/jugendliche unabdingbar.
    man merkt wie die aggressionsbereitschaft allein durch hitzekoller steigt.

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  4. Es braucht generell mehr Freiräume In Wien, damit man bei den paar vorhandenen Parks, (gratis/billigen) Freibädern, Grünflächen usw. nicht so dicht aneinandergereiht liegt, steht, sitz, dass man lieber wie ich, der es sicht leisten kann in ein schönes aber treures Bad wie das Schönbrunnerbad ausweichen muss.

    Am besten jedes nicht verwendete, alte nicht Denkmal geschützte Haus von der Stadt aufkaufen, niederreißen, und einen Park,Spielplatz, Freibad usw. draus machen.

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  5. Muss Sie leider berichtigen. Dieses Kinderfreibad wurde unter Bürgermeister Franz Jonas gebaut. Ich war bei der Eröffnung dabei.

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