Rad-highway fürs Wiental

Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten.
Wer hochrangige Radverkehrsanlagen baut, erntet mehr Radler/innen.
So geschah es auch auf der 2er Linie.
Nach dem Radweg vervierfachte sich der Radverkehr.
Und jetzt muss endlich das Wiental drankommen, das hoffentlich bald so ausschaut:

Nicht unten im Becken sondern als eingehängter highway
dann gibts auch kein „Sicherheitsproblem“ wenns regnet und Hochwasser kommen könnte.
Wie das konkret aussieht kann man am Donaukanal besichtigen
Unter dem neuen Studentenheim von Zaha Hadid sieht der Radweg (die viel zu lange gesperrt war!) so aus:

also: her mit den 8 km highway von Hütteldorf bis zum Naschmarkt.
Und weils so schön ist, noch eine Ansicht:

11 Gedanken zu “Rad-highway fürs Wiental

  1. ganz ganz wichtiges projekt dieser radweg ist eins der wichigsten verkehrspolitischen projekte in wien und für – wie ich annehme – relativ wenig geld (im vergleich zu neuen autobahnen) zu errichten.
    vielleicht überlegen sich dann ja wirklich einige autofahrer, die ta ein tagaus auf der wienzeile im stau stehen, dass man dort mit dem fahrrad viel schneller wäre.
    und auf eine gescheite anbindung des radwegs von der kettenbrückengasse hin zum karlsplatz/ring darf auch auf keinen fall vergessen werden.

    zum 2er-Linien-Radweg muss man sagen, dass der in beiden richtungen leider sehr schmal ist und mit den ständigen bogen um die laternen auch nicht gerade ungefährlich.
    noch schlimmer ist nur der gürtel-radweg. dort ist mitlerweile oft so viel verkehr das ein ausbau (an den vielen schmalen stellen) dringend notwendig wäre.

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  2. radweg 2er linie leider ist sich ja da speziell im bereich muqua kein highway
    ausgegangen aufdass ich wie schon die letzten 10 jahre
    meistens auf die strasse ausweiche um zu überholen

    die wienfluss trasse fände ich eine sehr gute idee
    voallem wenn es möglich währe die brücken
    zu unterfahren denn der jetztige radweg vom margaretengürtel
    bis zur pilgramgasse ist ganz nett zum „gondeln“
    aber um schnell wohinzukommen fahre ich doch fast immer
    wienzeile bzw schönbrunnerstrasse auf der grünen welle

    lg j

    ps: bin begeister von deinem blogg !

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  3. Schöner Vorschlag Gute Idee – und hoffenltich gibt es auch für die querenden Brücken gute Lösungen. Schade, dass diese Idee (vorerst) nur hier gebloggt wird und nicht zentraler und bildlich konkreter Teil des Grünen Wahlkampfes ist.

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  4. Wienfluss Renaturierung Die Idee mit dem Wienfluss Radweg finde ich persönlich sehr gut, da ich mich schon länger ,trotz der Absage von der SPOE um dieses Projekt bemühe.
    Dieses Projekt ist eine einzigartoge ökologische Chance für Wien , da man endlich um setzten muss.
    Die Idee vom eingehängen Radweg finde ich nicht schlecht, aber sie ist nicht über all notwenig. Der Sinn dieses Projektes muss es sein, den Wienfluss den Menschen näher zu bringen, wie es bereites zwischen Hütteldorf und Hadersdorf der Fall ist.
    Der Wienfluss Rad- Spazierweg kann aufjedenfall bis zur Kennedybrücke direkt im Flussbett sein oder auf einer ca.2m Anhöhe ( Schutz vor laufenden Hochwässer, Gefahr nur bei 10 Jährigen HW).
    Das würde den Fluss näher bringen und läd auch zum verweilen ein.

    Was man unbedingt machen muss:
    – Renaturierung des gesamten Wienflusses von Hütteldorf ( Nikolaibrücke) bis zur Einmündung in den Donaukanal
    – Radweg direkt im Wienflussbecken bis Kennedybrücke
    – wenn möglich sogar die ganzen Strecke aber den Radweg auf einer Gewissen Anhöhe bauen

    Die Renaturierung ist die Pflicht für das Wienflussprojekt:
    – 16 km natürlicher Flusslauf mit Insel, Selbstreinigung, Bäumen, Sträucher, Pflanzen etc,…
    – 16 Ufervegetation
    – 16 km Bäume ( Säulenpappeln, Weiden,etc…)
    – die Seitenmauern müssen begrünt werden ( Rückzugsort für viele Tierarten
    – 16 km Austreifen der den Wienerwald mit den Donauauen verbindet
    – neue Flora und Fauna
    – neue ökolgische Route für viele Tierarten
    -16 km Grünstreifen und “ Allee“ ( durch beidseitige Baumbeflanzung)

    Der Wienfluss ist für den Menschen nur dann eine neue Erholungsmöglichkeit ,wenn der Radweg direkt im Wienflussbecken ist
    Der Mensch würde ein neues Naturjuwel von Wien erleben ,wie es bereits jetzt bis Hütteldorf der Fall ist.
    DER WIENFLUSS MUSS RENATURIERT WERDEN UND DEM MENSCHEN NÄHER GEBRACHT WERDEN!!!!

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  5. Wienfluss Also lieber Niko!
    Erstens ,natürlich ist im Frühjahr die Gefahr von Hochwasser gegeben, trotzdem müssen wir bedenken, dass ein Fluss
    von dieses Ereignissen lebt. Der bereits renaturierte Teil, zwischen Hütteldorf und Hadersdorf zeigt eindeutig, dass
    die Renaturierung bis in die Stadt möglich ist. Ich würde dir echt raten dort einmal runter zu spazieren und dir das einmal
    anzuschauen, dann wirst du ganz meiner Meinung sein. Dieser eben erwähnte renaturierte Teil hat sein 1996 jedes Jahr
    mit Hochwasser zu kämpfen , aber die Hydrologie des Wasser und die Entwicklung des Bodens, der Pflanzen und Bäume
    haben sensationelle Erhebnisse gebracht. Der renatuierte Teil hält Hochwasser stand und das ist ein Vorzeigemodell
    für den weiteren Verlauf. Natürlich steht die Sicherheit des Menschen im Vordergrund, aber diese Idee mit den Blinkanlagen
    könnte man erweitern bis zum Donaukanal und so den Radweg direkt am Wasser machen, was auch das sinnvollste und
    schönste wäre. Leider ist es nicht möglich, dass man beschließen kann, dass jeder auf seine eigene Verantwortung den
    WIienfluss betritt. Der Wienfluss muss renaturiert werden, um Wien eine neue Grünoase für bedrohte Tierarten zu geben
    und den Menschen direkt am FLuss teilhaben zu lassen.
    ( Schon jetzt sind in den Rückhaltebecken mehr Libellenarten, als in den ganzen Donauauen zusammen)

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  6. Ich finde den Radweg eine sehr gute Idee, weil es v.a. noch keinen wirklich brauchbaren Radweg von Hütteldorf in die Stadt hinein gibt. Man wird von blinden Autofahrern bei Wegen gegen die Einbahn am Fahrradstreifen überfahren (mir schon beinahe zwischen Meidlinger Hauptstraße und Schönbrunn passiert) und fährt die ganze Zeit einen mühsamen zick-zack Kurs von Ampel zu Ampel mit Unterbrechungen in den Abgasen neben Stauzonen (Schönbrunn). Am schnellsten und teilweise sichersten ist zur Zeit leider nicht der Radweg, sondern die normale Straße (Linzer Straße, Felberstraße), obwohl die Abgasbelastung durch Autos & LKWs ziemlich gewaltig ist! Eine durchgängige Strecke im Wienflußbecken mit Wegen unter den Brücken (wo möglich) wäre da eine sehr feine Sache (weg von den Autos und dem Verkehr). Und die wenigen Male im Jahr, wo der Radweg wegen Hochwasser gesperrt werden muß, sind meiner Meinung nach zu verkraften. Weiter so!

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  7. vorantreiben! ich kann das projekt nur begrüßen, seit langem wieder einmal eine gute und vernünftige idee. bin selbst viel mit dem rad unterwegs und hoffe auf baldige realisierung dieses und gleichartiger projekte.

    bleibt zu hoffen, dass mit das ergebnis der landtagswahl es dann auch zulässt, dass solche sinnvolle vorschläge umgesetzt werden.

    tolles weblog übrigens, werde hier öfters reinlesen. weiter so.

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  8. Vorhandene Trassen mitbenützen ! Es gäbe durch das Mitbenützen von vorhandenen Trassen auch noch andere Möglichkeiten
    für Rad/Skate – Highways:
    Beispielsweise die aufgelassene Stadtbahntrasse zwischen Nußdorfer Straße und Heiligenstadt.

    Oder: was wäre mit der Südosttangente ?
    Da existiert beispielsweise ein Areal zwischen Geiselbergstraße und Leberstraße,
    genauer: Geiereckstr. / Gänsbachergasse und Leberstraße (St. Marxer Friedhof),
    in dem sogar ein ca 2.5 m breiter Fahrweg existiert. Nur: dieses Gelände ist abgesperrt,
    wird von der MA29 als Lagerplatz genützt.
    Die Öffnung dieses Weges würde einen Umweg von 800 m ersparen.

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  9. Wienfluss – Radweg: aktueller Status ? Hallo CC, was macht das Projekt „Radweg im Wienfluss – Becken“ ?

    PS: Im Moment sind so viele Leute mit dem Rad unterwegs, dass ein
    „Aufmerksamkeitsfenster für den Radverkehr (Copyright Laichi)“ angesagt wäre…

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