von Montreal nach Wildalpen (1)

10 000 Delegierte in Montreal.
Klimakonferenz.
Grosse Versprechen, grosse Worte,
Clinton bekommt standing ovations, als er die US-Regierung kritisiert.
Klimapolitik in der Praxis:
z.B.In Wildalpen (Steiermark)
Wald, sehr viel Wald; unser Wiener Wasser kommt von dort.
Die Gemeinde Wien ist grösster Arbeitgeber im Ort.
Sonst im Sommerhalbjahr:das Salzatal, ein Dorado für Paddler.
Jetzt im Winter: die grosse Ruhe.
Klimapolitik konkret im Waldort.
Drei zentrale Gebäude in unmittelbarer Umgebung.
1.)Das Verwaltungsgebäude der MA 31

2.) Die Volksschule

3.) Das Seminarhotel

Was haben sie alle drei gemeinsam, im Holzort Wildalpen?
Sie sind mit Öl geheizt.

Ganz jenseits des Klimaschutzes:
Eine Umstellung auf Holz (wächst vor der Tür im Übermass) oder Pellets (kosten derzeit weniger als 50% von Heizöl) würde sich sofort wirtschaftlich rechnen.
Uns ausserdem: Ein bis zwei zusätzliche Arbeitsplätze im Ort.
Lernen ist langsam.
In Montreal und in Wildalpen.
Aber warum gibts Politik.
Starten wir einen Versuch mit diesem blog.
Briefe an den Landeshauptmann Voves (der die Steiermark energieautark machen will), den Bürgermeister, den Chef der MA 31 usw.
Und schaun wir ob wir Lernen beschleunigen können.
Die Briefe stell ich hierher.
Und die Antworten auch.
Wird spannend in Wildalpen.

3 Gedanken zu “von Montreal nach Wildalpen (1)

  1. Die Naturfreunde und der Klimaschutz Zu Zwentendorf – Zeiten waren die „Naturfreunde“, deren Präsident lange Zeit ein gewisser Heinz Fischer war,
    noch die AKW – Freunde, zu Hainburg – Zeiten waren sie auf Tauchstation, und jetzt haben auch sie den
    „Klimaschutz“ entdeckt. Bin gespannt, wann die ersten Anträge auf Einbahnöffnungen für den Radverkehr
    von der Viktoriagasse an die BV Rudolfsheim-Fünfhaus kommen …

    http://www.naturfreunde.at/magazin/index_red.asp

    Verbündete ?

    Übrigens: Der Vorsitzende der Wiener Naturfreunde ist ein gewisser Rudolf Schicker
    Übrigens: Die Naturfreunde haben ein Wildwasser – Zentrum in Wildalpen

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  2. Bodenseeschifffahrt Warum sagt dazu niemand was? Und nicht zur Volkszählung, zu Bildok …

    Warum schweigt die Opposotion?!

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  3. „Vor der Tür im Übermass“ Habe wiedermal eine Frage zum Thema: Gibt es Berechnungen / Studien etc. die eine Aussage über den Verbrauch an bewirtschaftetem Land machen, wenn ein gewisser, nicht mehr vernachlässigbarer Teil der Wärmeproduktion zB wieder auf Holz umgestellt wird? Bin auch dankbar für jeden Hinweis, was in diesen Berechnungen uU alles nicht berücksichtigt wird, etc.

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