15 Punkte Wahlanalyse

Jetzt genug gefreut über Vorzugsstimmen
danke für alle Gratulationen
noch mehr danke für die vielen Beiträge, Analysen und Vorschläge.
Nach einigem Schmökern in Wahldaten, vielen Gesprächen und eigenem Nachdenken hier meine Wahlanalyse in 15 Punkten (Achtung Inhalt, ist notgedrungen länger geworden)
1.) Diese Wahl war (im Unterschied zur Steiermark und zum Burgenland, wo wir verloren haben) ein Erfolg: Die grössten Stimmengewinne aller Parteien (zur Erinnerung: die SP hat Stimmen verloren)
2.) Vor allem der Bezirksvorsteher in der Josefstadt, aber auch die Stellvertreter in weiteren Bezirken (2,5,6,9,15)- und das nicht nur innerhalb des Gürtels (zweitstärkste Partei auch im 15. , im Bezirk mit dem höchsten Anteil an Migrant/innen) ist ein Meilenstein grüner Entwicklung
3.) Getrübt wurde die Freude v.a. durch den „Erfolg“ der Strache FPÖ (obwohl diese Partei massiv verloren hat) aber über allen Erwartungen und v.a. vor uns Grünen liegt (auf Gemeinde-nicht auf Bezirksebene)
4.) Es wäre ein Irrtum, vom „Erfolg“ der FPÖ etwas lernen zu wollen; siehe die
viele Vorschläge nach „einfacherer, klarerer, kantigerer sogar aggressiverer Kommunikation“. Nein: Ressentiments kann man so darstellen. Grüne Politik kann nie auf derartige Gefühle oder „eindeutige“ Antworten setzen.
Wer nur abrechnen, seinen Frust abladen will, wird nur im seltensten Fall Grün wählen.
5.) Noch ein (letztes mal) FPÖ:
Es gibt – leider noch immer – ein Potential von ca 10-20% der Bevölkerung, die sich bedroht und benachteiligt fühlen, es oft auch sind, und Zuflucht zu starken, scheinbar strahlenden Männern suchen, die deren Bedrohung einen Namen geben (früher Juden, jetzt Ausländer)
6.) Hier kann und muss Politik Angst nehmen: Der Schlüssel dazu lautet: Bildung.
7.) Das Wahlergebnis hat für uns Grüne aber auch gezeigt: Wir kommen (mit knapp 15% in Wien) an die Grenzen des Möglichen mit der derzeit praktizierten Politik. Wollen wir mehr, muss sich etwas wesentliches ändern.
8.) Und diese Grenze zeigt sich räumlich: Während wir in den Innenbezirken , aber auch im Westen deutliche Stimmengewinne verzeichnen konnten, blieben v.a. vier Bezirke (10, 11, 21 und 22) völlig zurück.
Überall dort: Unter 10%
In diesen vier Bezirken leben jedoch 35% der Wiener Wahlberechtigten.
9.) Diese räumliche Trennung hat auch einen Namen: Milieu
Das zeigt sich daran, dass es „grüne Milieus“, die z.B. auch Floridsdorf gibt. So erreichten wir in jenem Sprengel, indem die autofreie Siedlung liegt 36,8% Stimmen für uns Grüne, nur knapp hinter der SPÖ.
10.) Grün-affine Milieus kennen und schätzen unsere Haltungen (Umwelt, Menschenrechte, Weltoffenheit, soziale Gesinnung) kritisieren vielleicht Gewichtungen und „Ausrutscher“, wir sind ihnen aber nicht fremd. Wahrscheinlich ist es nicht falsch, dieses Milieu auch als eher „akademisch“ zu bezeichen. (Erkennbar an der Sprache)
11.) Wenn wir weiter wachsen wollen müssen wir Politik in einem Stil machen, der über unser eigenes Milieu hinaus verstanden und geglaubt werden kann. Denn der Mehrheit der Menschen, die uns vielleicht wählen könnten (und dieses mögliche Ansinnen auch in Umfragen bekunden) sind wir und unsere Politik fremd.
12.) Diese Fremdheit besteht aber auch in der anderen Richtung. Wir (in unserem Milieu) verstehen oft viel zuwenig, was andere Menschen interessiert, beschäftigt, ängstigt. (das hat ein poster aus Simmering hier richtig beschrieben)
13.) Grüne Politik sollte (wenn wir weiter wachsen wollen) dreierlei tun:
a) Sich auf konkrete persönliche Gespräche (wie wärs mit mailings-die einfache Fragen stellen- einmal nach der Wahl) einlassen. Das kostet Zeit und braucht viele Personen. Das erste wäre wahrscheinlich die schlichte Frage, was von uns erwartet wird: Da wird es Überraschungen geben.
b) Wir müssen nicht bloss Haltungen präsentieren, sondern herausstreichen, was der einzelne von Grüner Politik profitiert.
c) Und weil Politik von Personen mit Leidenschaft und Charakter gemacht wird. Wir sollten uns gut überlegen, welche Personen in anderen Milieus grüne Politik gut präsentieren könnten.
Und ohne allzuviel aus „internas“ auszuplaudern: Diese Frage haben wir bisher zuwenig gestellt.
14.) Die politisch-thematischen Prioritäten sind meines Erachtens klar:
Ich nenne jetzt bewusst nur drei, wissen, dass jetzt alle über mich herfallen, was alles aus dem umfangreichen grünen Programm ich vergessen habe.
Aber Schwerpunktsetzung erzwingt, gewisse Dinge eben nicht als Priorität zu nennen, auch wenns schwerfällt
a) Bildung als sozialpolitischer Schlüssel für Chancen des Aufstiegs (z.B. für Migranten): hier sollten wir klarer zeigen, was anders wird, wenn grün kommt
b) die Energie-Verkehrs-Klimawende samt den wunderbaren Technologien, die dann die Leittechnologien sein werden (diese konkrfet zeigen, umsetzen, propagieren)
c) ein anderer Politikstil gerade im sozialdemokratisch feudalen Obrigkeitsstaat Wien:
Dialog, Offenheit, Lernfähigkeit statt fürstlich bürokratischem Gehabe (ich glaube, dass Thomas Blimlinger im 7. gerade damit gepunktet hat). Da gehts z.B. um eine andere Medienpolitik.
15.) Wenn den Menschen klarer ist, wer wir sind und was wir wollen, dann können wir auch gelassener mit der Frage nach koalitionen umgehen. Dann wir z.B. ziemlich klar, dass zwischen der Politik, die die VP gerade praktiziert und der unserern Welten liegen.Aber dann stecken wir ach nicht mehr im Schubladerl der SPÖ, die sich immer und klarerweise offenhält, mit der VP zu koalieren.
Wenn klarer ist, wer wir sind und was wir wollen, dann können wir auch primär mit diesen unseren konkreten Vorhaben werben, und werden auch dazu befragt.
Das hat nicht zuletzt etwas mit dem Anspruch auf Hegemonien der Öffentlichket zu tun (um wieder milieugemäss akademisch zu werden).
Wenns uns nicht gelingt unsere Themen zu setzen, dann kommt der „Ausländerwahlkampf“.
Und den gewinnen mit Sicherheit nicht wir.

11 Gedanken zu “15 Punkte Wahlanalyse

  1. guter ansatz endlich ein gute überlegung und vernünftige ansage: punkt 6 und 14a. für mich ein guter und ausschlaggebender grund, grün zu wählen. auch der rest liest sich sehr vernünftig.

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  2. Ausländerwahlkampf Es ist sicherlich richtig, dass mehr Bildung ein Weg ist der Bevölkerung die Angst vor Ausländern zu nehmen. Aber das Thema „Ausländer“ zu ingorieren, weil man die 10-20% xenophoben Wiener nicht gewinnen kann wäre falsch. Auch die restlichen 80-90% können sich an 9/11 und die Bombenanschläge in Madrid und London noch gut erinnern, weshalb Migration und Integration sehr wohl thematisiert werden sollte. Vielleicht gibt folgender Artikel (bezieht sich auf die Attentate in London) Hinweise darauf, wie eine grüne Integrationspolitik aussehen könnte:

    http://tinyurl.com/dggqa

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  3. Welchen Milieus haben die Grünen ein Angebot gemacht ? Sehr luzide Analyse, typisch CC !

    Politische Programme sind Papier – und Papier ist
    a) geduldig
    b) zum Auswischen
    Die SPÖ beispielsweise lebt sehr gut damit, auf Rathausebene Papiere, Programme, Konzepte
    zu erstellen (STEP, KLIP, Masterplan Verkehr) und auf der Umsetzungsebene (in den Bezirken etwa)
    genau das Gegenteil zu leben, die exakt auf dem Kopf stehende Prioritäten zu praktizieren
    (siehe http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/verkehrsmasterplan/strassennetz.htm).

    Worauf es ankommt, das sind die Menschen (ein bitterer Lernprozess für die Personenkult ablehnenden
    Grünen in der Vergangenheit), denen man vertrauen können muß, über die eine Zielgruppe sagen können
    muß: „He, das ist einer von uns !“.
    Menschen, mit denen man sich identifizieren kann !

    Und was war das Identifikationsangebot der Grünen, welche war die tatsächlich angesprochene Zielgruppe ?

    Kinderlose MittdreißigerInnen, die Motorrad fahren oder wuzzeln (und über soziale Gerechtigkeit philosophieren) …

    Für die Größe dieses Segments sind 14,7 % eh schon die Sättigung !

    Häupl & Sima hingegen haben eine ziemliche Breite abgesteckt.
    Häupl hat es sich mit seinem „City – Maut – Rülpser“ sogar erlauben können, grüne KernwählerInnen
    anzusprechen, während Wischi – Vassilakou nur mehr Spuren verwischt und vernebelt hat.
    Die Vatermörder sind halt nicht nur bei den Blauen tätig …

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  4. „Kantiger“ Ad 5.) Ich denke es ist ein fatales Missverständnis, den Ruf nach klarerer, kantiger, Kommunikation mit „Ressentiments“ und „einfachen Antworten“ gleichzusetzen. Die Kritik hat wenig damit zu tun, von der FPÖ zu lernen. Wenn, dann vielleicht ein bisschen(!) von der VP. „Weil in Wien ROT regiert“ war zwar ein dümmlicher Spruch, aber die Schwarzen haben handfeste Probleme direkt angesprochen.

    Es ist nichts Falsches daran, konkrete Probleme konkret anzusprechen, sich Gedanken zu machen, *wen* man ansprechen will, und sich zu überlegen, wie man die begrenzte Kommunikationsbandbreite effektiv nutzt. Im Gegenteil! Auch als Grünwähler wünsche ich mir eine Partei, die mir den Eindruck vermittelt, konkret und zielgerichtet *handeln* zu können.

    Dieses Blog taugt mir, weil es genau diesen Eindruck vermittelt: hier konkretes Problem, da konkrete Lösungsideen (aber keine Dogmen). Die „offizielle“ Werbung der Grünen in diesem Wahlkampf hat das auf Gemeindeebene überhaupt nicht geschafft, nur auf Bezirkseben. Beispiel Alsergrund: dass in der Aussendung konkret auf die Durchraserei in der Servitengasse eingegangen wurde, hat mich bestärkt im Bezirk grün zu wählen.

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  5. Erfolg? Also 2% mehr ist sicher gut – speziell, da es auch ein Stimmenzuwachs war.
    ABER: 2001 hatte das LIF noch über 24000 Stimmen – und von diesen ist sicher auch ein Großteil an die Grünen gegangen. Somit relativiert sich aus meiner Sicht der Zuwachs doch wieder.

    Und zur FPÖ: Ich fürchte, dass das Potential nicht bei 10-20% liegt – sondern – in Erinnerung an die 96er-Wahl mit fast 30% FPÖ damals: Auch 30% sind theoretisch wieder denkbar, wenn die Umstände so sind…

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  6. es zeigt sich, dass viele leute die grünen für „wählbar“ oder „regierungsfähig“ etc. halten, aber weit weniger leuten die notwendigkeit, grün zu wählen, wenn was etwas ändern will, bewusst ist…

    selten erlebe ich in gesprächen totale ablehnung der grünen (was ja eh schon ein fortschritt ist), eher so die haltung „na, irgendwann wähl ich euch noch…“ (gedachter zusatz: aber diesmal doch sicherheitshalber övp/spö).

    und nochwas: vielleicht wird man sich daran gewöhnen müssen, nach wahlen zu erklären, warum man nicht x prozent, sondern nur x-2 prozent gewonnen hat, aber die sorgen zu haben, sollte einen eigentlich beruhigen…

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  7. traurig, nein tragisch halte ich den umstand, wie vasilakou und co ganz in „altpolitiker“-manier ihre nicht erreichten ziele versuchen schön zu spinnen. „no risk, no fun“ sagt die madame. welcher“ risk“ und welcher „fun“ lag in dieser ar-„mut“ kampagne?

    ich sag nur „guten übermorgen“, „sauber bleiben“ und „ein fall für ellensohn“…

    bei dieser wien-wahl wurde die einmalige chance vergeben, sich über politische inhalte zu profilieren und seine wähler vor der nächsten nationalratswahl dauerhaft an die partei zu binden. das wahlergebnis wäre hervorragend, hätte man es mit inhalten erreicht. hätte man das verhindern der roten- absoluten als wahlziel definiert.

    und es wäre den grünen gut angestanden, laut, deutlich und wiederholt gegen die HCstrache verhetzung aufzutreten. all jene wiener zu verteidigen, die durch straches „er sagt was wien denkt“ diskreditiert wurden.

    vor lauter taktieren geht den grünen die eigene sinnhaftigkeit verloren.
    wenn die spitzen der partei glauben, in der „politischen normalität“ ihren frieden finden zu können, werden sie sich wundern. denn in dieser „normalität“ wartet niemand auf die grünen. so begräbt man mittelfristig das ganze grüne projekt.

    vassilakou sagt „wenn man uns mangelnden mut vorwirft, dann soll man sich die letzten 20 jahre anschauen. es waren ausschließlich die grünen die in österreich mut bewiesen haben“ . sie hat recht. nur hat sie`s nicht verstanden, denn sonst hätte auch sie mutiger gehandelt und weniger eitel und selbstgefällig („ich koketiere nicht mit einem ministeramt“).

    im abgelaufenen wahlkampf hätte sie den mut aufbringen müssen tatsächlich über „wiener“ probleme zu reden, und lösungen anzubieten. und die bezirke zu stärken, auf deren erfolg sie sich heute berufen muss um ihr persönliches versagen zu kaschieren.

    hier wird das größte kapital der grünen auf dem jahrmarkt der eitelkeiten verspielt: die politische und persönliche glaubwürdigkeit.

    aber mich wundert nichts mehr, seit der wahnsinnsaktion, sich beim wahlgang von einer dixiband begleiten zu lassen. bitte was soll das ????

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  8. Punkt 16 Der Unterschied zwischen einer Puddingmarke und Politik muss immer spürbar bleiben.

    Der Puddingproduzent lebt vom Umsatz seines Produktes. Je mehr er verkauft, desto besser für ihn. Es ist auch OK,
    das Puddingrezept zu ändern, wenn es den Leuten dann besser schmeckt.

    Politik kann nur authentisch bleiben, wenn das Rezept nicht laufend entlang der Wählerstromanalysen adaptiert wird.
    Wenn die Grünen „nur“ 15% erreichen ist das vollkommen in Ordnung. Ganz sicher kein Anlass, darüber nachzudenken,
    die Inhalte dem vermeintlichen Wählerwillen anzupassen (die Haider-Falle).

    Die einzige legitime Frage bei nicht erreichtem Ziel lautet: „Haben wir unsere Inhalte ausreichend kommuniziert?“

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  9. Sind mehr Prozente notwendig? Liest sich alles recht interessant und zutreffend. Zu den Prozenten fällt mir ein, dass ich es nicht für gut halte, sich am „Marktanteil“ zu orientieren. Kleine, feine und echte Grünpolitik wird immer ihre Anhänger finden. Wenn ihr jetzt anfangt, „auszuwalken“ und mehr Wählerstimmen ansprechen wollt, geht das sicher auf Kosten des Kerns der Sache. Lieber eine Politik mit Ecken und Kanten, als ein ewiges Schielen auf mehr Prozente, würde ich vorschlagen!

    Liebe Grüße,

    Martin Gleiss

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  10. Wollen die Grünen mehr? Die einfache Frage, die vor allen anderen beantwortet werden muss, lautet schlicht: Wollen die Grünen je mehr Stimmen/Prozent erreichen? Oder, wollen sie sich mit dem scheinbar ausgeschöpften Anteil an Wählerinnen begnügen?

    Die Stimmen, die (auch hier) laut werden und sagen, nein, nein, wir weichen keinen Millimeter von unserer bisherigen „Taktik“ ab, wir haben’s einfach nicht nötig, uns zu ändern oder gar einer breiteren Mehrheit anzunähern, drücken eine ziemlich arrogante Haltung aus. Eine Haltung, die wohl recht treffend mit dem Begriff Bobo umschrieben ist. Wohlhabende, materiell abgesicherte, hoch gebildete, an sozialkritischen Themen theoretisch interessierte, aber wohl auch ein bisserl realitätsfremde Menschen.

    Wir – die geneigte Leserin sieht, dass ich mich gar nicht ausschließe – machen es uns vielleicht ein bisschen gar leicht, wenn wir nun über den „white trash“ herziehen, der HC gewählt hat. Abschaum, Bodensatz der Gesellschaft, kann man halt nix machen, ist wohl unvermeidlich in jeder westlichen Gesellschaft. Vielleicht sollten wir uns einmal ernsthaft und nicht nur distanziert, akademisch mit den Motiven dieser Menschen auseinandersetzen. Mit Menschen, die Immigrantinnen eben nicht nur als nette Ethno-Kulisse beim Shoppen (am Naschmarkt) oder beim Abendspaziergang (im Karmeliterviertel) wahrnehmen.

    Objektiv betrachtet begehen immer noch weit mehr Inländerinnen als Zugereiste Straftaten und die Jobs, die diese Leute ausüben (müssen), würde doch in Wahrheit keiner der langzeitarbeitslosen Österreicherinnen mehr ausüben wollen – oder drängen die danach, Erntehelferinnen, Mannerschnitten-in-Kartons-Schlichterinnen, Reklameverteilerinnen oder Nun-nicht-mehr-lange-Gemüse-bei-Iglu-Kleinschneiderinnen zu werden??

    Subjektiv aber, und das macht das Leben nun mal aus, ist es wohl mehr als irrtierend, in einem Viertel zu wohnen, das mehr und mehr von Zugereisten mit deren Gebräuchen geprägt wird, die eigenen Kinder in Schulklassen stecken zu müssen, in denen mangels Ressourcen die Kinder einander gegenseitig den Lehrstoff notdürftig erklären müssen (vgl. Offen Gesagt vom letzten So) etc.

    Das und noch viel mehr sollten wir Grün-affinen Menschen uns einmal durch den Kopf gehen lassen, bevor die nächste akademische Debatte ausbricht. Oder, wir lehnen uns zurück, weil wir ohnehin nie ernsthaft Verantwortung übernehmen wollen (i.e. in eine Regierung kommen) und machen weiter wie bisher.

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