und wieviel Strom verbrauchen Sie?

Der Orkan zeigt:
Das heisst Klimawandel.
Das heisst: „Wetterextreme“ häufen sich.
Und nur wenn der Energieverbrauch SINKT, reduziert sich der CO2 Ausstoss.
Beim Stromverbrauch bemerke ich immer:
Kaum jemand hat eine Ahnung.
Kaum jemand weiss, wieviel er/sie verbraucht.
und die wenigsten wissen, ob ihr Stromverbrauch jetzt besonders hoch, oder niedrig ist.
Deshalb mein Vorschlag, der sehr rasch realisiert sein kann.
Strom-Versorger bitte informiert Eure Kunden-denn Eure Stromrechnung ist völlig unverständlich!
So sollte es in Zukunft funktionieren.
Und am besten gleich nachschauen, wie man selber liegt.



Vergrössern? kleines Bild anklicken!

und zusätzlich zur meist völlig unleserlichen Stromrechnung erhält man folgenden Brief:
Betr.: Ihre Jahresstromabrechnung 2007
Sehr geehrter Herr Busch!
Anbei erlauben wir uns, Ihnen Ihre Jahresabrechnung für den verbrauchten Strom zukommen zu lassen.
Herr Busch, Ihr Haushalt hatte im vergangenen Jahr einen Stromverbrauch von
1.300 kWh
Die Kilowattstunde (kwH) ist die Messeinheit für Ihren Stromverbrauch. Gemessen am Durchschnitt der Wiener Haushalte liegen Sie damit in der Kategorie: B (gut). Nur zur Orientierung: der durchschnittliche Stromverbrauch eines Wiener Haushalts liegt bei 2.200 kWh/Jahr.
Damit haben Sie einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch und tragen wesentlich zum Klimaschutz bei. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Tabelle nur eine Orientierung ist und natürlich der Verbrauch von der Größe und BewohnerInnen Zahl ihres Haushaltes abhängt.
Zur Erläuterung: Für ihre individuelle Berechnung dient folgende Orientierung: Unser Beispiel bezieht sich auf einen Zweipersonen Haushalt. Für jede weitere Personen rechnen Sie 300 kWh als Verbrauchswert hinzu. In Einpersonen-Haushalten ziehen Sie bitte die 300 kWh ab.
Wenn Sie mit einem Elektroherd kochen, müssen Sie in ihrer Berechnung von einem ca. um 300 kWh höheren Stromverbrauch ausgehen.
Zur Information: Wir wollen Sie darauf hinweisen, dass Ihr Stromverbrauch seit dem letzten Jahr um über 10% angestiegen ist.
Alle reden derzeit vom Kyoto-Ziel. Wir sind sicher, dass auch Sie ihr persönliches Kyoto, die Reduktion ihres Stromverbrauchs um 13%, erreichen können (siehe unten). So nebenbei: damit leisten Sie nicht nur ihren Beitrag gegen den Klimawandel, sondern sparen sich ca. 33,- Euro. Aus bisherigen Erfahrungen wissen wir, dass der Stromverbrauch durch einfache Maßnahmen um mindestens 15% verringert werden kann. Energieeffiziente Haushalts-geräte, energiesparend Kochen, die Verwendung von Energiesparlampen oder der Verzicht auf den Stromverbrauch durch den Standby Betrieb sind nur einige Beispiele, in denen viel Potential liegt. Sie helfen damit, die CO2-Emissionen zu reduzieren, damit zum Klimaschutz beizutragen und zugleich Ihre Kosten zu reduzieren.
Wir haben uns erlaubt, Ihnen anbei eine Liste mit Tipps zur Reduktion des Stromverbrauchs beizulegen. Unsere Effizienzberater stehen Ihnen unter der kostenfrei erreichbaren Telefonnummer 08002468246 gerne für Fragen zur Verfügung.
Gerne stellen wir Ihnen – kostenfrei – ein Strommessgerät zur Verfügung, mit dem Sie selber einfach Ihren Stromverbrauch messen können. Entdecken Sie die Stromfresser in Ihrem Haushalt und sagen Sie ihnen den Kampf an. Sie werden sehen: schon im kommenden Jahr werden sich Ihr Stromverbrauch und Ihre Kosten erheblich reduziert haben.
Eine gute Berechnungsgrundlage für Ihr Stromsparpotential bietet Ihnen übrigens diese Website
Wir hoffen, Ihnen damit geholfen zu haben und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Ihre Wien Energie

11 Gedanken zu “und wieviel Strom verbrauchen Sie?

  1. Superschlecht mal vorweg, mein Haushalt fällt ganz tief in die Kategorie ’superschlecht‘, obwohls nur ein ein-Personen-Haushalt ist. Ich habe zig elektronische Spielereien, E-Herd und E-Warmwasserbereitung, die alle etwas Strom verbrauchen, und ich habe keine Lust auf eines dieser Teile zu verzichten. Dafür fahre ich kein Auto, dafür 25000 JAhreskilometer mit dem Zug, und meine Heizkosten gehen gegen null (neubeu, gut isolierte Fenster – gut genug dass ich im Sommer klimatisieren muss, weil ich 40° bekomme und kein natürlicher durchzug möglich ist (allerdings nur ein paar Stunden am Tag an ein Paar Wochen im Jahr).
    Aber warum soll wieder ‚jeder einzelne‘ einsparen, wenn ein paar Änderungen seitens Gemeinde oder Industrie deutlich höhere Potentiale hätten? Weg mit der Schwachsinnigen Idee der KWKs wie sie Wienstrom propagiert (der elektr. Wirkungsgrad ist unter aller Sau, und die Abwärme in den Wirkungsgrad mit einzurechnen ist ein sehr billiger Trick, aber das Stimmvieh glaubts und zahlt sogar noch KWK-Zuschläge um den schlechte elektr. Wirkungsgrad auszugleichen) und ein oder zwei Großkraftwerke mit guten Filtern und hohem Wirkungsgrad her. Auf den Feldern vor Wien ein paar Windparks (da wo sie niemand Stören). Und die Stadt Wien sollte endlich mal ihre Immobilien mit zeitgemäßen Isolationen Ausstatten.
    Vorher denke ich nicht dran meinen Lebensstil zu verändern.
    mfg, roland

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  2. Das wichtigste Kriterium wird im Text nicht angesprochen. Es handelt sich um die Frage, wieviel man eigentlich zu Hause ist. Es bringt nämlich relativ wenig, sich auf die Schulter zu klopfen, wenn der Haushalt nur sporadisch „in Betrieb“ ist. Zu persönlichen Gesamtbilanz ist nämlich dazuzuzählen, welche Stromverbräuche man auswärts (im Verkehr, im Büro, in Gaststätten etc) verursacht. Umgekehrt ist ein „superschlechter“ Haushalt mit zB 4000kWh in Wahrheit vielleicht sogar supergut, wenn sich hier beinah das komplette Leben samt Arbeit und Essen abspielt.

    Ausserdem halte ich es für die Bewusstmachung nur für bedingt richtig, einem Ein-Personen-Haushalt zu sagen, er sei mit 2200 kwH im Durchschnitt, und einem 5-Personen-Haushalt mit zB 5000 kwH einzureden, er sei superschlecht, weil er nur 300kwH pro Person dazuzählen darf. Dieser Haushalt hat zwar vermutlich Einsparpotential, schon klar, er belastet die Umwelt aber eben dennoch nur mit 1000 kwH pro Person und startet aus meiner Sicht daher im Vergleich zum „selbstgewählten“ Singlehaushalt schon mal bei „Super“ – mit dem Potential mit ein paar Massnahmen in die Region „Outstanding“ vorzustossen…

    Mit diesen Worten will ich bitte sicher niemandem sein „Single“-Sein madig machen, aber es geht ja hier um die „Bewusstmachung“, wie sich eigene Entscheidungen auch auf die eigene Umweltbilanz auswirken… und diese besteht ja nicht nur aus Stromverbrauch, sondern auch aus vielen anderen Dingen (allen voran dem Autofahren), bei denen Singles vielleicht mit ein bisschen mehr solchem Bewusstsein auch wieder ausgleichen könnten…

    Eine kleine Kritik an CC kann ich mir leider nicht verkneifen: „Der Orkan zeigt: Das heisst Klimawandel.“ Ehrliche Frage, wahrscheinlich bin ich zu naiv, aber: Ist es wirklich notwendig, Menschen mit verkürzenden Halbwahrheiten zu „überzeugen“. Oder führt es nicht doch schnurstracks in die Unglaubwürdigkeit und richtet so mehr Schaden an als Nutzen…?

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  3. Exzellent! Was für ein Zufall… vor ein paar Tagen erst hab ich mir ein Strommessgerät gekauft
    und messe seither meine Geräte dahim. Nachdem ich diesen Blogeintrag gelesen hab, hab ich
    natürlich gleich mit meiner Verbrauchshistorie auf http://www.wienenergie.at verglichen…
    …wobei mir der Schlag getroffen hat.
    Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob die Werte für Kat. A bis G wirklich plausibel sind. Warmwasser
    erzeuge ich daheim mit einer Wärmepumpe, die halt Strom braucht – dafür spar ich Gas…
    Mein Reihenhaus ist halt ein bisserl größer als eine Stadtwohnung und hat halt auch mehr Licht, und
    zwei Fernseher hab ich auch…

    Trotzdem: Spitzenartikel !!!

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  4. No FUD please! Dass mit dem Klimawandel und diesem Sturmtief ein kausaler Zusammenhang besteht, das ist reine Spekulation. Ich erinnere mich sehr genau an den letzten Winter, der es hier in Linz in sich hatte, es war wochenlang eisig kalt und wir hatten Schnee wie schon lange nicht mehr.

    http://www.zeit.de/online/2007/03/wetter-klimveraenderung

    In der IT nennt man solche Aussagen generell FUD (Fear, Uncertainty and Doubt), nämlich Angst machen vor einer kommenden Katastrophe, Unsicherheit verbreiten aufgrund der aktuellen Sitation und Zweifel hegen, dass sich das alles ändern wird.

    Übrigens bin ich als Single in der Kategorie A (sogar < 1MWh inkl. Elektroherd) und ich unterstütze auch grundsätzlich Bestrebungen die das Weltklima stabilisieren, nur FUD mach ich nicht wirklich.

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  5. Zum Verbund wechseln! Der erste Schritt für alle Österreicher wäre, den Stromversorger zu wechseln – und zwar zum Verbund. Dieser Anbieter (100% Wasserkraft) ist billiger als sämtliche andere (vor allem als die elende Wien Energie, deren jüngste Preiserhöhung mich nun endgültig motiviert hat umzusteigen) und natürlich wesentlich umweltfreundlicher als alle Nicht-Ökostromanbieter. Die Wien Energie erzeugt zu rund 2/3 den Strom aus fossilen Energieträgern (Gas, Öl)!!

    Umsteigemotivation: tarifkalkulator.e-control.at

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  6. Wirtschaft + Umwelt Man sollte bei den Ministerien Wirtschaft mit Umwelt zusammenlegen. Das hat den Vorteil, dass ein Minister beide Bereiche vertreten muss, und er dadurch bei jeder wirtschaftlichen Entscheidung auch auf die Umweltkomponente achten muss, da dies sonst eine schiefe Optik ergeben würde.

    Schließlich finde ich auch die Idee: Kunst mit dem Bildungsministerium zu kombinieren auch gut, da sonst die Kunst wirklich verhungern würde im Regierungsprogramm.

    Wobei das ganze hängt auch wieder vom Minister selbst ab, der sich ja hpts. nur für die Parteiinteressen einsetzt; leider.

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  7. Energiesparlampen… ..rentieren sich.
    beim Billa kostet eine Energiesparlampe 7.99. Sie halten 6 Jahre.
    Eine gewöhnliche Glühbirne kostet 1,99 und hält 1 Jahr.

    Also kostet eine Energiesparlampe: 1,33 EUR pro Jahr und ist um 66 Cent billiger pro Jahr d.h. insg in 6 Jahren: 3,96 Ersparnis bei der Anschaffung

    Energiesparlampen haben Energieverbauch A. Eine gewöhnliche Glühbirne hat Energieverbrauch E (auf einer Skala von A bis G, wobei G am meisten Energie verschwendet)

    will das jetzt nicht ausrechnen.

    aber denke man hat so in etwa 10-20EUR Ersparnis pro Jahr pro Energiesparlampe.

    Mich wunderts überhaupt, warum man nicht Produkte von einem Energieverbrauch von E-G in Geschäften verbietet. Dann hätten Konsumenten keine andere Wahl als energiefreundlichere Produkte zu kaufen. … ist halt wieder eine „Verbot“sstrategie. Aber ich bin ziemlich pessimistisch, dass die meisten Menschen so etwas freiwillig machen. Viele sehn halt immer nur den Preis, was es jetzt zur derzeitigen Zeit kostet und nicht wieviel es dann insgesamt kostet.

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  8. KLIMASCHUTZ! 1.feb07 19h55-20h00 Alles Ausschalten

    am 1.februar 07 von 19h55 bis 20h00

    dringend: Aktion gegen den Klimawechsel

    Am 1. Feb 2007: nehmen Sie an der weltweit größten Bewegung gegen
    den

    Klimawechsel teil!!!

    Verschiedene Naturschutz-Organisationen senden eine Aufforderung an
    alle

    Bewohner unseres Planten, die 5 „Schweigeminuten“:

    jeder soll Licht, Strom und sonstiges ausschalten, zwischen 19h55

    und 20h00.

    Fünf Minuten, nicht nur um Energie zu sparen, sondern besonders, um
    die

    Bevölkerung, die Medien und Politiker auf die tägliche

    Energieverschwendung

    aufmerksam zu machen.

    Ein Akt, der nur 5 Minuten dauert, der nichts kostet, der aber der

    Regierung zeigt, dass die Klimakatastrophe ein schwerwiegendes Thema
    der

    Weltpolitik sein sollte.

    Warum dieses Datum? :

    Am ersten Februar veröffentlicht die UNO die

    neuesten Erkenntnisse zum Thema Klimawechsel!

    ALSO……DREHEN SIE AB!!!!!

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