Das kommt, wenn Grün kommt

Bundeskongress im winterlichen Linz.
Zu Unrecht werden inhaltliche Festlegungen unter dem Motto: „Programme interessieren ohnehin niemand“ medial sehr abschätzig beurteilt.
Weil immer wieder zurecht gefragt wird, was anders wird, wenn Grün regiert, empfehle ich unsere klaren Festlegungen und konkreten Ziele in der Bildungspolitik( Bildungsland (doc)), einstimmig am BUKO beschlossen.
Auf dass man uns erinnern möge, sollte es einmal soweit sein.

2 Gedanken zu “Das kommt, wenn Grün kommt

  1. Partnerwahl Auf der Basis von solchen und ähnlichen klaren inhaltlichen Festlegungen wird sich die Frage der politischen Partnerwahl in möglichen Koalitionsgesprächen auf sachlicher Ebene fast „wie von selbst“ klären lassen…

    Und: Lasst Euch von der medialen Beurteilung nicht einschüchtern. Das sind sich selbst bestätigende und verstärkende Mechanismen. Und die haben auch damit zu tun, dass sich derzeit nur noch wenige eine andere Politik ausmalen können. Dennoch: Die Leute machen sich schon ihr eigenes Bild. Für ein Kreuz reicht ein vages Bauchgefühl, und das geht selbst dann nicht weg, wenn man jeden Tag eingeredet bekommt, dass eh alles wurscht ist und alle Politiker gleich sind.

    Gefällt mir

  2. Wäre eine Diskussion wert! Ich hab mich zwar nicht durch den ganzen Antrag gekämpft, beim Überfliegen sind mir aber doch ein paar Punkte aufgefallen:

    ad Schulreformen: man kann sich sämtliche organisatorischen Änderungen und Visionen sparen, wenn nur ein Punkt umgesetzt wird: Klassenschülerzahlen reduzieren! Wir sind momentan wieder dort, wo wir in den 70ern waren, mit Klassengrößen von deutlich über 30 Kindern! Fremdsprachunterricht mit mehr als 15 Kindern – das ist unmöglich! Integration – geht nicht! Eingehen auf Schwächere – illusorisch!

    ad Uni: bitte endlich mit den stat. Zahlenspielereien aufhören – was soll das „wir brauchen 300.000“ Studierende? WOZU? Damit wir im stat. Vgl. „gut da stehen“?? Das Ausbildungsniveau der BHSen ist vergleichbar mit techn./wirtsch. Hochschulen in anderen Ländern, also bitte weniger Populismus.

    ad Uni II: beim Studienzugang bitte ich um etwas mehr Pragmatismus – „Ausleseprüfungen“ oder wie immer man sie euphemistisch nennen will, gabs schon immer in allen Richtungen! Wie sonst hätten wir denn eine Drop-out-Quote von 50%? Daher gleiches Recht für alle mit fairen und nachvollziehbaren Aufnahmeprüfungen – das spart später Frustration, nächtelanges Campieren und übervolle Hörsäle! Was bitte spricht dagegen, dass zb. nur 150 Personen pro Jahr in Publizistik zugelassen werden und nicht 3.000? Und zwar nicht die 150, deren Papa viel zahlt oder die Beziehungen haben, sondern die 150 die bei einem Wissens- und Persönlichkeitstest am besten abschneiden?

    Solange die Matura in Ö. derartige qualitative Unterschiede hat und die Mehrzahl der Jungstudis hoffnungslose Träumer sind, gehts wohl nicht anders…

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.