Wo können in Wien Unis gebaut werden

Weil hier mit diesem blog die Wiener Stadtplanung oft heftig kritisiert wird, heute einmal ein Lob und die Veröffentlichung interessanter Ergebnisse.
Wenn Wiener Universitäten wachsen wollen, wo gibt es in Wien ausreichend verfügbare Flächen für neue Standorte, und wie sind diese zu bewerten.
10 Standorte wurden untersucht, eingehende Gespräche mit den Universitäten geführt, die Ergebnisse eröffnen die Chance einer rationalen Diskussion.
1.) Interessant die nach oben revidierte Bevölkerungsprognose.
Derzeit wächst Wien stärker, als alle erwartet haben:

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2.) Das sind die Flächen, welche die Wiener Universitäten derzeit benutzen, und das zeigt auch den erwarteten Bedarf:

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3.) Und das ist die Bewertung aller untersuchten 10 Standorte nach verschiedenen Kriterien.

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Wer sich alle Folien anschauen möchte, z.B. die teils völlig unterschiedlichen Bewertungsprioritäten von Studierenden und Professoren, beilage_1_20060123-stek28-steka44-top1-uni-sto-konzept (pdf).

3 Gedanken zu “Wo können in Wien Unis gebaut werden

  1. Aspern Flugfeld Zum „Aspern Flugfeld“ wurde bereits heftig in Foren auf der TU diskutiert. Die Mehrheit lehnte die Variante ab, dass man die WU und die TU dorthin verlegt, da einfach die Infrastruktur (Verkehrsnetz, Cafe, Restaurant, Innenstadtleben, Grünanlagen, etc.) niemals so sein wird, wie am Karlsplatz, oder auch Spittelau ist gut integriert. Außerdem war ja nicht einmal sicher, ob die U2 jemals zum Flugfeld Aspern fahren wird. Und nur eine U-Bahn für 2 große Unis?
    Ein weiterer Grund war natürlich die finanzielle Seite. Ein Chaos alias AKH wäre vorprogrammiert. etc. etc.

    Daher kann versteh ich nicht wie man beim „Aspern Flugfeld“ auf „sehr gut“ kommen konnte. Das ist ein katastrophaler Standort.

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  2. Eine Uni muss nicht an einem einzigen Standort sein!!!

    Es müssen nur die LVA einer Studienrichtung an Standorten stattfinden, die schnell mit den Verkehrsmittel erschließbar sind.

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  3. Nächster Flop droht Wenn ich mir die Alternativen so durchschaue, dann werden peripher gelegene („in der Pampa“) Standorte verdächtig gut bewertet. Also wieder mal: grüne Wiese planieren, neuen Stadtteil am Reißbrett entwerfen, Baumafia großzügig fördern und nach 10 Jahren heulen und zähneknirschen.

    Warum zum Kuckuck lernt im Rathaus offenbar wirklich niemand aus der Vergangenheit (des asozialen Wohnbaus und der misslungenen Projekte)? Sinnvoll wäre es, einen alten, gut erschlossenen Stadtteil zu revitalisieren, wie es vorbildlich mit dem Alten AKH gelungen ist. Das ist aber wirklich einer der wenigen Lichtblicke!

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