„Grüne“ Energie ist nicht automatisch „gut“

Die Energiewende (Energieeffizienz und erneuerbare rein – fossile und atomare raus) ist unabdingbar.
Die prinzipielle Richtung ist klar und eigentlich einfach , im Detail verwischen sich die Grenzen zwischen richtig und falsch.
Natürlich ist es sinnvoll, fossile Brenn-und Teribstoffe durch biogene zu ersetzen (z.B. auf jene Flächen, die derzeit gefördet durch die EU brachliegen müssen oder durch „Kuppelprodukte“ in der bestehenden Nutzung -zusätzlich zum Getreide wachsen andere Pflanzen, die der Energieproduktion dienen.
Sicherlich nicht sinnvoll ist es, grossflächig Regenwald zu roden, um dann Monokulturen von Palmen zur Ölproduktion (Export) anzubauen, wie in Malaysia, oder diese Entwicklungin Brasilien.
Das ist sicher die falsche Richtung, die auch sicher bald von der Öl- und Atomlobby aufgegriffen wird, um prinzipiell gegen „grüne“ Energie zu polemisieren.
Aber so ist Politik: Allzuselten gibts klare „schwarz-weiss“ „gut-böse“ Fronstellungen, oft muss man fragen „hängt davon ab, ob…“

3 Gedanken zu “„Grüne“ Energie ist nicht automatisch „gut“

  1. „Graue“ Energie ist nicht automatisch schlecht. Es hängt davon ab ob…

    … die Umstände der Nutzung, die Alternativen und die realer werden Konsequenzen der Nutzung noch grauerer Alternativen andere Lösungen zulassen. Es ist ja für Leser dieses Blogs eh kein Geheimnis, dass ich persönlich fossile und atomare Energie aus heutiger Sicht nicht mehr in ein und denselben „Lobby“-Topf schmeisse. Sondern ich denke, wenn die schärferen Bedrohungsszenarien durch den Klimawandel weiterhin „realer“ werden, dann wird man aus heutiger Sicht – für das 21. Jh und daher temporär – auch um die Atomkraft nicht herumkommen. Ausser wir finden sofort nutzbare und überwältigend bessere Methoden, aber dass dann alles anders wäre, ist eh klar, aber im Moment nicht besonders interessant…

    Um diese Prioritätenreihung Effizienz – Renewables – Atom – Fossil drückt sich die Umweltbewegung sobald es um die Reihenfolge von Atom und Fossil geht.
    Schweden zB hat da mittlerweile recht klare Prioritäten in genau dieser Reihenfolge. Oder man meint wirklich, dass Fossil im Zweifel besser ist als Atom, aber dann sollte man auch das möglichst rational argumentieren können… diese Argumente fehlen mir bisher leider massiv. Wer meint, es genüge zur Lösung der Probleme einfach für Effizienz & Renewables zu werben und daher meint, vor den harten Fragen des Lebens die Augen verschliessen zu können… meinen Ansprüchen an meine eigene „intellektuelle Redlichkeit“ reicht das jedenfalls nicht.

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  2. kalte Glühlampe nur 4 Watt http://tv.orf.at/program/orf2/20070209/400724201/232607/

    von RON KOK wurde eine kalte Glühlampe mit einer Lebensdauer von 15 Jahren
    entwickelt, die auch Energie spart. Sie hat eine ganz normale gelbe Leuchtfarbe
    wie jede andere Glühlampe, verbraucht aber nur 4 Watt.
    Jedoch wurde in ECO leider nicht erwähnt, wann diese im Handel erhältlich sein wird.
    RON KOK meinte, wenn alle diese Lampe in NL verwenden, könnte man in NL 2 ganze
    Kraftwerke einsparen.

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