4 Gedanken zu “zurück in die Stadt

  1. Stadtplanung ahoi! Zit. „Für 99 Wohnungen gibt’s derzeit 3400 Voranmeldungen.“ — Ja, warum wird dann von dieser ach so sozialen Wiener Stadtregierung nicht in diesem Sinne auf Teufel komm raus geplant und gebaut? Statt dessen werden die Menschen in „Wohnbatterien“ auf der Donauplatte und am Wienerberg gepfercht. Klar, dass dort keiner wohnen will…

    Ist es nicht auch so, dass der einzige funktionierende, dicht verbaute Wohnkomplex (Alterlaa, Harry Glück) gar nicht von der Gemeinde Wien sondern privat gebaut wurde?

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  2. nicht böse sein, ich wiederhole mich warum hat cc. keine bedeutendere funktion bei den bundesgrünen, bzw. fordere ich ihn hiermit auf, wieder um die spitze der wiener grünen zu rittern (ein statemant von cc. würde mich freuen).

    es kann doch nicht sein, dass einer der ganz wenigen, der die zukunft versteht, als einfacher gemeinerat herum tun muß, während die spitzen (vasilakou, ellensohn, ect. in wien, aber mittlerweile leider auch VdB, glawischnig, ect im bund) innerpolitische scheingefechte austragen.

    ich glaube ein cc. wäre mitlerweile für sehr sehr viele, auch und vor allem abseits der grünen kernwählerschaft wählbar und könnte, auch was koalitionsfragen angeht, sehr viel bewegen.

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  3. Schlafstadt Ihre Glosse vom 07.05.2007 kann ich nur
    bestätigen. Vor allem der letzte Absatz wird von den jungen
    „landsüchtigen“ Familien oder Paaren nie in Betracht gezogen. Wir
    verbringen die Sommerfrische seit langer Zeit immer im westlichen
    Mittelgebirge von Innsbruck. Speziell in unserer Gegend hat sich die
    ehemalige Sommerfrischidylle in eine „Schlafstadt“ verwandelt. Es war und ist traurig zu beobachten, wie vor dreissig Jahren junge Paare aus
    Innsbruck voll Freude und Stolz und wohl auch beträchtlichen finanziellen Aufwendungen sich ein neues Heim im Grünen errichteten. Dann kamen die Kinder. Das Zweitauto mit Mutter war ständig mit dem
    Nachwuchs zu Ballett-, zu Sport-, zu Kinderpartys und anderen
    Freizeitpflichtunternehmungen unterwegs. Es vergingen die Jahre. Die
    Kinder waren aus dem Haus. Die Gemüsebeete verwandelten sich in Wiese,
    das Schwimmbad wurde nicht mehr eingelassen, das Zweitauto wurde
    verkauft. Dann, nachdem der Partner mit Führerschein nicht mehr
    fahrtüchtig war, kam die große Einsamkeit. Keine Bekannten aus der Stadt
    kamen mehr – ab Samstag Vormittag verkehrt bis Montag 6,00 Uhr kein Bus – und die Spaziergänge in der „gesunden Landluft“ wurden immer weniger. Was noch vergessen wird, aber ein sehr wesentlicher Punkt ist: Ein „Zuagraster“ wird von den lieben „Einheimischen“ bis an sein Lebensende nicht akzeptiert. Was an freiwilliger Pflegeleistung bei den Einheimischen klappt, wird also beim „Zuagrasten“ nie greifen. Hier warten die Einheimischen geduldig auf das Ableben der Beiden, in der Hofffnung, sich dann das Grundstück billig einverleiben zu können. So ist die Realität. Sehr, sehr traurig! Wir raten allen unseren Bekannten immer wieder ab, sich den Traum von „Landhaus und Landleben“ zu verwirklichen. Meist gelingt es mit drastischen Hinweisen auf das Alter.
    Dies nur ergänzend zu Ihrer Glosse. Es wäre aber notwendig, das Problem
    öfters und drastischer anzusprechen. Mit dem Ausdruck der vorzüglichsten Hochachtung A. Hohenauer

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