Die Zukunft der Solarenergie

Das Jahr möge optimistisch ausklingen.
Deswegen nochmals Vorarlberg (und nochmals die Empfehlung, dort ein paar Tage mit offenen Augen herumzufahren).
Das Gemeindezentrum Ludesch:

Natürlich ein Passivhaus , aber hier gehts mir um etwas anders:
Die zukünftig vernünftigste Stromerzeugung direkt aus der Sonne.
Bisher wurde ein Haus fertiggebaut, und dann wurden zusätzlich (teuer) meist auf dem Dach die Photovoltaik-Module aufgeständert, auch ästethisch nicht immer ein Blickfang.
Der Architekt Hermann Kaufmann zeigt beim Gemeidezentrum den richtigen Weg: Da es aus vielerlei Gründen sinnvoll war, den neuentstandenen Hof zu überdachen, wurde IN das Glasdach PV-Module eingesetzt.
Führend bei dieser Technologie, die Oberösterreichische Firma ertex-solar.
Und das wird die zukünftige Richtung sein:
Alle möglichen Bauteile, die für Dach, Mauer, Abschattungen, Balkone, Fenster, etc verwendet werden, sind so ausgestattet, dass sie ZUSÄTZLICH strom erzeugen.
Das klassische ökologische Prinzip der Mehrfachnutzung wird hiebei angewandt.
Und damit wir nicht nur darüber schreiben: Werde mich gleich im neuen Jahr bemühen, dieses Thema (fassadenintegrierte PV-Nutzung) in einen Wiener Architekturtwettbewerb einfliessen zu lassen

2 Gedanken zu “Die Zukunft der Solarenergie

  1. Passivhäuser Standard bei Neubauten… Schulgebäude unter Maria Theresia sind energiesparender als die Plattenbauten aus den 70er Jahren , wegen den sehr dicken Wänden, die gut isolieren und vor allem Standfestigkeit besitzen (weil sie nicht so leicht einstürzen können). Man könnte sich bei der Architektur wirklich ein Beispiel an frühere Zeiten nehmen, wo Qualität noch vor Quantität gestellt wurde.

    Passivhäuser sollten verpflichtender gesetzlicher Standard bei Neubauten werden!!!

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