U2 Verlängerung gestoppt

2009 sollte Eröffnung sein: die U2 bis Aspern.
So verkünden es alle SP Jubelpostillen.
Sollte.
Denn der Baubeginn wurde still und heimlich abgeblasen.
Wo erfährt man soetwas?
Als Bauunternehmen, das bereits Bauhütten aufgestellt und alle Vorbereitungen laufen hat, aus unten angehängtem Schreiben.
Mit dem Zusatz, bis zur Wahl „bitte“ Stillschweigen zu bewahren.
Dem werden wir nicht nachkommen.
Und wir wollen auch noch wissen:
Was heisst „“unkonventionelle Vorgangsweisen“?
Der Wahlkampf wird ja noch spannend.
Hier das Schreiben:

Für grössere Ansicht, bitte Bild anklicken.

7 Gedanken zu “U2 Verlängerung gestoppt

  1. Interessant Also das ist ja wirklich still und heimlich passiert. Ich muss ja zugeben ich bin weder Freund noch Feind der Stadtregierung der SPÖ in Wien, aber ich hoffe das dieses Thema ein Stolperstein für sie wird, auf das die absolute Mehrheit wieder fällt.
    Die Grünen sollten dieses Schreiben mal ein bischen in Wien verteilen, nicht jeder hat Internet, aber sicherlich viele interessiert dieses Schreiben.

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  2. Ende des U-Bahnwahn? 🙂 wär ja gar nicht das schlechteste, wenn der perverse U-Bahnbau auf die
    grünen Wiesen in Wien endlich ein Ende nähme.

    das Geld wär im Ausbau moderner Stadtbahnsysteme ohnedies besser angelegt.

    BS

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  3. U-Bahn ist nicht ersetzbar Eine U-Bahn kann nicht mit einer Straßenbahn verglichen werden! Sie ist als schnelles Massentransportmittel darauf ausgelegt,

    1. größere Distanzen mit weniger Stopps abzudecken,
    2. große Fahrgastzahlen in kurzer Zeit zu transportieren und
    3. unabhängig vom Individualverkehr zu sein.

    Straßenbahnen (und vor allem Busse!) sind viel günstiger in Errichtung und Betrieb, decken aber mit längerem Zeitbedarf kürzere Distanzen ab. Sie sind somit als „Zubringer“ zu den schnellen Massentransportmitteln konzipiert und können diese nicht sinnvoll ersetzen.

    Jemand, der vom Stadtrand (egal ob 14., 23. oder 21. Bez.) entweder ins Zentrum oder an das andere Stadtende will, kann nicht erwarten, dass eine U-Bahn vors Haus fährt, wohl aber, dass mit einmaligem Umsteigen eine solche erreichbar ist. Nur die Kombination aus beiden (langsame, flächendeckende und schnelle, distanzdeckende VK-Mittel) können einen sinnvollen öffentlichen Verkehr bilden.

    Im übrigen ist Wien seit jeher um mindestens 10 Jahre mit dem jeweiligen U-Bahnausbau hinten nach! Die U1 sollte schon längst tief im 22. und die U6 weit im 21. Bezirk sein, tatsächlich zuckeln die Bewohner (Großteil der Wr. Bev.!) wie eh und je mit Straßenbahnen (= Kurzstrecken-VK-Mittel!) durch die Gegend…

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  4. wo ham sie denn das brieferl her? und wer hat es unterschrieben?
    und denken sie wirklich, mit so einer alltäglichkeit (wann haut schon etwas zeitplangemäß hin?) können sie die spö verunglimpfen? pah …
    ihre wadlbeißer-attacken kosten die grünen nur wählerstimmen. seien sie doch positiver!
    (oder haben die grünen etwa nicht wirklich etwas zu bieten?)

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  5. hm ich finde das ist kein skandal. stadtplanung ist komplizierter als es scheint, es gibt so viele entscheidungen dabei zu treffen, sovieles zu vernetzen, dass eine realistische planung und „zeitgerechte“ umsetzung nur sehr selten möglich ist.
    die wiener spö ist in den letzten jahren nicht unerfolgreich bei enormen projekten gewesen, und ich vermute, das wird sie auch bleiben.

    wo ist im brief übrigens der erwähnte „zusatz“??
    ich kann ihn beim besten willen nicht entdecken.

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  6. ich seh das problem mit dem brief leider nicht – aber vielleicht erklärt’s mir ja wer.
    wenn ich ein projekt (egal welcher größe) manage und ich habe in gewissen,
    nicht-zeitkritischen teilen des projekts massive schwierigkeiten, dann friere ich das dafür
    vorgesehene budget ein.
    i consider this „normal“, nicht „skandal“.

    und der zusatz mit dem stillschweigen bis zur wahl steht da nirgends.

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