Ein (Weihnachts-) Buchtip

Glasklar durchdacht in seiner Analyse, scharf in seiner Argmentation:
Gerade weil mir das Bildungsthema so am Herzen liegt:
Konrad Paul Liessmanns Buch „Eine Theorie der Unbildung“ sollten alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen, gelesen haben.
Er zerfetzt geradezu all das was auf vielen Bildungsseiten der Zeitungen an allgemein geglaubten Phrasen so daherkommt.
PISA und Standortwettbewerb, der Bolognaprozess und die „Reform“ der Universitäten.
Sehr sehr empfehlenswert!

Ein Gedanke zu “Ein (Weihnachts-) Buchtip

  1. Danke… … Liessmann ist sowieso gut. Und das Zerfetzen von allgemein geglaubten Phrasen natürlich erst recht. Solchen Denkern verzeihe ich dann auch gerne ihren „kapitalismuskritischen“ Tonfall, da ich persönlich glaube, dass sich dieser – bewusst oder unbewusst – gegen den eigentlich seinem Ende entgegenwankenden Industriekapitalismus des 20. Jh. richtet…

    Da ich gerade mal wieder auf „Christoph Chorherr transpolitics“ geklickt habe, habe ich feststellen müssen, dass transpolitics scheinbar sehr wenig Zeit ist und „LA Crash“ immer noch der letztbeste Film… 😉 Daher meine kleine (Weihnachts-)Empfehlung: daran muss sich etwas ändern. Wenn man sich seine ganze liebe Zeit lang nur „im Fach“ verblöden lässt, wird die ganze Bildung selbst mit Liessmann-Lektüre schnell wieder zur Unbildung…

    Und wenn das Hirn doch nach Nahrung verlangt, wie wärs zB mal mit etwas „seltsam“ Gutem wie Verschwendung – Wirtschaft braucht Überfluss. Wolf Lotter, einer der Mitbegründer von brand eins, at his best.

    Gegen die selbstverursachte Suspendierung von Selbsterkenntnis und Freiheit! 🙂

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